19.09.2014

Geschenkideen für (Neu-)Mamas: Kuchen im Glas



Ich habe gestern gebacken - ich, die es überhaupt nicht gerne mag, wenn Mehl die Arbeitsfläche verstaubt, wenn man die klebrigen Teigreste kaum aus den Schüsseln  bekommt oder wenn ein Kuchen meistens nur dann gelingt, wenn man sich genau an das Rezept hält. Aber ich wollte eine Idee ausprobieren und schauen, ob es selbst für Leute wie mich geeignet ist.

Wenn man junge Familien zu Hause besucht, steht ein Kuchen als Mitbringsel ganz hoch im Kurs. Tee oder (koffeinfreien) Kaffee kann selbst eine müde Mama noch machen, doch wird sie sich wohl kaum hinter die Arbeitsplatte in der Küche stellen. So ging es mir jedenfalls. Und Zucker hatte ich in den ersten Wochen dringend nötig. Ich liebte daher den Kaffeeklatsch mit meinen Freundinnen.

Wenn man als Gast etwas mehr Zeit hat und nicht nur zum Bäcker huschen möchte, kann man den Kuchen also im Glas mitbringen. Es gibt unzählige Rezepte für einen Rührteig, der als Basis genommen werden kann. Dazu kann dann der Teig je nach Lust und Laune mit Geschmackszutaten verfeinert werden, also Schokolade, Kakao, Beeren, Nüsse, Gewürze, etc. Ich habe die Schale einer Bio-Zitrone reingerieben.


Und so bin ich vorgegangen:

Zunächst sollte man sich überlegen, ob die Kuchen direkt gegessen werden sollen oder ob diese verschlossen mitgebracht werden. Für die geschlossene Variante eignen sich am besten Weck-Gläser. Für die offenen Gläser habe ich leere Brei-Gläschen von Anton genommen.

Möchte man den Kuchen später rausstürzen, dann sollten die Gläser gefettet und mit Mehl eingestaubt werden. Zum Stürzen empfehle ich auch Gläser, die eine weite Öffnung haben.
Diese Kuchen sollten im Glas bleiben, doch habe ich sie gedankenlos auch gefettet - sieht im Nachhinein etwas unschön aus.

Den Teig zubereiten, mit einer kleinen Schöpfkelle in die Gläschen füllen und im nicht vorgeheiztem (wichtig! sonst können die Gläser springen) Backofen bei 175 Grad (Umluft) ca. 30 Minuten backen. Meine Gläser habe ich zu 3/4 mit Teig befüllt und fast überall ist der Teig zu hoch gegangen. Daher würde ich empfehlen, die Gläser nur halbvoll zu füllen.

Ich habe die Gläser im offenen Backofen auskühlen lassen und sie dann verziert. Hier kann man seine Fantasie frei entfalten. Ich habe Zuckerguss mit und ohne Lebensmittelfarbe gemacht und den Guss mit Blüten und Zuckerstreusel verziert. Die Gläser selbst können mit Labels mit Stempelmotiven, Dymotape, Washitape, Spitzenbänder usw. verziert werden. Nicht auf den Bildern zu sehen, aber dennoch umgesetzt, habe ich die Deckel weiß gesprüht.

Macht Spaß und geht schnell. Die Mehlwolke musste eben mal sein.







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