06.10.2016



Wo fange ich an - nach so einer langen Elternzeit-Pause?


PAUL ist am 18.08.2016 geboren. 


Nie hätte ich geglaubt, dass ich erleben darf, wie schön eine Geburt sein kann. Ich hatte unglaublich viel Glück und die Umstände waren so gut, dass ich eine wunderbare Geburt erleben durfte, an die ich ganz zufrieden und glücklich zurückblicken kann. Alles hat gepasst - mein Selbstvertrauen in den Körper, die gute Einstellung und Visualisierung, die Wunschklinik, die optimale körperliche Ausgangslage bei den ersten Wehen, eine Hebamme, die fast ausschließlich bei uns im Zimmer war, mein Freund, der für mich da war; es hat einfach alles gestimmt. Während Antons Geburt einer der krassesten Momente meines Lebens war, war Pauls Geburt tatsächlich einer der schönsten. Ich habe gejubelt und geweint und mir war in jedem einzelnen Moment bewusst, wie besonders diese Geburt doch war.

Und nun liegt dieses Ereignis schon einige Zeit hinter uns und der kleine Mann ist ein fester Bestandteil unserer Familie und überhaupt nicht wegzudenken! Wir haben das Glück, einen sehr entspannten Jungen zu haben, der die meiste Zeit über ganz zufrieden ist. Und ach, soo goldig ist er.

Anton ist ein toller großer Bruder. Wir hatten natürlich auch schon einige turbulente Tage, aber die hingen weniger mit der neuen Familiensituation zusammen, als vielmehr mit Antons neuer Betreuungssituation. Mittlerweile ist er nämlich ein Kindergartenkind und erlebt und lernt ganz viele neue Dinge!

Und wie es mir geht als Zweifachmama? Wirklich gut. Mit dem zweiten Kind hat sich die Liebe vervielfacht. Ich bin so unheimlich stolz auf meinen großen Sohn und so unendlich verliebt in den kleinen. Es ist eine tolle Erfahrung, noch ein zweites Kind in der Familie zu haben. Alle Anstrengungen und Sorgen, die man beim ersten Kind hatte, lohnen sich. Es wird nicht alles automatisch einfacher mit dem zweiten Kind, aber wir sind tatsächlich sehr viel entspannter. Natürlich hängt es auch von unserem ruhigen Baby ab, das (noch) sehr genügsam, ruhig und zufrieden ist. Ich habe das Gefühl, die Elternzeit sehr bewusst genießen zu können.

In wenigen Wochen beginnt der Ernst des Lebens, wenn mein Freund nach zwei Monaten Elternzeit wieder arbeiten gehen wird. Dann muss ich beide Buben und mich angezogen, gewaschen und ernährt bis 9 Uhr nach draußen befördern und den Nachmittag gemeinsam meistern. Ich bin sehr gespannt, wie das laufen wird. Auch eine Hausarbeit muss in den nächsten Wochen noch geschrieben werden. Aber bis dahin genieße ich unsere Familienzeit. Sehr. Wir hatten einen unglaublich schönen Sommer und einen ganz entspannten Spätsommer. Ich bin so dankbar für diese ruhigen, entschleunigten Familientage, die für uns genau so richtig waren.


Eine Reise mit une vie magnifique.

Seitdem ich blogge, hinterfrage ich in regelmäßigen Abständen, ob ich zufrieden bin mit dem, was ich tue und schreibe. Mit einigen kleineren Kurskorrekturen liebte ich une vie magnifique vom ersten Tag an und es verging kaum ein Tag, an dem ich nicht über Themen und Beiträge für das Blog nachdachte. Mit zunehmenden Alter von Anton merkte ich aber eins: mir fiel es immer schwerer, Antons Persönlichkeit und seinen Charakter in den Texten auszuklammern. Gleichzeitig wurde es mir aber immer wichtiger, dass ich seine Privatsphäre schütze.

Die zweite Schwangerschaft bot mir wieder viele Themen, die sich um meine Befindlichkeiten, meine Wünsche und meine Ideen drehten. Doch mit der Geburt von Paul ist für mich das Kapitel Schwangerschaft beendet. Vielen anderen Elternbloggern gelingt es sehr gut, wenig Persönliches/Privates (ja nachdem, wie man hier die Grenze ziehen möchte) in den Blog einfließen zu lassen. Sie schreiben über Produkte, über andere Eltern oder Erziehungskonzepte und streifen dabei nur ganz sacht über ihre eigenen Kinder. Andere Blogger sehen ihr Blog als Arbeit und sichern sich damit ihren Lebensunterhalt. Im Gegensatz zu vielen Bloggern fällt es mir sehr schwer, nicht auf die Entwicklungen in unserer Familie einzugehen. Denn das, was ich als Mutter erlebe, liefert mir den Stoff für die Blogbeiträge.

une vie magnifique bedeutet mir viel. Mutter zu werden ist eines der bedeutendsten Abschnitte meines Lebens. une vie magnifique hat mich dabei begleitet. Von der ersten Schwangerschaft bis zum Ende der zweiten Schwangerschaft. Ich konnte mich hier mit euch austauschen, meine Gedanken sortieren und Themen besprechen. Mich selbst hat es vorangebracht. Dadurch habe ich auch einige Möglichkeiten und Menschen, sogar Freunde kennengelernt, die ich ohne une vie magnifique nicht hätte. Aber heute ist meine Reise mit une vie magnifique zu Ende.

