02.10.2014

Ausflug in den Frankfurter Zoo



Letzte Woche landeten wir auf dem Weg nach Karlsruhe in Frankfurt. Mein Tagesplan wurde komplett über Bord geworfen, weil ich am Abend zuvor nicht aufmerksam genug war. Nach einer anfänglichen Unbeholfenheit machten wir das Beste draus und genossen den Tag in Frankfurt. Wir landeten irgendwann im Café Mainperle - wir wollten zunächst im Elterncafé Zebulon in Bornheim oder im Café Familienbetrieb im Nordend einkehren, um auszuruhen und gemeinsam zu spielen, doch hatten wir hier auch etwas Pech: beide Cafés waren zu diesem  Zeitpunkt geschlossen und wir zogen weiter. 

In der Mainperle  erinnerte ich mich bei leckerer Suppe und Kaffee daran, dass der Zoo nur wenige Hundert Meter entfernt war. Und dann entschied ich spontan, mit Anton den Tieren einen Besuch abzustatten.

In der Mainzer und Wiesbadener Umgebung gibt es drei Wildparks. Wir sind hin und wieder dort und die Tiere, die wir dort sehen, reichen Anton vollkommen. Da sieht er Gestalten, die er sonst nicht kennt, die groß oder auch mal klein sind und die sich bewegen. Das gefällt ihm immer sehr gut. Wir haben uns schon häufig gefragt, ob es eigentlich Sinn macht, mit ihm auch in den Zoo zu fahren oder ob wir lieber bis nächstes Jahr warten sollen.

Es ist definitiv nicht notwendig, in den Zoo zu gehen - der Wildpark hat alles, was ein Baby begeistern kann. Doch kann ich einen Ausflug in den Zoo trotzdem empfehlen.

Wir hatten einen sehr entspannten Zoobesuch. Teilweise schlief Anton im Kinderwagen und weil das Wetter ganz gut war, saß ich einfach auf einer Bank und las ein Buch. Als er wach war, spielte Anton mit den Holzstückchen auf dem Spielplatzboden und bekam sein Essen. Bei einigen Tieren reagierte er kaum. Aber bei den meisten war er ganz aufmerksam oder aufgeregt. Da waren zum Beispiel die Zwergottern, die wie auf Geheiß alle auf einmal aus ihrem Bau an die Scheibe vorkamen. Oder die Seebären, die fröhlich in das Wasser ein- und austauchten. Die Ziegen fand Anton sehr lustig und beobachtete sie, wie sie einen kleinen See pinkelten und sich von einem mutigen Jungen streicheln ließen. Er schaute sich die Trampeltiere mit großen Augen an. Und dann kamen wir ins Affenhaus. Ich hatte schon vorher gehört, dass manche Babys ziemlich Angst vor dem Geschrei im Affenhaus hatten und war sehr gespannt, wie Anton reagieren würde. Er fand sie großartig! Wir verbrachten die meiste Zeit bei den kleinen Äffchen, die hin- und herschaukelten, die sich versteckten, sich foppten, die schrien und aßen und mit einem Ball spielten. Selbst bei größtem Geschrei war Anton ganz begeistert. Es machte so Spaß, ihm zuzusehen, wie er die Affen beobachtete. Und wenn ich heute "uh a a" mache oder der Papa einen Affentanz vollführt, wird Anton ganz aufgeregt und macht auch "ah ah".

Für Familien sei noch gesagt, dass es im Haupthaus und im Affenhaus Wickelräume gibt. In der Nähe des Affenhauses befindet sich ein schöner und großer Spielplatz. Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 €, ermäßigt 5 € und eine Familienkarte 25 €.









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