28.04.2014

Paris mit Baby V - Einkaufen in Le Marchand d'Étoiles



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Ich war in Paris doch tatsächlich in keinem einzigen Kinderladen! Ich fasse es selbst nicht, dass ich nicht irgendwie zehn freie Minuten gefunden habe, als ich an den hübschen Lädchen vorbeigegangen bin. In der Rue de Turenne im Marais gibt es einige Geschäfte nebeneinander. Aber ihr kennt das ja: Pipi, müde, kalt. Oder so ähnlich.

Bei Le Marchand d'Étoiles machte ich schnell ein Foto, damit ich zu Hause nochmal recherchieren konnte. Und jetzt ärgere ich mich doch ein bisschen, dass ich nicht einfach mal kurz reingegangen bin. Glücklicherweise gibt es eine E-Boutique und ich kann nun dort ein wenig stöbern.

24.04.2014

Paris mit Baby IV



Ich glaube, es macht einen entscheidenden Unterschied, ob man mit Baby oder mit Kind verreist. Während ein Kleinkind auf den Spielplatz möchte, richtiges Essen isst und spazieren gehen langweilig findet, hat man mit Baby noch gewisse Freiheiten und Möglichkeiten. Das Essen ist immer dabei (naja, ich muss zusätzlich immer noch Flaschen vorbereiten), das Baby kann auch mal im Kinderwagen schlafen und spazieren gehen ist sowieso eine gute Beschäftigung. Daher gibt es nicht nur wenige geeignete Plätze, (fast) die ganze Stadt ist toll mit Baby!

Vorab muss ich sagen, dass ich mir vor der Reise eine Minimalziel gesetzt hatte, mit den Dingen, die ich gerne sehen wollte. Es waren wirklich nicht viele Orte. Aus Erfahrung wusste ich, dass ich selbst in unserer Heimatstadt selten alles erledigen kann, was ich mir vornehme. An Tagen, an denen ich Besorgungen im Drogeriemarkt erledigen muss und zudem noch einen Kaffee trinken möchte und vielleicht schnell mal nach einem Oberteil schauen möchte, wird das garantiert nichts mit dem Shoppen. Entweder hat Anton Hunger, er kann nicht schlafen oder ich habe bis dahin einfach keine Lust mehr. Weil ich diese Situationen kenne und oft erlebt habe, stellte ich mich darauf ein, dass Paris dieses Mal eben anders sein würde. Aber dass ich nicht einmal ein (meiner Meinung nach realistisches) Minimalziel erreichen könnte, damit hatte ich nicht gerechnet. Nachdem wir am zweiten Tag erst gegen 13 Uhr aus der Wohnung kamen und dann eigentlich nur wenige Straßen auf dem Montmartre durchlaufen hatten, war mir klar, dass die anderen Tage genauso ablaufen würden. Nach einem Kaffee und viel Sonnenschein hatte ich mich mit der Situation versöhnt und konnte unser Langsamsein richtig genießen. Letzten Endes ist es doch schön, gemeinsam mit seiner Familie in Paris zu sein, selbst wenn man nichts anders macht als zu Hause.


Wir hatten also gemerkt, dass wir nur mit Ruhe und Gelassenheit eine wirklich schöne Zeit haben konnten. Deshalb nahmen wir uns alle Zeit, die wir benötigten und ich entspannte mich sichtlich. Das hieß zunächst, dass wir Anton dann schlafen ließen, wann er es nötig hatte. An vielen Tagen kamen wir erst mittags raus, weil Anton ein zweite "Runde" schlief, damit aber den restlichen Tag über sehr ausgeglichen war. Und dann eroberten wir die Stadt...


...vor allem alle Gärten, Parks und Sitzgelegenheiten. Wir gingen in der schönsten Kulisse spazieren und hielten an, sobald Anton Hunger hatte, spielen oder gewickelt werden wollte. Oder wenn wir einfach mal Pause machen und einen Kaffee trinken wollten. Weil wir mit dem Auto unterwegs waren, packten wir auch den Buggyaufsatz ein. Anton fand es sehr spannend, etwas aufrechter zu sitzen und alles beobachten zu können. Leider konnte er aber auch kaum schlafen. Deshalb legten wir ihn am nächsten Tag wieder in die Babywanne (noch passt er rein!). Drei Vorteile der Babywanne nutzen wir wirklich aus: Anton war gut vor Wind und Wetter geschützt. Das war bei unserem kranken Baby wichtig, da das Wetter schnell von sehr sonnig zu windig und wolkig umschlug. Außerdem bietet die Wanne viel Stauraum :-) Und die Fläche eignet sich gut, um im Freien zu wickeln. Es gab immer wieder Momente, in denen Anton schnell gewickelt werden musste und wir nicht erst noch ein Café hätten aufsuchen können (und dann womöglich auf dem Fußboden wickeln zu müssen).



Auf unseren trajets kamen wir also an einigen Orten vorbei, an denen man gut picknicken, stillen oder spielen konnte. Der Parc Monceau (M2: Monceau), der kleine Park vor dem Musée Picasso, der Place des Vosges, die Eglise de la Trinité, der Square Suzanne Buisson, der Place du Marché Sainte-Cathérine, auf den Stufen an der Seine vor dem Musée d'Orsay. Natürlich wären hier auch das Seine-Ufer oder die Promenade am Canal St. Martin zu nennen, der Platz vor der Nôtre-Dame, der Parc de Belleville, der Parc des Buttes Chaumont oder der Jardin des Tuileries zu nennen. Es gibt unzählige Orte in Paris, an denen man bei gutem Wetter sitzen kann. Wir kamen aber eben nicht sehr weit und waren nur an wenigen typischen Touristenpunkten.

Unser Besuch im Musée d'Orsay war eine anstrengende Erfahrung. Also generell kann ich ein Besuch dort natürlich schon empfehlen. Große Meisterwerke des Impressionismus. Ganz tolle Arbeiten von Renoir und Lautrec oder Degas und Caillebotte. Aber sobald man mit dem Kinderwagen dort ist, fangen die Unbequemlichkeiten an. Der Hauptaufzug war defekt, sodass an jeder Seite des Museums nur ein kleiner Aufzug zur Verfügung stand. Leider fährt nicht jeder Aufzug jedes Stockwerk an. Als Anton schon sehr unruhig war und wir ihn dringend wickeln mussten, durften wir erstmal zehn Minuten auf einen überfüllten Fahrstuhl warten. Im Erdgeschoss sind leider nicht alle Räume mit dem Kinderwagen erreichbar und dadurch verpasst man einen Teil der Sammlung. Wir fanden leider kaum geeignete Plätze, um Anton stillen zu können. Wir saßen irgendwann im großen Vorhof vor den Toiletten (immerhin gibt es einen Wickelraum) und gaben Anton eine Flasche. Zum Stillen war es ihm einfach zu laut und unruhig. An diesem Tag verbrachten wir viele Stunden in dem schönen, ehemaligen Bahnhof, aber wir hatten wenig Konzentration, um uns die Kunstwerke richtig zu betrachten. Ich könnte mir entspanntere Beschäftigungen vorstellen. Ein Vorteil war jedoch, dass wir wegen des Kinderwagens über einen Seiteneingang die Hauptschlange umgehen und in das Museum kommen konnten. Das sparte sehr viel Zeit.



Bonton ist sicher vielen ein Begriff. Es ist ein Kinderladen im Marais, in dem man im Photomaton Familienfotos für zwei Euro schießen kann (unsere sind wirklich lustig geworden und Anton ist schon ein guter Poser). Außerdem gibt es hier die schönste Strickkleidung für Babys, tolle Deko- und Partyartikel.