Mich macht es traurig und gleichzeitig weiß ich, dass es heute der richtige Schritt ist. So oft habe ich mich gefragt, ob ich wirklich aufhören kann. Lange habe ich mit mir gehadert. Ich werde sicherlich noch einige Monate im Kopf Sätze formulieren und dann feststellen, dass sie ja doch nicht veröffentlicht werden. So sehr werde ich das Blog und euch vermissen.

Ich bin euch sehr dankbar, dass ihr mitgelesen, kommentiert und mitgefiebert habt. Dankbar bin ich für die Frauen, die Teil dieses Blogs wurden, weil sie bei der Reihe CampusMum und Ask a friend mitgemacht haben. Vor allem bin ich dankbar für alle Frauen, die mir privat geschrieben haben.


Und weiter geht's!

Natürlich bleibe ich dennoch aktiv. Als Kind des medialen Zeitalters geht es einfach nicht ohne soziale Netzwerke. Ihr könnt gerne über Instagram [@betsisblog] Einblicke in unseren Alltag haben. Oder auf meinem Uralt-Blog betsi vorbeischauen. [Es ist mein persönliches Sammelsurium für alles, was mir in den letzten Jahren wichtig ist. Kunst, Literatur, Reisen, meine Monatsrückblicke, Gedanken. So viel und so wenig, wie ich es brauche. Ganz ohne Stress und Erwartungen.] Ich freue mich nach wie vor über Nachrichten und eure Geschichten.

Wie beendet man so einen Text?

une vie magnifique heißt so viel wie "ein wunderbares Leben". In einem Sommer in Paris, auf einem kleinen Sommerfest auf dem Buttes Chaumont sagte ein Franzose: 'Aah oui, la vie est magnifique.' Diese Aussage prägte sich ganz fest bei mir ein.

Das Leben ist wunderbar. Es ist großartig. Habt es gut.
Au revoir!

20.07.2016

Ask a friend: Bettis Antworten // Teil 2



Bei der Reihe ask a friend habe ich in den letzten Wochen jeden Mittwoch Fragen rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett gestellt und sechs Freundinnen antworteten uns darauf. Wer diese sechs tollen Frauen sind? Hier könnt ihr sie kennenlernen.

Zum Abschluss dieser Serie möchte ich selbst diese Fragen beantworten. Für mich war es in den letzten Wochen sehr spannend, wie meine Freundinnen ihre Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett erlebt haben. Gerade in der zweiten Schwangerschaft, in die ich bereits eigene Erfahrungen einbringe, lese ich wenig im Netz, sondern verlasse mich noch ein wenig mehr auf mein eigenes Bauchgefühl und den Erzählungen meiner Freundinnen.

Hier geht es zum ersten Teil der Fragen und heute beantworte ich die zweite Hälfte.


Welche Erfahrungen hast du mit dem Stillen gemacht? 

Heute, mit dem Abstand von etwas mehr als 2,5 Jahren ist für mich unsere Stillgeschichte halb so wild. Aber die ersten Tage, viele Wochen, ja schon Monate waren nicht immer einfach für uns. 
Obwohl Anton noch im Kreißsaal auf meinem Bauch selbst zur Brust robbte und dort problemlos trank und obwohl ich in den darauffolgenden Tagen schon früh sehr viel Milch hatte, klappte das Stillen einfach nicht. Ich hatte in der Uniklinik eine großartige Unterstützung und es wurde alles dafür gegeben, dass ich es probierte und wir gemeinsam einen Weg fanden. 

Da Anton damals nicht in der Lage war, so zu saugen, dass er davon satt wurde, mussten schon in den ersten Tagen Stillhütchen und Milchpumpe mit Flasche herhalten. Wir machten viele Wiegeproben und erst allmählich fanden wir unseren Rhythmus. 

Ich habe mich oft gefragt, warum es nicht "einfach" klappt, Stillen sei doch das Natürlichste überhaupt, dachte ich. Und es lag sicher an einer Kombination von allen möglichen Dingen. Zu viel Milch, ein Kind, das nicht richtig saugen konnte, eine manchmal etwas zu verkrampfte Neu-Mama. Aber ich war froh, dass ich genug Milch hatte, dass Anton mit dem Wechsel von nackter Brust (wir versuchten es immer und immer wieder), Stillhütchen und Flasche keine Saugverwirrung bekam und dass ich ihm die Muttermilch in welcher Form auch immer geben konnte.

Erst nach fünf Monaten, als wir schon langsam mit der Beikost anfingen, konnte Anton auf einmal richtig saugen und trinken. Einfach so. 

Ich hatte lange das Gefühl, dass ich mich für unseren Weg rechtfertigen müsste. Bei allen schien das Stillen einwandfrei zu funktionieren. Ich begegnete vielen fragenden bis entsetzten Blicken, sogar einer Hebamme, die mich zwar ermutigen wollte, die Stillhütchen abzusetzen, aber mir mit ihrer Art nur ein schlechtes Gewissen machte. Da ich selbst nicht ganz zufrieden mit unserer Lösung war (man muss die Stillhütchen immer dabei haben, immer steril halten, noch mehr Gepäck, etc.), hätte ich damals mehr Mütter um mich herum gebraucht, die mir Mut machen. Erst viel später erfuhr ich von Frauen, die auch mit Stillhütchen stillten.

