28.11.2013

Wunschliste: Kuscheldecke


Schon vor der Geburt des kleinen Mannes habe ich ein paar Decken gekauft. Ich dachte zunächst, dass es viel zu viel seien, merkte jetzt im Alltag aber, dass man kaum genug Decken haben kann. Die Krabbeldecke ist natürlich noch nicht in Gebrauch. Eine Decke liegt im Kinderwagen, eine auf der Couch, zwei im Stubenwagen (Anton liegt aber im Schlafsack und die Decken werden darüber bis an die Brust gezogen), jetzt wird auch die Wippe genutzt und es gibt noch viele Situationen, in denen wir Kuscheldecken gut nutzen können. Also schaden ja ein, zwei weitere Decken nicht, oder? Vielleicht kann ich ja einen Kauf rechtfertigen, wenn wir die Decke auch für uns zum Kuscheln auf der Couch nutzen? Denn so eine Kaschmirdecke ist doch was Feines und würde sich gut auf unserer grauen Couch machen.


1 / Wolldecke mit silbernem Sternenmuster / Zara Home Kids / 45,99 €
2 / Kaschmirdecke Kids / Zara Home Kids / 69,99 €
3 / Kaschmirdecke grau / Numae / 87,56 € 
4 / Elefanten Musterbettdecke / Smiling Planet / 77,61 €
5 / Scribble Scrabble Bettdecke / Garbo&Friends / 48,75 € 
6 / Kaschmirstrickdecke in grau melange / Bellybutton / 49,90 €
7 / Merinodecke Schaukelpferd / le petit beurre / 69,90 €
8 / Pointelle Decke / Mamarella / 34,95 €

27.11.2013

20 Tage


Hui, die Zeit fliegt. Natürlich. Aus meinem Vorhaben, auch mit Baby regelmäßig zu bloggen, ist bisher nichts geworden. Aber das ist ja auch nicht das Wichtigste.
In den letzten drei Wochen habe ich so viele Eindrücke gesammelt, so viel gelernt und bin gleichzeitig zu so wenigen Dingen gekommen. Ein Babygeschenk muss noch fertig gebastelt werden, ein paar Termine bei den Ärzten organisiert und das Bad mit einem Powerreiniger geputzt werden, und meine Nägel würde ich gerne wieder einmal rot lackiert und nicht schnell mit Klarlack drübergestrichen sehen. Diese Dinge mussten warten. Nicht umsonst heißt die Zeit nach der Entbindung Wochenbett. Nach dem verlängerten Aufenthalt in der Klinik hielt mich ziemlich wenig im Bett und ich war einfach nur froh, wieder zu Hause zu sein.


Mein Freund arbeitet knapp vier Wochen halbtags von zu Hause aus und hat die Nachmittage frei. Wir haben viel "Familienzeit", in der wir uns einspielen und kennenlernen, kuscheln und die Zeit genießen. Wir hatten viel Besuch, aber immer nur so viel, wie wir "ertragen" konnten und es ist toll, die Freunde wieder zu treffen. Aber ich genieße es momentan, eben nur oder viel zu dritt zu sein. Ich werde vorzüglich bekocht, wir gehen jeden Tag spazieren und ansonsten sitze ich noch ziemlich viel auf der Couch im Wohnzimmer und stille den jungen Mann. Mitte nächster Woche ändert sich unser Tagesablauf, weil mein Freund wieder den ganzen Tag arbeitet und ich werde viel Zeit alleine mit dem kleinen Mann verbringen können; hallo Kaffeeklatsch :) Bis dahin ist es einfach schön und ich genieße die Tage wirklich sehr. Ich hätte nie gedacht, dass ich doch so viel Ruhe (v)ertragen kann und dass mir die Dreisamkeit in den ersten Wochen wirklich ausreicht.