Auf dem Montmartre gibt es sehr viele Treppen. Da uns die Treppen in der Métro schon völlig ausreichten, mussten wir häufig kleinere Umwege gehen. Das war überhaupt nicht schlimm, wir benötigten einfach mehr Zeit. Da Anton überhaupt kein Fan unserer Manduca ist, konnten wir also nur kinderwagenfreundliche Wege nehmen. Sollten eure Kinder Tragehilfen bevorzugen, nutzt das ruhig aus. Was eventuell auch zu beachten ist, sind die Straßen aus Pflastersteinen. Manchmal unterstütze das Ruckeln ein Einschlafen, manchmal hingen wir aber auch fest.

Unsere Tage verbrachten wir also hauptsächlich mit spazieren gehen und gut essen. Wir jagten Tauben auf dem Place des Vosges, picknickten überall, pusteten Pusteblumen im Parc Monceau, spielten auf dem Rasen, blieben an allen Spiegeln stehen und machten Familienfotos, wir wippten auf dem Spielplatz, saßen draußen in Cafés und schauten uns die vorbeigehenden Leute an. In welcher Stadt würden solche alltäglichen Aktivitäten mehr Spaß machen als in Paris?!

Und jetzt eine kleine Bilderflut.











22.04.2014

Paris mit Baby / III


Einige Tage sind nun seit unserer Rückkehr aus Paris vergangen und wir haben die Tage mit österlichen Feierlichkeiten verbracht. Dann startete auch noch das Studium. I'm a student now, yeah! Wir waren ständig auf Achse, sodass ich es erst jetzt schaffe, ein kleines Resumée zu unserem Urlaub zu verfassen.

Audrey Hepburn sagte mal, dass Paris immer eine Reise wert sei. Das kann ich nur bestätigen. Egal, ob für ein Wochenende, bei dem die Mitfahrgelegenheit gar nicht erst kommt und man eine neue suchen muss, egal, ob das Wetter schlecht ist oder ob man viel Zeit hat. Paris lohnt sich immer. Wie erwartet war Paris mit Baby ganz anders als alle bisherigen Reisen. Es war gut, lehrreich und auch ein bisschen aufregend.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Anton meistens entspannt oder gereizt ist, wenn wir Ruhe bzw. Hektik ausstrahlen. Das lässt sich natürlich auch auf eine Fahrt oder einen Stadtspaziergang übertragen. Durch gute Vorbereitung und großer Vorfreude hatten wir also ein positives Grundgefühl. Die wenigen, etwas "schwierigen" Situationen konnten wir mit Gelassenheit meistern. Denn immer wieder wird deutlich, mit Gelassenheit und Humor kommt man (mit Kind) deutlich weiter.

Was gibt es also noch zu beachten? Wie sind wir bei der Planung vorgegangen und was ist uns in Paris aufgefallen?