Einen echten Vorteil haben aber die Stillhütchen. Erst nach fünf Monaten erlebte ich diesen echt fiesen Schmerz, wenn ein Kind voller Kraft an der Brust saugt. Autsch.


Für das zweite Kind wünsche ich mir einen einfachen, nicht allzu schmerzhaften Start. Ich würde sehr gerne stillen und werde wieder einiges dafür tun, dass es gelingt. Sollte ich in der Klinik A entbinden, werde ich zumindest schon in einem stillfreundlichen Krankenhaus sein und auch unsere Nachsorgehebamme ist Stillberaterin. 

Hast du dich verändert, seitdem du Mutter bist?

Auf jeden Fall. Ich habe vor allem Eigenschaften "perfektioniert", die ich bereits hatte. Ich kann noch besser kurze Freiräume nutzen und darin arbeiten und kann noch besser Prioritäten setzen. Weil ich das einfach muss. Ob das immer so gut ist, sei mal dahingestellt. In vielen Situationen hilft es mir aber in meinem Alltag.

Und ich glaube, ich bin empathischer geworden, mich nehmen Bücher und Filme mehr mit, ich kann besser schlafen und nicht mehr allzu oft trauere ich meinen freien Stunden hinterher.



Gelernt habe ich, wie stark man als Mutter sein kann. Man steht für sein Kind ein und versucht alles möglich zu machen, damit es ihm gut geht. Dabei muss man manchmal über sich hinauswachsen und an seine Grenzen kommen.


Hier geht es zu den Antworten der sechs Freundinnen.



Die #instamumgang Community wächst und es scheint, als ob virtuell eine toller Zusammenhalt zwischen den Müttern herrscht. Im Alltag sieht das manchmal anders aus. Hast du schon einmal echt doofe, aber natürlich „nur gut gemeinte“ Ratschläge bekommen?
Und hast du für uns einen ehrlich gut gemeinten Rat, der dir selbst im Alltag mit Baby geholfen hat?

Bisher hatte ich das Glück, dass mich nur sehr selten böse Blicke treffen oder mir alte Damen ihre Meinung aufdrücken wollen. Ganz früh musste ich aber erleben, wie man mir weismachen wollte, dass ich als unruhige Mutter mein Kind unruhig mache. So was Doofes. Wir saßen in einem Café, Anton hatte einen schlechten Tag und ich wollte ihn natürlich beruhigen, hatte aber alles im Griff.
Aber solche Momente gab es in den letzten Jahren sehr, sehr selten.

Jede Familie muss einen eigenen, für sich richtigen Weg finden. Es gibt so vieles, was bei manchen Familien funktionieren kann und bei anderen nicht. Man muss selbst entscheiden, ob man ein Familienbett haben möchte, wie lange das Kind gestillt wird und ab wann es in seinem Zimmer schlafen soll. Es hilft sicherlich zu schauen, wie andere Familie Dinge handhaben und ob man sich da etwas abschauen möchte. Aber man sollte immer wieder auf die eigene Familiendynamik achten und das tun, was der Familie gut tut.

Und falls du gerade denkst, dass du für immer mit Kind an dein Sofa gefesselt bist und niemals wieder ein "normales" Leben führen wirst, dann kann ich dir Folgendes sagen: Irgendwann kommt alles zurück. Oder fast alles. Je nach Kind, Partner, Betreuungssituation und eigenem Charakter wirst du Stück für Stück wieder mehr Freiheiten bekommen. Du wirst aber auch lernen, was für dich selbst wichtig ist und was für die Familie wichtig ist. Du wirst lernen, die Prioritäten neu zu setzen. Manchmal musst du zurückstecken und manchmal bekommst du Freiheiten, die dich total begeistern. Alles wird gut. :) 

Hier geht es zu den Antworten der sechs Freundinnen.


Was ist das Schönste am Mama-Sein?

Diese grenzenlose Liebe. Die ist unglaublich. Natürlich ist sie manchmal genervt und hat ihre Tiefen, aber sie hört einfach nicht auf. Wie das funktioniert? Keine Ahnung.

Mich fasziniert immer wieder, wenn Anton etwas Neues gelernt hat, wenn er mich mit seinen großen, wunderschönen Augen anschaut und mir sagt, dass er mich lieb hat, wenn ich merke, dass er nach 1000 Mal "hebst du das bitte auf?" die Sachen wirklich von sich aus aufhebt und dass er mir jeden Tag Blumen pflücken möchte. 

Ein ausgeschlafener Anton, der mir schon morgens das Ohr abquasselt.

Und ein kleiner Mann, der sich auf seinen Bruder freut.

Hier geht es zu den Antworten der sechs Freundinnen.


18.07.2016

Das dritte Trimester: kleine Wehwehchen, Hilfsmittel und Gelüste



Ich habe euch schon im ersten sowie im zweiten Trimester erzählt, welche Wehwehchen mich plagten, welche Hilfsmittel mir halfen und welchen Gelüsten ich fröhnen musste. Jetzt bin ich am Ende der Schwangerschaft, im letzten Trimester und möchte euch erzählen, was sich verändert hat und aktuell ist. 


Die kleinen Wehwehchen und ein paar Hilfsmittel dagegen

In der ersten Hälfte des dritten Trimesters ging es mir im Großen und Ganzen sehr gut. Aber vor allem in der zweiten Hälfte hatte ich mit vielen kleinen Wehwehchen zu kämpfen.

