15.11.2014

unsere Deko zum ersten Geburtstag



Vor einige Wochen hatte ich euch mein Moodboard zur Geburtstagsfeier gezeigt und heute möchte ich einen kleinen Einblick geben, wie ich das Wolkenthema umgesetzt habe.

Meine Devise war, Teile meines Bastelbestands aufzubrauchen und nicht immer wieder Neues zu kaufen. Ich habe so einen großen Fundus an zusammengetragenen und -gekauften Papieren, Bändern und Dekoartikeln, dass ich für Antons 1. Geburtstag gar nicht viel Geld ausgeben, sondern meine Sammlung nutzen wollte. Außerdem versprach ich meinem Freund, dass ich nicht übertreiben würde und dass ich nur so viel gestalte, wie meine Zeit es zulässt. Deshalb habe ich Vieles schlicht gehalten und nicht jede Zimmerwand dekoriert. Daher ist auch das Wolken-Thema letztes Endes gar nicht mehr so dominant. Doch das störte mich auch nicht weiter.



Bei den Einladungskarten nutzte ich das Online-Bildbearbeitungsprogramm Picmonkey, um den Text zu erstellen, den ich dann mit dem Drucker als blauen Print auf grauem Karton ausdruckte. Dann kamen graue, gestempelte Wolken hinzu und aus Tonpapier ausgeschnittene Wolken. Eine Wolke wurde jeweils mit mehreren Abstandhaltern angebracht, womit ein 3D-Effekt erzielt wurde.


An der Eingangstür begrüßten Luftballons und ein Plakat mit einem strahlenden Anton und Partyhut die Geburtstagsgäste.

An der Wohnzimmertür hingen alle zwölf Monatsberichts-Fotos, um einen direkten Vergleich machen zu können.

Zwei Schiefertafeln hatte mein Freund in seiner Kindheit in Gebrauch und obwohl sie so wunderschön sind, lagen sie seit einigen Monaten ganz weit unten in der Schublade. Ich wusste einfach nicht, was ich mit ihnen anstellen sollte. Ich schrieb ein paar Daten zu Antons Geburt auf. Schrifttechnisch ist das natürlich nichts. Beim nächsten Mal würde ich wohl einen Schriftzug ausdrucken und diesen übertragen.



Auf die Kordel befestigte ich ein paar wichtige Dinge mit Wäscheklammern. Ein Bauchfoto, ich im Kreißsaal, der Kreißsaal, ein ein Tag alter Anton, sein erster Body, der ihm damals noch zu groß war, sein Namensbändchen, die Einladungskarte und ein Foto, auf dem Anton mit seinem Lieblingsbuch "Antons ganze Welt" zu sehen ist.

Auf einer Kommode baute ich den "Geburtstagsschrein" auf. Wieder ein paar Fotos, ein Plakat mit Antons Namen, sein Lieblingsbuch, Tonpapierwolken in weiß und blau auf Geschenkband, Konfetti und ein paar Geschenke.

Die Idee für eine Art Gästebuch habe ich auf Pinterest entdeckt. Ich steckte eine von mir gemalte Wolke in einen blauen Bildrahmen und jeder Besucher konnte sich mit seinem Fingerabdruck, der einem Tropfen gleichen könnte, verewigen. Ich werde dieses Bild für Anton aufheben und ihm irgendwann schenken.




Die Tischdeko war auch sehr schlicht. Wir hatten weiße Tischdecken mit weißem Geschirr. Antons blauen Teller verzierte ich mit blauen Klebe-Wolken und die Servietten bestempelte ich mit Wölkchen. Mit einem Himmel-und-Wolken-Transparentpapier umhüllte ich Teelichte, die als kleinen Farbtupfer dienten. Ansonsten lag Geschenkband (das ein bisschen an Luftschlangen erinnerte), auf dem Tisch und hing an der Lampe.

Der Geburtstagskuchen bekam natürlich eine blau-weiße Kerze und eine Wolkengirlande. Für die Muffins hatte ich aus weißer Schokolade Wolken gegossen und diese auf die schwarze Schokolade "aufgeklebt". Außerdem steckten überall noch mit Wolken beklebte Zahnstocher in den Muffins.




Ihr seht also, schlicht und sehr einfach war unsere Geburtstagsdeko. Nach seinem Mittagsschlaf zeigte ich Anton das ganze Zimmer und er schaute ganz interessiert und freute sich darüber. Ihm gefielen die "Luftschlangen" und die Bilder sehr gut. Allein dafür hat es sich schon richtig gelohnt.



Kommentare:

  1. WOW! Richtig gut umgesetzt alles!
    Noch mal Alles gute eurer süßen Famile!

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  2. Wow, wieviel Mühe du dir gegeben hast! Dagegen war ich ja fast etwas faul... ;) Aber Anton wird sich sicher auch freuen, wenn ihr euch in ein paar Jahren Fotos anschaut. Toll!

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    1. Hehe ich dachte, ich mache noch relativ wenig?! :) Ich habe rechtzeitig angefangen und immer Kleinigkeiten vorbereitet. Deshalb ging es. Das Aufwendigste war wohl das Festmahl.

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