Reise planen
Dass Wohnort und Fahrtmittel sinnvoll gewählt sein sollten, scheint mir mit Kind noch wichtiger. Fühlt man sich in einem Hotel wohl oder soll es lieber eine Wohnung sein? Wir entschieden uns für ein Appartement, das wir über airbnb gebucht haben. Ganz grundsätzlich sind mir Wohnungen lieber, da man dort die Möglichkeit hat, selbst zu kochen und sich häuslich einzurichten. Mit Baby macht das noch mehr Sinn. Da Anton auch immer wieder von der Flasche trinkt, muss ich Wasser und die Flaschen abkochen sowie die Flaschen vorbereiten. Dies in der eigenen Küche zu machen, ist einfach praktisch. Bei der Wahl des Wohnortes ist auch noch zu beachten, ob genug Platz für den Kinderwagen und z. B. eine Spieldecke ist. Da wir ein fahrbares Hochbett hatten, entschieden wir uns dafür, eine Reisebett für Anton mitzunehmen. Auch dafür war genügend Platz in unserem Appartement.
Die typischen Verkehrsmittel für eine Fahrt nach Paris sind Flugzeug, Bahn und Auto. Wir entschieden uns für das Auto. (Wir planen im Sommer eine Reise mit Flugzeug.) Weil wir noch nicht wussten, wie Anton auf Reisen drauf ist, wollten wir so flexibel wie möglich sein. Auf Autofahrten kann man jederzeit zum Stillen oder Wickeln anhalten, geht niemanden auf die Nerven, hat aber auch die geringste Bewegungsfreiheit (es sei denn man hält an). Außerdem konnten wir so viel mitnehmen, wie viel Stauraum wir hatten. Unsere Devise hieß, lieber zu viel als zu wenig, aber lest mehr bei Koffer packen.
Anton war ein sehr, sehr pflegeleichtes Kind auf der Reise. Auf beiden Fahrten hat er sehr viel geschlafen. Die Rückfahrt (spätabends/nachts) war sowieso während seiner normalen Schlafenszeit und es war dunkel im Auto. Er wachte nur zwei Mal auf, weil er Hunger hatte.
Wir sind am Tag nach Paris gefahren, dementsprechend war es im Auto hell. Anton konnte gut schlafen, obwohl er eigentlich kein klassischer Autoschläfer ist. Er brauchte zwar immer wieder ein Spielzeug oder wollte, dass ich ihm seine Hand halte, aber da ich sowieso hinten sitze, war das kein Problem. Zwei Mal haben wir gepicknickt. Anton brauchte die Pausen und musste sich auch einmal bewegen. Während diesen Pausen habe ich auch gestillt und an ordentlichen Wickelplätzen an der Raststätte gewickelt.


Koffer packen
Wie eben geschrieben, haben wir den Stauraum des Autos richtig stark ausgenutzt. Viele Dinge waren nicht wirklich notwendig, aber praktisch. Wir hätten z. B. Windeln auch im supermarché kaufen können, aber man kennt ja die französischen Preise. Mich hat es überhaupt nicht gestört, dass wir mit viel Gepäck reisten. Es war tatsächlich kein Balast, sondern gab uns eine gewisse Sicherheit. Wir hatten alles dabei und mussten nicht improvisieren. Ich bin mir aber sicher, dass wir genauso gut unsere Koffer im Sommer packen können, wenn wir mit dem Flugzeug fliegen. Dann nehmen wir aber nur die essentiellen Dinge mit und kaufen den Rest dort ein.
Eine Notfallapotheke mit Nasentropfen, Pipette für selbst gemachte Kochsalzlösung und Fieberzäpfchen packten wir mit ein. Unser kleiner Mann ist schon mit einem leichten Infekt in den Urlaub gefahren, doch wurde sein Schnupfen stärker und er bekam außerdem noch einen Husten. Mit Hausmitteln und Otriventropfen hatten wir diese Erkältung ganz gut im Griff. Wir hatten jedoch auch im Vorfeld eine Liste mit deutschen Ärzten in Paris sowie das nächste Kinderkrankenhaus rausgesucht. (Im Zweifelsfall wäre das die richtige Entscheidung gewesen, wir hatten in der Wohnung leider nur eine schlechte Internetverbindung.)
In der Wohnung gab es keine Waschmaschine und bei nur fünf Tagen wollten wir nicht in eine laverie (Wäscherei) gehen. (Man findet in Paris unzählige laveries.) Deshalb habe ich großzügig Kleidung eingepackt und z. B. zwei Bodys pro Tag mitgenommen. Ausnahmsweise war Anton ist dieser Woche ganz "reinlich", hat wenig gebrochen und nicht die allergrößten Geschäfte gemacht. Daher waren die eingepackten Klamotten "zu viel". Ich hatte auch ein Waschmittel dabei für ein paar Notfallwaschsituationen.