Ich bin eigentlich ziemlich fit, an vielen Tagen geht es mir einfach nur gut, ich kann mich hin und her bewegen, Kleinigkeiten vom Boden heben, den Haushalt machen, mit Anton toben und tanzen.

Aber an Tagen, an denen es viel zu heiß war oder ich viel gelaufen bin, merke ich es erst am Abend, wie platt ich doch bin. Ich muss dann meine Füße hochlegen und mache am liebsten gar nichts.

Mein Eisenwert war bei einer Vorsorgeuntersuchung zu niedrig und so muss ich seitdem Eisentabletten einnehmen. Jeder, der schon einmal Eisentabletten zu sich nehmen musste, kann wahrscheinlich ein Lied davon singen, wie unangenehm es ist. Da jedoch meine Eisenwerte nach der Aufnahme wieder auf einen normalen Wert gestiegen sind, nehme ich die Tabletten natürlich weiterhin ein.

Fast jeden Tag habe ich Wehen und ich finde es ganz spannend, dass ich nun die Anzeichen für den Endspurt so stark fühle. Die Übungswehen waren einfach nur da, vor allem, wenn ich mich überanstrengt habe. Die Senkwehen aber sind teilweise sehr schmerzhaft. Manchmal muss ich stehen bleiben oder wache sogar davon auf.

Anfangs habe ich noch Magnesium Tabletten eingenommen. Weil es mir aber ehrlich gesagt zu stressig ist, die Einnahme immer mit der Einnahme der Eisentabletten abzustimmen

An manchen Abenden habe ich Sodbrennen.
Dagegen tue ich nichts, weil das meistens nicht lange anhält.

Bei gutem, scharfem Essen rebelliert der kleine Mann doch ganz schön stark. Es tut zwar nicht weh, aber das Rumpeln ist doch sehr stark.

Ich merke, wie stark er im Becken ist. Manchmal fällt das Laufen schwer, weil er so drückt.


Allmählich wird es schwierig, die Schuhe oder die Leggins anzuziehen. Der große Bauch ist dann doch immer störend im Weg und das Bücken wird schwieriger. Andererseits klappt es mit der Pediküre doch noch irgendwie. 

Ich habe keine Kurzatmigkeit, keine Übelkeit, der Druck auf die Blase ist zwar stärker als im Normalfall, aber lange nicht so schlimm wie bei Anton, ich habe trotz riesigem Bauch (noch) keine Schwangerschaftsstreifen, keine Wassereinlagerungen und auch nachts kann ich fast immer gut schlafen. (Das ändert sich leider seit ein paar Tagen.)



Schwangerschaftsgelüste

Ähnlich wie in den ersten Monaten esse ich das, was ich sowieso schon gerne esse, nun liebend gerne. Im Gesamten habe ich aber den Eindruck, dass ich mich etwas gesunder ernähre als bei der ersten Schwangerschaft. Was wirklich gut ist!

Fehlen dürfen aber dennoch nicht die Cini Minis, die Teilchen vom Bäcker und Paninis.

Ich esse gleichzeitig unglaublich viel Obst. Die Erdbeerzeit wurde von den besten Sommerfrüchten abgelöst.

Ganz neu ist für mich, dass ich Lust auf Kokos-Schoko-Riegel habe. Die leckeren von Alnatura. Könnte ich jeden Tag essen, kaufe sie aber bewusst nur selten.



Entspannung und Gelassenheit

Mir ist in dieser Schwangerschaft sehr bewusst geworden, wie wichtig Entspannung und Gelassenheit sind. Nachdem ich um die 20. SSW so starke Übungswehen hatte und manchmal auch Probleme hatte zu laufen, musste ich einen Gang runterschalten. 

Wenn ich tagsüber schon viel unterwegs bin oder viele Veranstaltungen in der Uni habe, dann versuche ich, mich mit Anton erstmal hinzulegen und was Ruhiges zu machen, wenn wir nach Hause kommen. Er ist dadurch eine echte Kuschelmaus geworden und fragt nun häufig von sich aus, ob wir es uns nicht gemütlich machen wollen. :-)

Ich vereinbare auch viel seltener Treffen und habe einfach nicht mehr so einen vollen Kalender. Auf manche Strecken verzichte ich, verlege die Aktivitäten zu uns und bemühe mich, meine Energie gut aufzuteilen. 

Ich bin mir sicher, dass es so wichtig ist, auf seinen Körper zu hören und das Leben zu entschleunigen. 



Wie geht es euch Schwangeren zur Zeit? Welche kleinen und großen Wehwehchen plagen euch? Was hilft euch dagegen? Und auf was habt ihr gerade besonders viel Hunger?

15.07.2016

Geschenkideen für Schwangere und für (Neu-)Mütter



Nachdem ich euch schon in den letzten Wochen gezeigt habe, was man frischgeschlüpften Neugeborenen (bzw. ihren Eltern zur Geburt) schenken kann (Kleidung // Spielzeug und Ausstattung) und was uns noch in unserem Haushalt fehlt, habe ich heute einige Ideen für alle, die noch ein Geschenk für eine schwangere Freundin oder frischgebackene Mama suchen. Auch dieses Mal schließe ich meine eigenen Wünsche mit ein. Und da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. :)


Entspannung und Wohlbefinden

Beginnen wir mal in der Schwangerschaft: So viel verändert sich und vor allem rückt der eigene Körper verstärkt in den Fokus. Die wachsende Kugel und die vielleicht juckende Haut können nun eine Extraportion Pflege gebrauchen. Dafür liebe ich hochwertige Öle. Ich habe bereits vor einigen Monaten meine Lieblinge dieser Schwangerschaft vorgestellt. Allmählich leeren sich die Flaschen. Gut ist aber, dass man die Öle auch noch nach der Schwangerschaft nutzen kann. Ich habe also nie etwas gegen ein neues Öl.

Wie viele andere Schwangere leide ich abends manchmal unter unruhigen Beinen. Das tritt mal mehr und mal weniger auf. Keine Magnesiumdosis half so gut wie Wechselduschen, ohne die ich abends nicht mehr einschlafen kann. Selbst wenn die Beine man nicht restless sind und mir dann im Bett einfällt, dass ich vergessen habe, die Beine abzubrausen, muss ich nochmal raus. Linderung sollen aber diese Helferlein bringen: Das Bein- und Venenspray von Susanne Kaufmann soll müde Füße erfrischen und munter machen und auch die Fuß- und Beincrème von Burt's Bees wurde mir empfohlen.

Ach, es gibt so viele Schön- und Entspannungsmacher, die man doch so gut verschenken könnte. Badeessenzen, die Lieblingscrème, eine Beauty Bag von Mi-Pac, die sich perfekt für den Klinikaufenthalt eignet. Oder ein Travel Kit, das gleich in den ersten Tagen ausprobiert werden kann.

Ich selbst verschenke nicht so gerne Gutscheine, aber eigentlich mag ich es sehr, welche zu bekommen. Zum Beispiel für eine Pediküre oder auch eine Maniküre. Oder eine Schwangerschaftsmassage. Eine Massage, die sich speziell an Schwangere richtet (also ohne auf dem Bauch liegen und ohne ätherische Öle), gibt es leider nicht in jeder Stadt. So ein bisschen Erholung in der Schwangerschaft tut doch jeder Frau gut! Und ganz heimlich träume ich ja von einem Babymoon-Aufenthalt im Hotel Post Bezau & Susanne Kaufmann Spa in Österreich. Hier gibt es Treatments für werdende Mütter und die wunderschöne Umgebung hat sicher einen großen Einfluss auf die Entspannung.


Lesestoff und Inspiration

Um ehrlich zu sein hatte ich in den ersten Wochen mit Anton überhaupt keine Möglichkeit, ein Buch aufzuschlagen und mich auf die (wegen meiner Müdigkeit verschwommenen) Zeichen zu lesen. Und ich kann auch gar nicht einschätzen, was mich erwartet, wenn ich dieses Mal mit einem Kindergartenkind einen viel mehr durchgetakteten Tag haben werde. Aber in meiner Vorstellung gibt es zwischen Wäsche waschen, schlafen und Kinder bespaßen ein wenig Zeit zum Lesen.

Schon vor drei Jahren fand ich die Idee von Zeitschriften während des Stillens sehr gut. Durch die kurzen Texte und vielen Bilder kann man auch in nur kurzen Zeitabschnitten vorankommen. Das kleine Format der Brigitte Mom finde ich ansprechend. Aber es gibt natürlich auch viele Zeitschriften, die sich nicht hauptsächlich mit dem Elternsein beschäftigen müssen. Vielleicht verschenkt man einfach seine eigene Lieblingszeitschrift?

Und ich möchte so gerne wieder mehr Bücher lesen. Mir fehlt es sehr, denn die meisten Bücher, die ich lese, sind Sachbücher oder Kataloge für die Uni. Das sind zwar spannende Texte, doch fällt dabei natürlich der Aspekt der Entspannung flach. Vielleicht gelingt es mir ja tatsächlich bei der zweiten Elternzeit etwas seltener den Laptop aufzuschlagen, sondern eher ein Buch zur Hand zu nehmen.

Schon lange steht Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells auf meiner Wunschliste. Ich habe so viel Gutes darüber gelesen und hatte es schon mehrere Male in der Hand.

Der Mama Style Guide wurde in den letzten Monaten ziemlich stark in der Blogger- und Instagramwelt gehypt und ich frage mich natürlich, ob das Buch wirklich so gut ist oder eben nur so scheint, ob man nicht genau diese Frauen schon hundert Mal irgendwo gesehen hat und ob man wirklich inspiriert wird.

Vielleicht ist ja auch Das Mama-Kochbuch ganz interessant.


Die kleinen Extras

Die wunderschönen Armbänder von Punkt Strich schmachte ich schon lange an. Die als Morsezeichen getarnten Botschaften, zum Beispiel mit dem Namen des Kindes (oder Paris geht immer),

Es gibt einige Gründe, warum ich dieses Mal keine Babyshower für den Mini haben werde. Irgendwann nach wöchentlichem Hin und Her entschied ich mich einfach dagegen. Ein Grund war, dass ich dann vor und nach der Babyshower die Wohnung hätte aufräumen und putzen müssen. Mehr als für eine gewisse Grundordnung und -sauberkeit reicht meine Kraft momentan einfach nicht aus. Und wie oft habe ich mir schon in den letzten Wochen eine Haushaltshilfe oder Putzdame gewünscht, die gegen ein ordentliches Entgelt diese Arbeit für mich übernimmt. Wirklich, das wäre so eine Erleichterung. Egal ob in der Schwangerschaft oder im Wochenbett.