Auch wenn ich mir immer vorgestellt hatte, dass ich meinen Alltag nicht komplett von einem Baby bestimmen lassen würde, sieht die Wirklichkeit noch ganz anders aus. Anton hatte beispielsweise am Wochenende so einen Hunger, dass ich ihn tatsächlich drei Stunden fast ununterbrochen gestillt habe. In der Nacht zuvor meldete er sich fast stündlich. Meine Zeitwahrnehmung verschob sich dadurch vollkommen und ich verbummelte sogar einen Termin mit ein paar Freundinnen. Das ist mir bisher nicht passiert. Aber das zeigte mir auch, dass ich noch im Wochenbett bin. Der kleine Mann ist nicht "berechenbar", hat aber Priorität und ich brauche noch Zeit und Erfahrung, um solche Situationen gut zu meistern. Am besagten Sonntag kamen wir erst um 16 Uhr aus dem Haus; geplant war ein Frühstück ab 10 Uhr in der Stadt. Solche Phasen wird es bestimmt immer wieder geben. Jedoch merke ich auch, dass wir immer routinierter werden. Irgendwie klappt es immer meistens, innerhalb einer halben Stunde zu duschen, die Wäsche zusammenzulegen, alle Stillutensilien bereitzustellen, Frühstück zuzubereiten usw. Zeit fehlt mir momentan noch für "meine" Dinge. Dinge, die mir gut tun, wie eben den Nagellack aufzutragen, Karten (oder Adventskalender) zu basteln oder Texte zu schreiben. (Dabei schlafen doch Babys so viel?! In den Schlafphasen wird aber gegessen, aufgeräumt, ausgeruht,...)


Es ist wirklich spannend, welche Entwicklung der kleine Mann schon vollzogen hat. Das sind keine riesigen Sprünge, aber ich merke die kleinen trotzdem deutlich. Anton wird immer fitter und kräftiger. Manchmal hebt er seinen Kopf so weit, dass ich wirklich aufpassen muss, dass er mir nicht runterfällt. Seine wunderschönen Haare werden immer länger, er ist ziemlich kräftig und kann mittlerweile auch richtig laut schreien oder kreischen (anfangs war es eher ein nettes, hohes Wimmern). Die Hormone machen sich nicht nur bei mir bemerkbar und er hat viele kleine Pickelchen im Gesicht :) Der Baum vor unserem Wohnzimmer ist viel spannender als die Eltern, auch toll ist Licht. Anton hat große, dunkelgraue Augen und hat genug Wachphasen, in denen er alles betrachten kann. Heute konnte er uns beim Essen zuschauen, weil er zum ersten Mal in der Wippe lag. Die Manduca findet er gar nicht so schlecht und beim Baden hat er eigentlich nur geschrien, weil wir ihn dafür aufwecken mussten und er Hunger hatte. Anfangs war er aber ganz gespannt. Er ist eigentlich ein sehr ruhiger und braver Junge. Er meckert nur, wenn er wach wird und dadurch merkt, dass er ja Hunger haben könnte. (Seit dem Wochenende hat er immer Hunger, also meckert er auch häufiger als bisher.) Oder wenn er gewickelt wird, nackig sein findet er nicht lustig. Anton hat selten Lach-Reflexe und sieht meistens eher skeptisch aus. Ich liebe es! Wenn er am Aufwachen ist, macht er die lustigsten Grimassen und verzieht das Gesicht. Seine Falten auf der Stirn sind schon ziemlich tief und manchmal fragen wir uns, wann er seine Unterlippe aufisst.

Obwohl er schon bald drei Wochen da ist und ich mich auch in der Schwangerschaft mit dem Gedanken beschäftigt habe, ist es doch immer wieder ganz unwirklich, dass ich einen kleinen, feinen Sohn habe. Es ist überwältigend und schön und völlig verrückt.

21.11.2013

Lönneberga. Kaffeehaus für Familien in Mainz


Ich lebe gerne in Mainz. Ich liebe den Rhein, ich mag den Wochenmarkt am Dom und das dazugehörige Marktfrühstück an Samstagen und es ist toll, immer wieder auf bekannte Gesichter zu stoßen. Es gibt ein paar Dinge, die dennoch Verbesserungspotential haben, vor allem im Kulturbereich.

In den letzten drei Jahren hat sich ziemlich viel im Bereich Gastronomie getan. Ein Glück. Man kann leckeren Kaffee auch in Mainz trinken!

Im Sommer bin ich durch Frankfurt gestreunt und habe ein Familiencafé entdeckt. In solchen Momenten ärgere ich mich manchmal, dass es mich nach Mainz verschlafen hat, selbst 45 km weiter hätte ich mehr Möglichkeiten, mehr Cafés, mehr Museen, interessantere Veranstaltungen, Designläden, etc. Aber wie eben gesagt, ich lebe gerne hier und habe eben in Mainz meine "home base".


