13.08.2014

one tiny little story


Beim letzten Monatsbericht und auf Instagram kam wahrscheinlich durch, wie anstrengend die letzten Wochen waren. Erkältungsleid und Zähne, die viel Zeit benötigen, um durchzubrechen, erschwerten unseren Alltag. Seit einer Woche ist alles wieder "normal". Wobei normal ein Ständig-Beschäftigtwerden und ein Immer-Wieder-Jammern miteinschließt. Die Zähne sind zwar noch nicht durch, aber scheinbar schmerzen sie weniger.

Für anstrengende Phasen gibt es bei uns immer eine Art Bonus: Anton macht innerhalb kurzer Zeit viele Entwicklungssprünge. Dass er sich an allem hochzieht, fest stehenbleibt und nur ganz selten umkippt, finde ich schon bemerkenswert. Oder dass er unbedingt die Käsetortellini und Zucchinistücke von meinem Teller haben will und sie ganz aufisst. Und dass er viele Silben ausprobiert und viel spricht. Aber eine Sache fasziniert mich am meisten.

Ich setzte Anton vor den Spiegel und ging kurz aus dem Raum. Als ich wiederkam, war er am Schreibtisch und zog Briefumschläge aus der Schublade.
... Er robbte sich im Sitzen vom Bett zu den Schuhen meines Freundes und probierte sie.
... Er fand das Backpapier, das in einer Schublade unter dem Herd verstaut ist.
... Er robbte im Wohnzimmer einen weiten Weg bis zur Gitarre und haut auf ihr rum.

Und das könnte ich noch fortsetzen. Es ist einfach abgefahren. Erst war er noch im Wohnzimmer, auf einmal schaut er bei uns im Schlafzimmer vorbei. Wenn er Lust hat, kann er wahnsinnig schnell sein, egal ob im Liegen oder im Sitzen. Unser Baby ist mobil!


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