Nachdem ich nach jahrelangem Zweifeln doch tatsächlich auf den Zug aufgesprungen bin und mir ein Paar Sneaker besorgt habe - und damit "fliege" - bin ich wirklich am überlegen, ob es nicht sinnvoll ist, sich ein Rucksack zuzulegen. Viele Mütter, vor allem Tragemütter, sind total davon überzeugt, wohingegen ich noch immer Restzweifel habe. Vor allem wenn ich mit dem Kinderwagen unterwegs bin, liebe ich es, dass ich einfach kein zusätzliches Gewicht mit mir tragen muss. Sollte das Baby aber ein Tragebaby werden, dann verstehe ich den Sinn von Rucksäcken durchaus. Mir gefallen immer noch die klassischen Fjällräven Kanken Rucksäcke (in graphite oder navy) sehr gut.

So als echtes Extra, weil man es einfach nicht braucht, aber dennoch so schön ist, sind die The Laundress Produkte echte Schätze. Für mich persönlich ist ja das Wool & Cashmere Waschmittel ganz wunderbar, aber gerade auch für Babykleidung das Delicate Waschmittel super geeignet.

Eine ganz tolle Hülle für den Mutterpass oder den Kinderpass ist diese Variante von April Showers. Ich habe mir dieses Mal einfach selbst eine Hülle mit einem Aquarellpapier und schönen Farbübergängen gebastelt. Viele genähte Varianten gefallen mir nicht, weil sie so beliebig aussehen. Aber diese ist ganz schlicht und hübsch.


Habt ihr noch Ideen, was man Schwangeren oder frischen Müttern schenken könnt? Was verschenkt ihr am liebsten oder worüber habt ihr euch sehr gefreut?

Übrigens habe ich in beiden Schwangerschaften immer mal wieder kleine Präsente von Freundinnen bekommen und ich denke immer noch an jedes einzelne. Es ist einfach etwas sehr Besonderes, wenn man als Schwangere so eine Art von Aufmerksamkeit bekommt, die Schwangerschaft ist nicht nur für einen selbst und für die Familie wichtig, sondern auch noch für die Mitmenschen.

Wer noch mehr Geschenkideen für (Neu-)Mamas sucht, wird vielleicht in dieser Rubrik fündig.

13.07.2016

Ask a friend: Bettis Antworten // Teil 1

Bei der Reihe ask a friend habe ich in den letzten Wochen jeden Mittwoch Fragen rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett gestellt und sechs Freundinnen antworteten uns darauf. Wer diese sechs tollen Frauen sind? Hier könnt ihr sie kennenlernen.

Zum Abschluss dieser Serie möchte ich selbst diese Fragen beantworten. Für mich war es in den letzten Wochen sehr spannend, wie meine Freundinnen ihre Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett erlebt haben. Gerade in der zweiten Schwangerschaft, in die ich bereits eigene Erfahrungen einbringe, lese ich wenig im Netz, sondern verlasse mich noch ein wenig mehr auf mein eigenes Bauchgefühl und den Erzählungen meiner Freundinnen.


Hattest du in der Schwangerschaft Beschwerden und was hat dir dagegen geholfen?

Ohja, ich hatte Einiges! Ich würde beide Schwangerschaften als komplikationsfrei und gut bezeichnen, doch wenn ich ehrlich bin, gab es doch so viele Wehwehchen, die immer wieder auftraten, die mir manchmal auch viel Kraft abverlangten, die aber im Gesamten gesehen nicht wirklich schlimm waren.

Bei Anton zum Beispiel waren meine Fußschmerzen sehr ärgerlich. Ich bekam Plattfüße, weil das zusätzliche Gewicht auf die Füße drückte und ich nur noch humpeln konnte. Was mir dagegen geholfen hat? Schonen, Füße hochlegen, Einlegesohlen vom Sanitätshaus und nur noch Schuhe mit ordentlichem Fußbett. Seit diesen Wochen habe ich keinerlei Beschwerden mehr. Auch in dieser Schwangerschaft gibt es dieses Problem nicht. Ein Glück.

Zu den Beschwerden in der aktuellen Schwangerschaft habe ich hier und hier schon etwas geschrieben. Auch den aktuellen Wehwehchen widme ich bald einen eigenen Post.

Welche fünf Anschaffungen für das Kind findest du sinnvoll?

Die Babywippe haben wir schon sehr früh genutzt. Gerade wenn ich duschen wollte oder irgendetwas im Haushalt machte, konnte Anton sicher liegen und alles beobachten, anfangs schlief er darin auch noch häufig.
Unser Kinderwagen ist Gold wert. Es gibt zwar auch einige Kinder, die lieber nur getragen werden möchten und ganz ungern im Kinderwagen liegen, aber Anton war schon immer ein Kinderwagenkind. Und dieser war nicht nur eine Babybeförderungsmaschine, sondern gleichzeitig auch Transportsystem für jeden Einkauf.
Auch der Tripp Trapp mit dem Babyaufsatz war eine tolle Investition. Anton konnte so immer bei uns dabeisitzen, wenn wir am Tisch aßen. Auch der Tripp Trapp ohne Aufsatz wird immer noch genutzt.
Spucktücher konnten wir nie genug haben und haben sie für alles Mögliche genutzt, als
Bei uns war die elektrische Milchpumpe auch sehr sinnvoll. Anton hatte keine Saugverwirrungen mit Flaschen, Schnuller und Brust und die abgepumpte Milch verschaffte mir schon früh erste Freiheiten und dem Papa die Möglichkeit, auch das Baby zu füttern.
Hast du eine Betreuung durch eine Hebamme in Anspruch genommen? Welche Erfahrungen hast du mir ihr gemacht?