Wirklich glücklich hat mich gemacht, als ich vor ein paar Monaten das Kaffeehaus für Familien Lönneberga in einem Hinterhof in der Gaustraße fand. Das Café wurde liebevoll im schwedischen Stil eingerichtet und bietet Platz für Mamitreffs, Familien oder auch einfach ein Kaffeeklatsch mit Freunden. Der Kaffee ist besonders gut, es gibt Bio-Säfte, ein Frühstücksangebot, das schwedische Titel trägt, belegte Brote und leckeren Kuchen. Als Special gibt es für die Kleinen Obstschnitze.

Im Sommer oder an schönen Tagen kann man auch auf den Außenbereich ausweichen. In dem kleinen Garten wurden Biertische aufgestellt, an denen Muttis ihren entkoffeinierten Kaffee trinken können (ha!), während die Kids im Sandkasten spielen.

Besondere Highlights sind außerdem die Buggy-Garage im Innenhof, ein Fahrstuhl für den Kinderwagen und ein hübsches Stillzimmer.

Kleiner Nachteil ist der enorme Geräuschpegel, der sich gerne mal bei so vielen Kleinkindern entwickeln kann. Aber es geht auch ruhiger: als wir an einem Sonntag Mittag mal zum Kuchen vorbeischauten, waren kaum Familien da und wir konnten gemütlich sitzen. Andererseits wird unser kleiner Mann wohl auch bald auf dem Boden robben und meckern :)





17.11.2013

DIY_Schnullerkette


Ob der petit monsieur in Zukunft wirklich einen Schnuller in den Mund nehmen wird würde,  das weiß wusste ich nicht. Aber irgendwie war das schon immer eine romantische Vorstellung von mir, eine Namensschnullerkette selbst zu basteln.

Manchmal ist ja das Problem an DIY Projekten, dass man letzten Endes so viel Geld reinsteckt, dass es sinnvoller gewesen wäre, das Produkt fertig zu kaufen - abgesehen vom Spaß- und Stolzfaktor. Dasselbe gilt auch hier. Aber Fehlkäufe lehren mich, in der Zukunft den Bastelbedarf besser zu planen.

Das Schnullerkettenset habe ich bei lemonissimo gefunden. Allerdings war die Schnur zu kurz und ich musste diese nachkaufen. Nachdem ich zwei Buchstabensets gekauft hatte (Achtung für so Verpeilte wie mich: Jeder Buchstabe ist nur ein Mal drin!), entschloss ich mich, die Buchstabenperlen im Schnullerkettenladen zu bestellen. Ich bin mit dem Onlineshop super zufrieden und kann ihn wärmstens weiterempfehlen. Wichtig ist ja bei der Schnullerkette, dass alle Einzelteile speichelfest und schadstofffrei sind. Beide Onlineshops versichern, dass ihre Produkte die wichtigen DIN Normen einhalten.

Nach so einem großen Aufwand ist die Schnullerkette sehr schlicht und einfach geworden. Ich bin aber dennoch froh, dass ich mir diese "Arbeit" gemacht habe.


13.11.2013

a n t o n


Darf ich vorstellen?! Unser kleiner Mann Anton kam pünktlich zum Entbindungstermin und hat unsere Welt auf den Kopf gestellt. Ich bin völlig überwältigt, ziemlich verknallt und sprachlos. Es hat wirklich eine neue Zeitrechnung angefangen.

Uns geht es gut und nach einem längeren Aufenthalt in der Klinik, bei dem sich herausgestellt hat, wie fit und gesund Anton ist, sind wir seit vorgestern Abend zu Hause und genießen die Zeit. Vor der Geburt informiert man sich viel und hat einige Vorstellungen vom "danach", aber tatsächlich ist dann doch alles irgendwie anders und jede Familie hat seine eigene Geschichte.

Anton ist ein braver, tapferer und skeptischer Junge mit großen, ganz dunklen Augen, schläft mit offenem Mund, den er von seinem Papa hat und kann ganz schön schreien, wenn seine Eltern zu lange beim Wickeln brauchen. Dabei machen sie es so gerne. Denn ohne Kleidung ist er noch mehr zum Anbeißen. Dann sieht man seine langen Lulatsch-Beinchen und seinen behaarten Rücken :)

So langsam schaffe ich es, meinen Reader und meine Emails zu bearbeiten. Ich komme kaum zum Fotografieren, weil wir einfach so viel Zeit zum Wickeln, Stillen und Kuscheln brauchen. Also, habt ein bisschen Geduld mit mir :)

05.11.2013

warten


Am Ende der Schwangerschaft warten die meisten Frauen auf die Entbindung. Ich habe das nie ganz nachvollziehen können. Alles hat doch seine Zeit. Nach einem vollgepackten Tag (und einem Entspannungsbad), sitze ich auf der Couch und merke, dass mich das Thema "Warten" doch mehr beschäftigt als gedacht.

