07.05.2014

auf der Suche nach Erholung

 
Während sich auf unserem Wohnzimmertisch Urlaubsprospekte für den Sommerurlaub stapeln, sind meine Gedanken noch wo anders.

Wir waren ja erst im Urlaub. Aber von Erholung war natürlich nicht wirklich die Rede. Ein Städtetrip hat immer etwas Anstrengendes. Und sobald man zwei, drei Tage zu Hause ist, hat einen wieder der Alltag eingeholt, ein bisschen mit den Urlaubserinnerungen im Hinterkopf, aber dennoch halten einen die alltäglichen Aktivitäten gefangen. So kam es, dass ich letztens zu meinem Freund sagte, dass ich Lust habe, mal einen richtigen Wellness-Urlaub zu machen. Vielleicht lag es daran, dass uns der Frühling für ein paar Tage die kalte Schulter zeigte und ich mich wieder nach Behaglichkeit und Wärme sehnte.

Nun ist es ja so, dass man mit Baby nur bedingt Auszeiten haben kann. Anton ist kein Baby, dass für Stunden friedlich auf seiner Spieldecke liegt und sich freudestrahlend mit einer Rassel beschäftigt. Nein, er ist fordernd und wissbegierig, er braucht Action und Aufmerksamkeit. (Manchmal frage ich mich, wie ich eigentlich zum Schreiben und zum Lernen kommen. Aber Anton schläft ja zwischenzeitlich auch und alle Hausarbeit schiebe ich eben auf die Zeiten, in denen er wach ist und ich ihn mitnehmen kann. Irgendwie klappt das schon alles.)

Also, für ein bisschen Zeit zum Kräftetanken und Entspannen würde ich liebend gern mein schönes Heim für ein paar Tage gegen ein Hotelzimmer tauschen. Am liebsten ja mit Anton. Denn ohne ihn gibt es vielleicht ruhige Momente, aber gleichzeitig fehlt die Lebensenergie und Freude, die er uns zusätzlich beschert. Ein paar Tage Wellnessurlaub schweben da in meinem Kopf. Vielleicht Whirlpool, Massage und Sauna? Gestärkt von einem grandiosen Frühstück mit frisch gepresstem Orangensaft ins Freie gehen, tagsüber wandern, um dann abends im warmen Wasser zu entspannen und noch ein paar Runden zu schwimmen. Seit Anton seinen Spaß beim Baden hat, stelle ich es mir sehr lustig vor, mit ihm in einem Babybecken zu sitzen und zu plantschen.

In Familienhotels, wie dem Hotel Galtenberg im Alpbachtal, stellt man sich komplett auf Familien ein. Bei der Planung unseres Sommerurlaubs merke ich bereits, dass wir vieles beachten müssen: Gibt es am Strand oder am Pool Sonnenschirme, sind die Zimmer groß genug für ein Reisebett oder werden Babybetten gestellt? Sehr viel leichter ist es hingegen, und es gibt einem sicher auch viel Ruhe, wenn sich das Hotel den Familien angepasst hat und gute Lösungen anbietet. Das Hotel Galtenberg ist beispielsweise mit Babyutensilien (z. B. Babynahrung, Wickeltisch, Hochstuhl usw.) ausgestattet. Hier fängt also die Entspannung schon an; darum muss man sich nicht kümmern oder es ist keine Katastrophe, wenn man irgendetwas vergessen hat. Außerdem kann man mit den Babys im Babybecken toben oder es mit einer Massage verwöhnen lassen. Und was vielleicht am Interessantesten ist: eine Babybetreuung wird angeboten. Wie gesagt, wir haben Anton sehr gerne um uns und in den letzten Monaten gab es kaum Momente, in denen wir nicht zusammen waren, aber mittlerweile kann ich mir gut vorstellen, ihn während einer Wellnessbehandlung in kompetente Hände zu geben. Um ihn dann ganz erholt noch lieber zu knuddeln. Denn Fakt ist, dass ich zur Zeit häufig nachts wegen dem Herrn Sohnemann aufstehen muss und sich mein Erholtseinzustand auf ein Minimum reduziert hat.

Nichtsdestoweniger bin ich davon überzeugt, dass ich auch mit Baby entspannen kann und würde jetzt am liebsten die Koffer (wieder) packen - für ein Wellnessurlaub in den Bergen.
 
 

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