In der ersten Schwangerschaft stand ich zunächst ein wenig ratlos da. Wie findet man denn überhaupt eine Hebamme? Weil ich bis dahin keine Mutter in Mainz kannte und somit auf keine Empfehlungen zurückgreifen konnte, googelte ich nach Hebammenpraxen und schaute, welche mir am sympathischsten war. Vor drei Jahren hatte ich Glück, dass die Hebammen noch mehr freie Kapazitäten hatten und so wurde ich einer Hebamme zugewiesen, die ich dann einige Wochen später im Geburtsvorbereitungskurs kennenlernen konnte. Auch wenn ich ihr ihre Kompetenzen überhaupt nicht absprechen kann und eine Freundin mit ihrer Betreuung sehr zufrieden war, war ich leider mit der Nachsorge nicht ganz glücklich. Sie hat auf jeden Fall ihren Job gemacht, aber irgendwie scheint es mir, dass wir nicht ganz kompatibel waren. Mit einer außerordentlich tollen Hebamme im Rückbildungskurs hatte ich das entsprechende Pendant gefunden und wusste, dass es tatsächlich harmonieren kann. In einer Phase, in der Anton sehr schlecht trank, half sie mir unglaublich gut weiter.

Im Krankenhaus lernte ich während der Geburt drei Hebammen kennen. An die erste kann ich mich kaum noch erinnern. An die zweite umso mehr. Sie war eine ziemlich harsche Person, die wenig mitfühlend mit meiner harten Nacht und meinen Schmerzen war. In einer Phase, in der ich nicht verstand, was mit mir und der Geburt geschah, hat sich mich weder aufgebaut noch unterstützt noch irgendetwas erklärt. Doch dann kam die dritte Hebamme und alles änderte sich. In kürzester Zeit öffnete sich der Muttermund und ich bekam Presswehen. Ihre Unterstützung feuerte uns an und ich hätte mir keine bessere Hebamme vorstellen können. In der entscheidenden Phase hatte ich also Glück.

Nun, in der zweiten Schwangerschaft, habe ich genauere Vorstellungen davon, was ich möchte und habe deshalb die Möglichkeit, auch aktiv etwas dafür zu tun. So habe ich bereits in der 7. SSW eine Hebamme angerufen, um sie für die Nachsorge zu "buchen". Von meiner damaligen Hebamme im Rückbildungskurs, die mittlerweile nicht mehr in Mainz wohnt, bekam ich den Tipp. Und glücklicherweise war ich so schnell dran, denn ich konnte den letzten Betreuungsplatz für August ergattern.

Diese Hebamme ist bisher ein wirklicher Segen. Wir hatten eine gute Kommunikation und sie besuchte uns für ein Vorabgespräch. Hier konnten wir uns kennenlernen und ich merkte schnell, dass die Chemie stimmt und ich ihr vertraue. Bei diesem Treffen wurden auch alle Formalia geklärt, was ich persönlich sehr sinnvoll finde. Auch beantwortete sie mir hier schon einige Fragen, die sich bis dahin angesammelt hatten. Nächste Woche werden wir uns wieder sehen, um den aktuellen Stand und neue Fragen zu besprechen. Ich finde diese Idee ganz wunderbar. Und spätestens, wenn der Minimann dann da ist, kommt sie dann regelmäßig zu uns.

Meine Tipps für die Hebammensuche:
- Rechtzeitig um eine Nachsorgenbetreuung kümmern.
- Wenn möglich, auf Empfehlungen zurückgreifen.
- Auf jeden Fall vorab ein Treffen vereinbaren.

Kommen wir zum Thema Geburt. Manche Frauen freuen sich auf dieses Ereignis und empfinden es als den schönsten Tag ihres Lebens, andere widerum haben Respekt, vielleicht sogar Angst vor diesem Moment. Leider erleben manche Frauen die Geburt auch als sehr traumatisch. 
Hattest du Vorstellungen, wie die Geburt ablaufen könnte/sollte, hattest du vielleicht sogar einen „Geburtsplan“? Was hast du von der ersten Geburt mitgenommen, was du beim zweiten Kind anders oder gleich machen möchtest, sofern das möglich ist? Nach welchen Kriterien hast du dich für den Geburtsort entschieden? 

Wie hast du die Zeit des Wochenbetts erlebt? Hast du einen Ratschlag für uns, wie die erste Zeit mit dem Kind besonders schön wird?

Ich habe bereits vor zwei Jahren über das Wochenbett geschrieben: Die erste Zeit mit Baby - das Wochenbett.

Wenn es uns gut gehen wird, werde ich das zweite Wochenbett sehr ähnlich halten. Die Familie darf den kleinen Mann als erstes kennenlernen und die Freunde dann nach und nach, je nachdem, wie wir uns fühlen und Lust darauf haben. Ich freue mich sehr darauf, wie Anton auf den kleinen Bruder reagieren wird und ob wir die Möglichkeit haben, viel gemeinsam zu kuscheln. Spannend wird auch die Eingewöhnung von Anton im Kindergarten, die nur zwei Wochen nach ET starten wird.