In den letzten Monaten hatte ich sehr viel zu tun. Während des Abiturs hatte ich kaum die Möglichkeit, mich mit den Veränderungen zu beschäftigen. Irgendwann kam dann aber die Zeit, dass ich die ersten Besorgungen machte, den ersten Body kaufte und mich mit der Geburt und dem Buben auseinandersetzte. Aufgrund von Wohnungssuche, Genießen der freien Zeit, dem Umzug und den Start in das Studentenleben sind die Wochen sehr schnell vergangen, sie waren spannend und ausgefüllt. Und auf "einmal" hatte ich jeden Punkt auf meiner to do Liste abgehakt. Zum Ende hin ging auf einmal alles sehr schnell. Um gar nicht erst Langeweile aufkommen zu lassen, behielt ich meinen Aktionismus - der Gesundheit sei Dank - und so war ich jeden Samstag auf einem anderen Kinderbasar und kaufte die fehlenden Teile oder verirrte mich unzählige Male in den Drogerien, nur um die Produkte und die Preise zu vergleichen. Ich konnte einige DIY-Projekte umsetzen, verbringe unglaublich schöne Tage mit meinem Freund und habe sogar vorgekocht bzw. den Gefrierschrank aufgefüllt.

Bis dahin war/ist alles schön und gut. Als ich aber vor eineinhalb Wochen von meiner Frauenärztin hörte, dass der Muttermund bereits 1 cm geöffnet war und sie sich nicht vorstellen könne, dass wir uns noch einmal vor der Entbindung sehen würden (der Vorsorgetermin ist morgen), rechnete ich ziemlich fest damit, dass es bald losgehen könnte. Außerdem hatte sich der Schleimpfropf schon gelöst und ich hatte ein relativ starkes Ziehen und Drücken in den kommenden Tagen. Alles Anzeichen, dass der Bub sich bald auf den Weg machen könnte. Aber dann folgten ruhige Tage, ein Donnerstag mit starken Schmerzen und wieder relativ ruhige Tage. Dem kleinen Mann scheint seine Behausung eng zu werden, er bewegt sich ständig und drückt ganz schön auf mein Becken.

Gestern war ich seit langer Zeit mal wieder einen kompletten Tag nur zu Hause und habe ruhige Dinge gemacht. Ich war am Abend so unzufrieden, weil ich merkte, dass ich unbedingt wollte, dass es nun losgehe. Ich habe wirklich gewartet... Aber das ist doch Unsinn. Der kleine Mann ist zwar schon in Startposition, aber eben noch nicht bereit. Ich liebe es, schwanger zu sein und ich liebe den Bauch. Es ist eine extrem besondere Erfahrung und ich wünsche jedem, so etwas Schönes selbst einmal erleben zu können (ich hätte nie gedacht, dass ich mal sowas sage!). Ich fühle mich nicht allein und der kleine Mann kommuniziert mit uns; manchmal interpretiere ich natürlich zu viel :) Aber Frauen haben ja bekanntlich eine tolle Intuition. Daher, mir geht es gar nicht so sehr darum, dass er nun endlich kommen soll, weil ich ihn endlich kennenlernen möchte. Das ist natürlich der Fall und ich freue mich riesig, seinen kleinen Körper zu sehen und zu entdecken, was er von meinem Freund oder von mir hat. Ich bin bei diesem Gedanken jedoch ziemlich gelassen und habe mein Motto "alles zu seiner Zeit" verinnerlicht. Das Problem ist nur, dass es diesen besagten Freitag bei der Frauenärztin gab. Auf einen Schlag kapierte ich, dass heute der Zeitpunkt sein könnte und erwartete ihn. Er kam nicht und ich war ready. Ich glaube, es ist noch vielmehr das Ungewisse. Ich habe Wehen und weiß auch, dass sie nicht geburtswirksam sind, gleichzeitig verstehe ich, dass sie den Körper auf das Ereignis vorbereiten. In den letzten zwei Wochen hat sich meine Körperwahrnehmung stark verändert und das ist doch ein gutes Zeichen.