Métro fahren
Wir hatten damit gerechnet, dass wir uns hauptsächlich mit dem Bus fortbewegen würden. Nachdem wir an einem Abend zirka eine Stunde für eine Strecke von 35 Minuten brauchten und der Pariser Busplan im Gegensatz zum Métroplan ziemlich unübersichtlich ist, entschieden wir uns doch für die Métro. Alleine mit Kinderwagen in der Métro ist es kaum möglich, die unzähligen Treppen zu laufen, zu zweit konnten wir aber den Kinderwagen die Stufen hoch- oder runtertragen. Spaß macht das nicht. Es gibt ein paar wenige Stationen, an denen auch Fahrstühle installiert sind. Doch selbst dort gibt es dann weiter unten wieder Treppen. Ein weiterer Nachteil sind die Türen bzw. Durchgänge, bei denen man sein Ticket entwertet. Je nachdem, wie der Durchgang aufgebaut ist, kommt man mit dem Kinderwagen (la poussette) nicht durch. Es gibt aber ein breites Tor, das für Kinderwagen, Menschen mit Behinderung oder Gepäck gedacht ist. Um dort durchzukommen, muss man jedoch den Wächter bitten bzw. anpiepen, damit er das Tor öffnet. Manchmal sind die Angestellten nicht in ihrer Kabine und man wartet, bis jemand die Tür öffnen kann. Ziemlich unpraktisch.

Rhythmus
Uns ist aufgefallen, wie wichtig es ist, den heimischen Rhythmus so weit wie möglich zu bewahren. Wir wählten für die Anreise einen Zeitpunkt aus, an dem Anton ausgeschlafen und satt war. Tagsüber sind wir immer erst dann aus der Wohnung gegangen, wenn Antons Bedürfnisse gestillt waren - wir ließen ihn lieber noch eine "Runde" in seinem Bett schlafen als dass er dann im Kinderwagen nicht die nötige Ruhe bekommen hätte. Wir passten uns seinem Rhythmus an. Anfangs musste ich mich ein bisschen daran gewöhnen, dass wir dadurch nicht sehr weit in Paris kamen, aber ganz schnell wurde mir bewusst, wie wunderbar es ist, in dieser Stadt mit meiner Familie zu sein. Dass es dann unwesentlich war, wie viel wir davon sehen konnten.


Und das ist auch die Erkenntnis, die ich in den letzten Tagen erworben habe. Ein Urlaub kann wirklich großer Stress bedeuten und das ist das Letzte, das man in solchen Zeiten haben möchte. Daher bringt es nichts, irgendwelche to do Listen abzuarbeiten und von Ort zu Ort zu hetzen. Lieber nutzt man die Tage, um bewusst gemeinsam Zeit zu verbringen, gut zu essen, eine wunderschöne Kulisse um sich zu haben und dabei ein paar neue Straßen und Gegenden zu entdecken. Diese Gelassenheit hat unseren Urlaub zu einem ganz besonderen, ersten Urlaub als Familie gemacht.

Von ein paar Erlebnissen erzähle ich im nächsten Bericht.

12.04.2014

Paris mit Baby / II


Im Netz bin ich seit dem letzten Jahr immer wieder auf Reisetips für Paris mit Baby gestoßen. Hier möchte ich euch eine kleine, auf jeden Fall erweiterbare Linkliste vorstellen. Aber Achtung: Viele der Tips sind für Kinder (und nicht zwangsläufig für Babys) gedacht. Im Großen und Ganzen sind es immer die selben Dinge, die Kinder begeistern: irgendetwas, das glitzert oder sich bewegt, Spielplätze, Picknicken im Park oder Tiere. 


Okka war 2012 mit ihren Kindern in Paris und hat daraufhin ihre Tips zusammengestellt: Paris mit Kindern. Sie unterteilt ihre Tips in die Kategorien Spielen, Einkaufen und Wohnen.

Paul Bennett schreibt in Ten Great Things to do with Kids in Paris, dass Paris kinderfreundlich und überhaupt nicht langweilig sei. Unter anderem erwähnt er das Kindermuseum Cité des Enfants oder das Palais de la Découverte sowie einige Parks. Er hat drei Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren. Zum Schluss gibt es eine eigene Linkliste.

Julia Restoin Roitfield war Off to Paris for the Holidays. Sie schreibt über ihre Erfahrungen mit dem Fliegen und erläutert außerdem ihre Do's and Dont's. Man solle auf Reisen einen kleineren Kinderwagen, aber bloß nicht zu viel Handgepäck mitnehmen. Außerdem gibt es noch ein paar Shopping-Adressen.