Anders als beim letzten Mal wird sein, dass der Papa Elternzeit haben wird. In meiner Vorstellung genießen wir noch gemeinsam den Sommer, gehen vormittags auf den Markt und kuscheln mit den Jungs. Aber ach, das wird sich alles zeigen.

Da wir den Koch schon zu Hause haben werden, koche ich nicht oder nicht viel vor, sondern fülle die Kühltruhe nur mit Fertigkuchen und -teilchen, die ich dann bei Bedarf auspacken kann.

Hier geht es zu den Antworten der sechs Freundinnen.


Nächsten Mittwoch beantworte ich auch die letzten Fragen.

07.07.2016

Ask a friend: Was ist das Schönste am Mama-Sein?



Bei der Reihe ask a friend stelle ich jeden Mittwoch Fragen rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett und sechs Freundinnen antworten uns darauf. Wer diese sechs tollen Frauen sind? Hier könnt ihr sie kennenlernen.

Nachdem ich letzte Woche gefragt habe, welcher ehrlich gut gemeinter Rat im Alltag mit Baby geholfen hat, stelle ich heute die achte und damit letzte Frage:

Was ist das Schönste am Mama-Sein?


"Das Lächeln meines Sohnes, ich habe nie etwas Schöneres gesehen. Auch sein grenzenloses Vertrauen zu genießen und zu sehen, dass er sich bei mir wohl fühlt und geborgen fühlt, ist das Größte." 



"Frieda zeigt mir was wirklich wichtig ist im Leben: meine kleine Familie. Das Leben hat für mich einen ganz neuen Sinn bekommen. Ich bin jetzt für einen kleinen Menschen verantwortlich und darf ihn durchs Leben begleiten. Sie bringt mich jeden Tag zum Lachen, auch wenn es mir mal nicht so gut geht. Ich liebe es, die Welt durch ihre Augen neu zu entdecken, die vielen kleinen Dinge, die ich sonst gar nicht mehr wahrnehmen würde. Und manchmal kann ich kaum glauben, dass ich einen Menschen so sehr lieben kann, und jeden Tag noch ein bisschen mehr." 


"Hach, das ist nicht so einfach zu beantworten. Da ist plötzlich jemand, der dir vielleicht ein bisschen ähnelt, oder der ganz anders ist als du, und diese kleine Person liebst du mehr, als du es dir jemals hättest vorstellen können. Einfach so. Von Anfang an. Das ist schon ziemlich überwältigend.
Ich finde es auch so unglaublich schön, dass, egal wie stressig ein Tag war, ich am Abend immer mit positiven Gedanken an mein Kind denke, mir Fotos auf dem Telefon anschaue, ihn schlafend beobachte... Sie geben einem, ohne wirklich viel zu tun, einfach so viel zurück. Das ist schön. Und für mich persönlich ist es wundervoll, eine eigene Familie zu haben, nachdem ich jahrelang nicht so recht wusste, wo mein Platz in meiner Familie ist."


"Das ist ganz schwierig zu erklären. An manchen Tagen ist man so erschöpft und genervt, da will man sich nur hinlegen und die Decke über den Kopf ziehen. Also mir geht das so. Und dann sind da die Tage, an denen du siehst, wie dein Kind wächst und sich entwickelt. Wie es auf dich reagiert und immer mehr am Leben aktiv teilnimmt. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl, denn plötzlich ist echt alles egal, du fühlst dich vollkommen und unglaublich glücklich. Das ist meine bisherige Erfahrung, dieses Gefühl wird mit Sicherheit mit jedem Jahr, welches das Kind wächst, ein wenig anders. Genauso wie die Herausforderungen, die das Mama-Sein mit sich bringen."


"Das erste Lächeln, die ersten Worte, die ersten Schritte. Oder einfach das Wissen, dass da jemand ist der dich braucht." 


"Das ist so vieles. Das grenzenlose Vertrauen, die Liebe und Wärme, die lustigen Situationen, in die man mit Kind kommt, die Selbstständigkeit, ...

Mir hat vor kurzem jemand gesagt: „Wenn man Tilo sprechen hört, könnte man meinen, du sprichst!“ Der Satz war nicht einmal als Kompliment gemeint, doch mich hat er grenzenlos stolz gemacht. Man gibt etwas weiter an die nächste Generation und hinterlässt so doch einen wunderschönen Fußabdruck auf der Erde, das ist doch etwas Großartiges, oder nicht?" 


Auf jeden Fall! Wir können wirklich stolz auf unsere Kinder sein, die so viel lernen und richtig schnell großwerden. Und natürlich können wir mehr als zufrieden sein mit dem, was wir als Mütter und Eltern leisten. Die Verantwortung, die hin und wieder auch als Belastung empfunden werden kann, ist eines der größten Geschenke des Lebens. Dadurch entstehen so viele Momente, die das Mama-Sein schön machen.

Ihr Lieben, ich bin euch von Herzen dankbar, dass ihr uns nun Woche für Woche mit euren Antworten versorgt habt. Es ist so spannend zu sehen, wie unterschiedlich jede das Mama-Sein wahrnimmt und angeht, wie wunderbar es jede Frau aber genau für ihre Familie richtig macht. Vielen Dank für das Teilen eurer Erlebnisse und eurer Ratschläge. 

Nächste Woche werde ich die Ask a friend Reihe mit eigenen Antworten abschließen.