Ich habe sehr viele Geburtsberichte gelesen und ein paar erzählt bekommen. Wie unterschiedlich jede Schwangerschaft ist, so ist auch jede Entbindung anders. Und dennoch gibt es immer wieder einige Schnittpunkte. Ich weiß z. B., dass es Sinn macht, ins Krankenhaus zu fahren, wenn die Wehen ca. alle fünf Minuten kommen. Und ich weiß, dass man Geburtswehen nicht verwechseln kann - wenn man nicht mehr ansprechbar ist bzw. selbst nicht mehr reden kann, weil die Schmerzen so stark sind, dann sind das auf jeden Fall Geburtswehen. Toll. Soweit war mein Körper noch nicht. Was ich aber nicht weiß und was eben sehr unterschiedlich ist, das ist der Vorlauf. Bei manchen Frauen kommen die Wehen relativ schnell in einem immer kürzeren Abstand, bei anderen dauert es Tage. Ich bin relativ ruhig und gelassen, aber ich bin extrem gespannt, wann der Zeitpunkt ist und wie ich ihn erleben werde, wenn ich verstehe, "ok, jetzt geht es los, das sind jetzt keine Vorwehen". Diese Ungewissheit bei einer Spontangeburt ist wohl das, was mir gestern die schlechte Laune beschert hat. Und gleichzeitig hat das Ungewisse auch etwas Reizvolles. Denn das Geplante, das "morgen stehe ich auf und werde mein Kind in den Händen halten" bei einem Kaiserschnitt (unabhängig von der eventuellen Notwendigkeit) ist doch ziemlich unromantisch.

Eigentlich ist mir das Geburtsdatum egal. Ich mag den 07.11., weil ich mich daran gewöhnt habe, aber ich habe keinen Bezug zu den Zahlen. Einige aus meinem Bekanntenkreis haben in den nächsten Tagen Geburtstag, doch ist es mir völlig gleich, ob unser Bub dann seinen Tag "teilen" muss oder nicht. Einzig und allein gefällt mir der 11.11. als Geburtstermin nicht. Vor allem nicht in Mainz. Daher, der kleine Mann muss nicht am Donnerstag kommen, weil es dieser Donnerstag ist. Ich kann mich gut anfreunden mit dem Gedanken, dass er schon früher kommt, aber ehrlich gesagt macht mich der Gedanke unruhig, dass er den Termin verstreichen lässt. Statistisch gesehen ist es sehr wahrscheinlich, gerade bei Erstgebärenden. Doch dann würde ich sicher ziemlich unruhig werden - denn die Wahrscheinlichkeit einer Einleitung würde steigen.

Hier komme ich auch an den Punkt, an dem ich gedanklich eben nicht weiterkomme. Unser kleiner Mann liegt in bester Startposition und meine Ärztin hätte ihn schon längst erwartet. Gleichzeitig ist der Termin noch nicht erreicht und die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung sehr hoch. Was mache ich mir also so viele Gedanken? Er kommt, wann er möchte (oder eben nicht möchte). Und wirklich wichtig ist ja, dass es ihm gut geht, er gesund ist und wir einen guten Start haben. So triste Tage wie gestern, an denen es stürmt und man nicht rausgehen möchte, sind jedoch für mich momentan nicht gut. Dann verfalle ich doch noch ins Warten. Es ist toll, dass die restliche Woche so gut verplant ist und ich viele schöne Dinge unternehme. Morgen wird mich dieser Gedanke wohl auch nicht mehr so stark beschäftigen und ich kann, so wie bisher auch, die Zeit einfach nur genießen. Das Aufschreiben und Sortieren tut gut.

Und ich freue mich übrigens sehr über jede Nachricht, wie es uns denn gehe und was der kleine Mann mache. Und noch viel mehr werde ich mich freuen, wenn ich euch den kleinen Mann vorstellen kann.

01.11.2013

Geschenke von Mutti



Dass meine Mutti die Beste ist, habe ich ja schon erzählt. Zur familieninternen Babyshower gab es ordentlich Geschenke und ich möchte ein paar Kleinigkeiten zeigen.
Zum einen hat sie ein Lavendelsäckchen für den guten Schlaf genäht und außerdem gab es eine Wärmekompresse mit passendem Bezug. Der Wäschesack verrät den ersten Buchstaben des Bubens. Praktisch auch das Reisetäschchen mit einigen notwendigen Utensilien, die dann gut sortiert auch in einer Handtasche Platz finden können (eine Wickeltasche habe ich noch nicht gekauft).