01.10.2014

one tiny little story


Ab heute ist Anton ein Tagesmutter-Kind. Mein kleines Baby, das schon fast 11 Monate alt ist, wird nun immer weniger Zeit mit mir verbringen. Dafür wird er die Welt erobern, neue Kinder kennenlernen, eine aufmerksame und liebevolle Tagesmutter haben, die mit ihm spielt, ihn bekocht, ihn tröstet, ihn ins Bett bringt, ihm Geschichten erzählt und hoffentlich auch bald ganz dolle lieb hat.

Natürlich wird er nicht von heute auf morgen dort morgens abgegeben und am frühen Nachmittag geholt. Heute beginnt erst die Eingewöhnungsphase und die dauert nach dem Berliner Modell ungefähr vier Wochen.

Nun liegen also vier aufregende Wochen vor uns. Ich bin wirklich gespannt und bin mir ganz sicher, dass es Anton gut gefallen wird. Gleichzeitig kann ich mir aber auch gut vorstellen, dass er mich vermissen wird. Er ist doch ein kleines Mama-Kind geworden :)

Am Nachmittag werden wir eine halbe Stunde bei der Tagesmutter sein. Die anderen Kinder sind dann schon zu Hause und Anton kann in Ruhe mit der Tagesmutter spielen. Ich bin voller Erwartungen und werde euch spätestens nach der Eingewöhnung davon berichten.

Lässt ihr euer/eure Kind/er betreuen? Wie lief die Eingewöhnung?

Kommentare:

  1. Oh, wie aufregend! Bei uns geht die Eingewöhnung in einem Kinderladen am 13.10. los, 3 Tage nach seinem ersten Geburtstag. Ich bin aufgeregt und ein bisschen traurig zugleich...aber ich bin positiven Mutes! Ich glaube, ich habe einen aufgeschlossenen kleinen Mann, der es nun auch dringend braucht, andere Kinder um sich zu haben. Und die Mama braucht auch wieder etwas Zeit für sich und möchte vorankommen. ;)

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    1. Liebe Caro, ich glaube fest daran, dass es den Kindern gut tut, wenn sie zeitweise ohne Mutti in der Welt stehen und sie so entdecken können - und da ist ja auch immer eine Bezugsperson. Ich glaube, für mich wird es schwer sein, wenn ich tschüss sagen und aus der Wohnung gehen muss, aber wie du auch schreibst - Anton braucht auch andere Kinder und ich "meine" Zeit, zumindest während des Studiums. Und gestern habe ich mir nochmal meinen Studienplan angesehen und gemerkt, dass ich in den ersten Wochen auch noch genug Zeit habe für eine Pediküre oder einen Kaffeeklatsch ;-)
      Gehst du dann wieder arbeiten/studieren oder nutzt du die Zeit zu Hause?

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    2. Liebe Betsi, na das klingt doch hervorragend und nach einem entspannten Semesterstart. Das haben wir uns verdient! ;-)
      Ich wünschte, ich würde auch noch mal die Unibank drücken, oder zumindest wissen, was ich sonst mache. Ich habe mein Studium pünktlich kurz vor der Geburt beendet (hat auch Vorteile) und bin nun auf der Suche. Da sich das aber als mühselig herausstellt, überlege ich doch noch zu promovieren. Ein Selbststudium der etwas anderen Art ;-) Deswegen freue ich mich bald auf ein paar kindfreie Vormittage, um etwas weiterzukommen.

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    3. Liebe Caro, das klingt auch gut. Und ich verstehe das so gut. Manchmal braucht man einfach Zeit für sich, um zu wissen, was gerade wichtig ist oder wohin man möchte, um einfach mal durchzuatmen und mehr Power für die nächsten Projekte zu haben. Die wenigen Momente, in denen Anton mal mehr als eine Stunde am Stück schläft und ich nicht gerade aufräume, sind eher rar.

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