In dem Artikel Paris with Kids schreibt Anne Glusker einen Erfahrungsbericht über ihren Aufenthalt mit einem 5-Jährigen. Auf dieser Reise unternahmen sie einige Highlights, die sie ohne Kind nie gesehen hätten. Die Augen ihres Sohnes leuchteten, als er den Eiffelturm sah.

Isabel war im vergangenen Jahr im Urlaub: Der erste City-Trip - Paris mit Baby. Sie berichtet, wo sie shoppen waren und wie französische Mütter auf sie wirkten.

Tory Hoen kommt zu dem Schluss, dass es gut sein muss, in Paris aufwachsen zu können. In Playtime in Paris- kid friendly activities for the old and young zählt sie einige Parks und Speisen auf, die besonders nennenswert sind.


Welche Adressen habt ihr noch auf Lager? Wo sollte eine Familie unbedingt hin? Wann in Paris waren eure Kinder am zufriedensten? Und an alle, die mit Baby unterwegs waren: Wo gibt es die besten Wickelstationen? Busfahren, Métro nehmen oder laufen?

11.04.2014

80 Wochenbett-Tips in einem Ebook

Seit gestern halte ich das Ebook zur Blogparade "Wochenbett-Tips aus erster Hand - von Mutter zu Mutter" in meinen virtuellen Händen. 15 Blogautoren haben mitgemacht und dabei sind 84 Tips rausgekommen. Mein kleiner Bericht und die beiden Tips findet ihr dort auch.

Ich freue mich sehr darüber, einen kleinen Betrag dazu geleistet zu haben und empfehle euch natürlich wärmstens die Lektüre; vor allem, wenn man sich (bald) in einer Wochenbett-Situation befindet.

Mehr Informationen über die Blogparade und alle Formate des Ebooks findet ihr auf dem Hebammenblog. Hier kommt ihr direkt zum Ebook.

Viel Spaß beim Lesen!

05.04.2014

Kinderkunstnacht in der Schirn



Schon seit jeher habe ich die Vorstellung bzw. den Wunsch, mit meinem Kind ins Museum zu gehen. Während ich mir die Ausstellung anschaue, kann er mit einer Museumspädagogin und vielen anderen Kindern an einer Mini-Führung teilnehmen, bei der sie auf dem Boden sitzend die Dinge, die sie sehen, erklären dürfen oder abmalen können. Ich habe das schon oft beobachtet und finde es sehr faszinierend, wie Kinder mit Kunst umgehen. Da ich selbst erst sehr spät einen Zugang zu Kunst bekam, möchte ich es meinem Buben umso eher ermöglichen, spielerisch die Kunst zu entdecken. (Wenn es ihm dann nicht gefällt, ist das eine andere Sache...)

Anton war zwar bisher immer sehr fasziniert von allen Formen und Farben, doch ist er natürlich noch zu klein, um annähernd verstehen zu können, was da vor sich geht. Für alle, deren Kinder schon ein wenig größer sind, möchte ich dieses Event ans Herz legen:
Die Schirn veranstaltet am Samstag, 05.04., eine Kinderkunstnacht von 16-21 Uhr. Die aktuelle Ausstellung Esprit Montmartre steht im Mittelpunkt und so wird ein Künstlerdorf aufgebaut, in denen die Kinder das Montmatre der Jahrhundertwende aufleben lassen können. Außerdem gibt es Workshops, Snacks und Getränke und ab 17 Uhr eine Kinderdisco.

In ein, zwei Jahren wird so eine Kinderkunstnacht definitiv ganz dick im Kalender markiert und ich freue mich, wenn Antons Interesse für die Kunst geweckt wird.

Kinderkunstnacht in der Kunsthalle Schirn
Samstag, 5. April 2014
16-21 Uhr
Eintritt 5 €, Familienkarte 15 €