19.12.2014

one tiny little story


Eine Situation, in der man erneut merkt, wie schön es ist, ein Kind zu haben: wenn Anton andere glücklich macht.

Auf unserem kurzen Weg zum Arzt stiegen wir in eine der fünf Buslinien, die alle in Richtung Kinderarzt fahren. Der Bus war voller Schulkinder und so standen wir im Kinderwagenbereich mit drei Mädchen, die wohl alle ungefähr zehn Jahre alt waren. Anton schaute die ganze Zeit in ihre Richtung und war sehr ruhig, weil er krank war. Ich hörte irgendwann ein Kichern, so ein richtiges Mädchenkichern, und dann Worte wie "süß... schau mal... das Baby". Ich musste schon etwas lächeln, weil die Mädchen ja selbst noch ziemlich klein sind. Und dann sagte das eine Mädchen: "Der blinzelt ja gar nicht. Schaut mal. Er sieht aus, als ob er mit offenen Augen schläft." Und wieder dieses Gekichere. Ich musste dann mitkichern. Denn diese Mädchen zeigten genauso unverhohlen ihre Neugier wie ihre Freude oder ihr Erstaunen. Und das ist etwas, das ich auch an Anton so liebe. Dieses direkte Emotionen-zeigen. Das können Kinder am besten. Und es ist tatsächlich so, dass Anton ganz, ganz selten blinzelt.

1 Kommentar:

  1. Du und Anton haben uns heute mit eurem Besuch auch sehr glücklich gemacht!

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