25.06.2014

one tiny little story


Die Betreuungsplatzsuche ist ein Thema, das immer wieder mal aufploppt. Dann denke ich drei, vier Tage an kaum etwas Anderes, telefoniere, schreibe und mache mir Sorgen. Darauf folgen Wochen, in denen ich kaum daran denke und fest davon überzeugt bin, dass das schon alles irgendwie klappt. Aber tatsächlich ist es ja so, dass Anton noch keinen Platz hat und wir unbedingt ab September einen brauchen. Es gibt diese Vormittage, an denen bin ich voller Tatendrang und arbeite meine Liste ab, recherchiere nochmal und nehme das Telefon zur Hand (ich hasse Telefongespräche). Ganz motiviert war ich auch heute Morgen und telefonierte mit einer überaus freundlichen Dame. Unsere Anmeldung war angekommen, aber sie versicherte uns, dass wir zu 99% keinen Platz bekämen, weil wir aus Hessen kommen und die Uni in Mainz liegt. Wir sollten uns überlegen, ob wir nicht wieder nach Mainz ziehen wollten. Dieser.blöder.Rhein.Diese.blöde.Landesgrenze. Ein neuer Tiefpunkt bei der Kitaplatz-Suche. Nicht einmal an der Uni klappt es mit einem Platz. Dass Anton gerade zahnt, machte den Moment nicht gerade leichter. Aber irgendwie konnte ich meine negative Energie kanalisieren und kontaktierte drei weitere Kitas in unserer (weiteren) Umgebung. Wir sind deutlich vorangekommen! Wir stehen auf drei Wartelisten mit eventuellen Chancen und eine Krippenleiterin hat mir eine persönliche Empfehlung für eine Tagesmutter gegeben. Und auch die Dame vom Jugendamt, die ich sehr schätze, hat mit mir einen "Plan" überlegt und meldet sich noch diese Woche mit einem Vorschlag für eine Tagesmutter in unserem Ort. Es geht also doch voran.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen