30.01.2015

Morgenroutine im Bad


Stand der Dinge, Augenringe. Meine sowieso schon dunklen Augenschatten wurden nach Wochen mit wenig Schlaf zu noch tieferen Augenringen. Und dabei darf ich mich nicht beschweren. Anton "kann" schlafen. Mit Ausnahme von den ersten Monaten, in denen ich alle drei Stunden eine volle Stunde stillen durfte und das auch nachts auf dem Sofa im Sitzen tat, und einer Zwischenphase, als Anton seine ersten Zähne bekam, gibt es meistens keine Einschlafschwierigkeiten und er gönnt uns eine ruhige Nacht bis 7 Uhr morgens. Trotzdem fühle ich mich oft müde, denn entweder träume ich sehr viel, gehe viel zu spät ins Bett oder bin so kaputt vom Tag, dass mir diese sieben Stunden nicht die Erholung geben, die ich brauche. Ich weiß, für manche Muttis sind das gerade Luxusprobleme und ihr habt mein tiefstes Bedauern - denn Schlaf ist einfach so, so wertvoll!

Obwohl meine tiefen Augenringe also irgendwie nicht so ganz verschwinden wollen, hörte ich in den letzten Wochen (aber auch in den Zeiten, in denen wir nachts häufig von Anton geweckt wurden) immer wieder, wie frisch ich doch aussähe. Ich und frisch?! Hahaha haha. Diese Aussage kam aber wirklich relativ häufig und da ich nicht glaube, dass meine absolute Freude über ein ach-so-schlimm-zahnendes Kind diese Frische ins Gesicht zauberten, stelle ich euch mein Mini-Morgen-und-Abend-Ritual vor. Und ja, ohne Concealer geht es bei mir nicht!



Dieses Ritual schaffe ich selbst an den stressigsten Tagen; und dann wird es je nach Anlass, Zeit und Ort ausgeweitet: Lippenstift, Lidschatten, Kajal.

Nach der Reinigung nutze ich den Toner von Dr. Hauschka. Der soll die Haut stärken. Ich habe mir den Toner schon vor ein paar Wochen zum Testen gekauft und habe bisher keinen Unterschied zu vorher gemerkt. Die meisten Produkte, die ich bisher von Dr. Hauschka genutzt habe, haben mir sehr gefallen, deshalb werde ich den Toner verbrauchen und schauen, ob ich das Gefühl von gestärkte Haut habe.

Danach crème ich mein Gesicht mit der Camellia & Geranium Hydrating Cream von Grown Alchemist ein. Ich liebe die Textur und den Duft. Das Tolle ist, dass sie aus natürlichen Stoffen hergestellt ist und frei von Tierversuchen ist. (Ich berichtete schon einmal hier. Und eine große, neue Tube steht bereits im Schrank.)

Danach sprühe ich mir mit dem Avène Zerstäuber das Eau Thermale ins Gesicht - das macht wach -und massiere dann drei, vier Tropfen von dem Nuxe Huile Prodigieuse als Emulsion mit dem Eau Thermale im Gesicht. Die Verbindung macht es möglich, dass das Öl besser in die Haut einzieht. Die Crème allein würde auch reichen, doch ich mag es sehr, wenn ich einen kurzen Moment des Erschreckens habe, weil das Wasser so kalt ist. Und ich fühle mich dabei sehr französisch :)

Ohne Concealer gehe ich wohl nur im Sommer mal aus dem Haus. Nee, so schlimm ist es nicht, aber es stimmt schon, dass ich den Concealer fast immer benutze. Er gehört auch zu meinem Notfallpackage, wenn ich einen langen Tag vor mir habe und nur mit einer Tasche unterwegs bin. Ich habe drei Concealer, die sich in meinem Alltag für unterschiedliche Situationen bewährt haben. Meistens benutze ich den Perfect Match Touch Magique Concealer von L'Oréal. (Der ist sehr mit dem Touche Éclat von YSL vergleichbar.) Ich habe ziemlich helle Haut und nehme deshalb die hellste Nuance. Er deckt ein bisschen und hellt vor allem auf. Die Pigmente halten lange und sie setzen sich nicht in den Fältchen ab. Ich tupfe ihn mit dem Pinsel auf und arbeite ihn dann mit den Fingern ein. Der Wake Up Concealer von Manhattan ist etwas dünner und hat ansonsten eine ganz ähnliche Wirkung. Nach einem Relaunch ist jedoch die erste Nuance schon fast einen Tick zu hell für mich. Trotzdem eine tolle, ziemlich günstige Alternative. Und wenn es ganz schlimm um mich steht und ich einige Spots habe, die ich gezielt abdecken muss, dann nehme ich von Clinique den All about Eyes Concealer. Anscheinend wirkt er sogar abschwellend. Er ist mir für den Alltag etwas zu dick, sonst wirkt er natürlich super.

Dann folgt eine Schicht mit leichtem Make Up. Ich habe selbst im Winter den Wunsch, nur eine ganz dünne Schicht aufzulegen - meine Sommersprossen und meine Hautstruktur sollen sichtbar bleiben. Weil ich nur in manchen Fällen etwas kaschieren muss, reicht mir also der Miracle Skin Perfector von Garnier in light. Die BB Cream hat für meine Haut den perfekten Ton und es fühlt sich so an, als ob ich eine Crème auftrage. (Ich trage sie mit den Händen direkt auf - nachdem ich lange Zeit einen Pinsel und ein Schwämmchen nutzte, bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass es mit den Händen am besten funktioniert. Ich kann die Crème gut verteilen, es gibt keine Flecken und gleichzeitig rege ich die Blutzirkulation meines Gesichtes an.) An Tagen, an denen ich mich zu blass fühle oder sich der Schokorausch zu stark zeigt, nehme ich die Photo Finish 18 h Liquid Foundation von Catrice. Ich finde den Pumpspender aus Glas ganz toll und auch die Textur der Foundation. Sie deckt mehr als die BB Cream, deckt aber gleichzeitig auch nicht komplett. Das heißt, dass sie nicht geeignet ist, wenn man alles abdecken möchte.



Bis dahin ist durch das ganze Einreiben und -crèmen der "rosige Teint" bestimmt schon da. Für einen bleibenden Frischekick nehme ich mein allerallerliebstes Rouge von Annayake. Der Farbton framboise passt sich jedem Hauttyp an und macht frische Wangen im Sommer wie im Winter. Es hält sehr lange, auch ohne Puder oder andere Treatments und mit dem Rougepinsel von Bobby Brown gleicht das Auftragen einer Streicheleinheit. (Ja wirklich, so kitschig das auch klingt.) Die Haare sind aus Ziegenhaar (ich bin weder vegetarisch noch vegan, so dass ich damit kein Problem habe) und unglaublich angenehm auf der Haut.

Auf die Wimpern kommt zur Zeit am liebsten der Masterpiece Max Mascara von Maxfactor. Nach zwei Jahren mit Mac bin ich wieder auf ein Drogerieprodukt umgestiegen, mit dem ich kaum zufriedener sein könnte. Es gibt keine Spuren am Augenlid, er lässt sich gut wieder abschminken, er definiert die Wimpern und macht sie etwas dichter und ich kann ihn für den Alltag sehr gut nutzen. Und ich reagiere nicht allergisch auf die Wimperntusche - was mir mit allen Mac Tuschen passiert.

Eigentlich ist damit mein Alltagsmakeup auch fertig. Zu guter Letzt möchte ich aber auch noch auf zwei Produkte eingehen, die ich abends nutze, denn irgendwie gehört ja zu einem frischen Teint neben dem Schlaf (und der Ernährung und so weiter) auch das Abendritual. Neben den Schritten, die abends dran sind, mag ich zwei davon sehr gerne: Ich wasche mir mit dem Reinigungsschaum Orchidée Impériale von Guerlain das Gesicht nach dem Abschminken ab. Ich habe schon einige Reinigungsschäume (-schaumata, -schaums, -schaume?!?!) benutzt und war mit keinem zufrieden. Bei mangelndem Schlaf oder bei den ersten Anzeichen der fast ganzjährigen Blütenpollenallergie reagieren meine Augen sehr stark auf den Schaum (und eben auch auf Mascara). Den Reinigungsschaum von Guerlain* durfte ich testen und könnte kaum glücklicher damit sein. Ich nutze es, wie in der Anleitung beschrieben und schäume einen Klecks mit etwas Wasser in meiner Hand und reibe es dann erst ins Gesicht. Der Schaum ist ganz sanft und riecht unheimlich gut und leicht. Gut ist auch, dass ich nach dem Abwaschen nicht das Gefühl habe, mein Gesicht sei total ausgetrocknet und ich müsse es sofort eincrèmen. Ich habe den Eindruck, dass sich meine Haut wieder etwas erholt hat und reiner geworden ist, seitdem ich das Orchidée Impériale nutze. Mein Geburtstag und Weihnachten sind leider rum - aber ich werde schauen, dass ich noch einmal an das ergiebige Produkt (das auch seinen Preis hat) komme. Ich bin nämlich richtig begeistert. Auch das Midnight Recovery Concentrate von Kiehls bewährt sich jede Nacht auf's Neue. Ich benutze es fast jede Nacht und es ist kaum aufgebraucht, weil man nur wenige Tropfen für das ganze Gesicht benötigt. Ich liebe den Geruch von Lavendel und es lässt mich tatsächlich noch etwas leichter einschlafen. Mir gefällt daran auch gut, dass es nicht zu ölig ist und keinen Film auf der Haut hinterlässt, sondern gut und schnell einzieht.


So, und nun sagt mir, wie eure Morgenroutine aussieht. Habt ihr Favoriten? Was sollte ich unbedingt ausprobieren? Und habt ihr noch eine tolle Alternative zu meiner BB Cream?


*in Zusammenarbeit mit Guerlain

28.01.2015

one tiny little story


Auf dem Weg zur Tagesmutter erleben wir immer sehr viel. Der Weg ist eigentlich ganz kurz; und weil Anton mittlerweile ziemlich schwer ist, kann ich keine Strecken über zehn Minuten mit ihm in der Manduca laufen. Vor allem nicht mit Unitasche und Absätzen. Wir laufen also die paar Meter zur Bushaltestelle, setzen uns dort hin, warten auf den nächsten Bus und beobachten dabei die vorbeifahrenden otooo(s) und b(usse) und Bulldozer. Nach zwei Bushaltestellen kommen wir schon an und laufen bis zum Haus, in dem die Tagesmutter lebt. Wir sehen unheimlich viele Raben an einer Straßenkreuzung und manchmal auch eine t t t (Katze), die auf einer Fensterbank sitzt. An einem Tag streckte sich Anton nach der Tagesmutter aus und grinste mich an, als ich mich von ihm verabschiedete. Alles also wieder gut. Er war diesmal alleine, weil die anderen Kinder krank und zu Hause waren. Die Tagesmutter erzählte mir, dass sie eine andere Tagesmutter mit ihren Kindern in Wiesbaden besuchen würden. Als ich Anton wieder abholte, ging es ihm sichtlich gut. Und ich durfte hören, dass sich Anton direkt zu den Kindern gesellt hatte und mit ihnen spielte und dass es dort auch einen kleinen mh mh mh (oder so ähnlich: Hund) gab. Ich fragte, ob er Angst vor ihm gehabt habe oder ihn anfassen wollte. Die Tagesmutter musste darauf kichern und sagte: "Er hat sich auf ihn draufgelegt. Und ihn an den Ohren gezogen. Der Anton hatte keine Angst."

Ich bin ehrlich ein wenig erstaunt, dass Anton so mutig ist. Ich habe so einen Respekt Angst vor Tieren, dass ich Anton gar nicht zeigen kann, wie man mit Tieren umgehen muss. Und der kleine Mann hat keine Scheu und stürzt sich einfach drauf.

25.01.2015

betti backt: Apfelbrot


Ich bin keine gute Köchin und auch keine gute Bäckerin - und wenn ich die vielen wunderbaren Foodblogs lese, weiß ich, dass ich ziemliche Defizite in der Küche habe. Zum Glück kocht mein Freund gerne und ich werde deshalb verwöhnt. Hin und wieder finde ich Rezepte, die mich anlachen und die so einfach umzusetzen scheinen, dass ich mich dann doch hinter den Herd wage.

Ein Fund der letzten Woche war das Rezept zu einem winterlichen Apfelbrot. Ein Easy-Peasy-Rezept. Ich habe es ein ganz klein wenig abgeändert. Und beim nächsten Mal mache ich die doppelte Portion. Das Brot ist immer so schnell aufgegessen. :)


Zutaten:

160   g    Mehl (demnächst Vollkornmehl)
300   g    kleingeschnittene Äpfel, gerne eine Sorte, die etwas sauer ist
    1 TL    Zimt
 3/4 TL   frisch gemahlener schwarzer Kardamom
 2-3 EL   laufwarme Milch
    3   g    Trockenhefe
gestiftelte Mandeln


Zubereitung:

Mehl, Gewürze und Hefe in eine Schüssel geben und verrühren. Danach die Äpfel und die Milch dazugeben und so lange mit der Hand kneten, bis daraus ein Teig entsteht. Je saftiger die Apfelstückchen sind, desto schneller geht das. Dann den Teig bei 100 °C im Ofen ca. 15 Minuten gehen lassen. Im Anschluss noch einmal durchkneten und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform einfüllen. Die außenstehenden Äpfel in den Teig drücken und darauf so viele Mandelstifte geben, wie man mag. Bei 200 °C ca. 45 Minuten im Backofen backen.


Ich kann dann kaum erwarten, bis der Teig abgekühlt ist und esse die erste Scheibe, wenn sie noch dampft und heiß ist. Roiboos-Tee passt super dazu. Und warum ich das so gerne mache?! Weil es sehr einfach und sehr schnell geht, weil man die Zutaten meistens im Haus hat, weil es gesünder ist als Schokolade und weil Anton auch gerne die Apfelstückchen und den Teig mitisst (wenn noch etwas davon da ist).

Habt viel Spaß beim Nachkommen und danke an das Irgendwieblog für das gute Rezept.



21.01.2015

one tiny little story


Anton ging schon immer sehr gerne zur Tagesmutter. Aber nach zwei Wochen intensiver Elternzeit in den Weihnachtsferien und den zwei Wochen zuvor, in denen er krank war, ist er zu einem richtigen Papa- und (wenn's sein muss) Mamakind geworden. Das, was ich im Alltag sehr schön finde, ist morgens beim Abgeben eine Mini-Katastrophe. Seit diesem Jahr fängt er nämlich schon auf dem Parkplatz und spätestens im Treppenhaus an, in der Manduca rumzurutschen und zu meckern. Und wenn ich mich dann an der Tür verabschiede, streckt er sich nach mir aus und weint oder schreit. So kenne ich ihn gar nicht! Und obwohl ich meistens ziemlich hart im Nehmen bin und mir sein Hinfallen oder Ärgern meistens nicht soo viel ausmachen, ist diese Situation anders. Mir tut es dann richtig leid, ihn abzugeben und ich würde ihn am liebsten mit zur Uni nehmen. (Naja, eigentlich genieße ich es ja, mich in der Uni so gut konzentrieren zu können. Trotzdem, wenn er so jammert und zu mir möchte, will ich ihn natürlich nicht abgeben.) Dabei weiß ich ja, wie gut es ihm bei der Tagesmutter geht. Und spätestens, wenn die Tür zufällt, ist auch wieder alles in Ordnung. Das beruhigt mich ungemein. Nichtsdestotrotz bleibt ein komisches Gefühl und ich gebe Anton seit gestern ein kleines Spielzeug mit. Gestern war es die Eisenbahn und heute ein Duplomännchen. Und siehe da, ich weiß nicht, ob es wirklich daran liegt, aber seit gestern gab es kein Geschrei. Vielleicht ist es ja tatsächlich beruhigend für ihn zu wissen, dass etwas von zu Hause mitkommt. 

20.01.2015

DIY: Gockel im Glitter-Glas



Als ich Mitte Dezember überlegte, was ich Anton nur zu Weihnachten schenken könnte, war ich zunächst etwas ratlos. So kurz nach dem Geburtstag und nach sehr großzügigen Geschenken schien es uns, als habe Anton schon alles.

Ich finde eigentlich dass Kinder grundsätzlich nicht zu viele Spielsachen haben sollten, aber selbst war ich meinem Vorsatz nicht treu. Hier sammeln sich Kisten mit Spielsachen, Duplosteinen und Holzklötzchen und neuerdings zog noch die alte Holzeisenbahn meines Freundes bei uns ein. Trotz der Menge fallen uns aber immer wieder Dinge ein, mit denen Anton gerne spielen würde oder die ihn zum Reden und Lernen animieren könnten. Dass Anton an Weihnachten wieder überhäuft wurde, davon soll hier nicht die Rede sein. Es ist jedoch immer wieder schön zu sehen, wie sehr er sich über Geschenke freut. Er packt sie richtig freudig aus, sagt oooh und spielt damit. Vor allem wenn es rund und ein Ball ist :)


Zu den Kleinigkeiten, die er von uns bekam, wollte ich noch etwas Selbstgemachtes schenken. Bei der Geschenkerecherche bin ich auf das Brigitte Blog und einem bestimmten Artikel gestoßen: selbstgemachte Schneekugeln.
Daraus habe ich ein Glitter-Glas mit Hahn gemacht. Warum ein Hahn? Ich habe nach einem Tier gesucht, dass Anton schon aus Büchern und vom Bauernhof kennt, das schön bunt ist und dessen Geräusch er noch nicht macht. Denn so oft ich kikerikiii rufe, Anton zeigt nur ein bedingtes Interesse an diesem schönen Tier.

Weihnachten ist nun schon lange vorbei, aber wenn man die Anleitung etwas für sich optimiert, dann ist diese "Schneekugel" auch ein gutes Geschenk für alle anderen Anlässe. Das Basteln schien mir in der Brigitte-Anleitung ganz leicht zu sein, aber als ich mich dann an einem Abend kurz vor Weihnachten an das kleine Werk machte, merkte ich, dass es immer wieder kleine Schwierigkeiten gab. Deshalb zeige ich euch, wo man noch etwas aufpassen könnte, damit man mehr Spaß an diesem kleinen DIY-Projekt hat.


(Ich hatte natürlich Fotos von den einzelnen Utensilien und den unterschiedlichen Schritten gemacht, aber wie das so in der vorweihnachtlichen Zeit ist, waren die Lichtbedingungen unheimlich schlecht. Deshalb seht ihr nur das Endergebnis.)


Was man braucht? 
eine Figur, am liebsten aus Plastik und mit einem ordentlichen Sockel, Glitter, destilliertes Wasser, Spülmittel, Heißkleber, Schraubglas, Bänder


Anleitung:

Schritt 1. 
Ich habe den Gockel mit Heißkleber auf die Deckelinnenseite geklebt. Hier sollte man darauf achten, dass die Standfläche breit genug ist und dass der Deckel eben ist. Ich musste den Gockel zwei Mal mit ordentlich Heißkleber festkleben, da er beim Schütteln später abgefallen war. Deshalb, unbedingt darauf achten, dass der Deckel komplett eben ist.

Schritt 2. 
Destilliertes Wasser in das Glas einfüllen und so viel Glitter reinschütten, wie man haben möchte. Einmal etwas unaufmerksam gewesen und der Gockel atmet Gitter.

Schritt 3. 
Ich habe das Glas zugeschraubt und geschaut, wie schnell das Gitter runtersackt. Doch da gab es gar keine Bewegung, weil sich alle Teilchen am Gockel festklebten. Also habe ich den Brigitte-Tip zu Herzen genommen und etwas Spülmittel mit Wasser vermischt und dann diese Flüssigkeit in das Glas gegossen. Jetzt fallen die Gitterstückchen langsamer, doch schäumt das Wasser ein bisschen.

Schritt 4. 
Mit sehr, sehr viel Heißkleber das Glas verschließen und verdichten. Weil das so unschön aussieht, habe ich mit einem flachen Band diese Stellen überklebt. Die gold-farbene Kordel habe ich noch eimal drüber gebunden und geklebt, damit auch alle Klebestreifen bedeckt waren.


Viel Spaß beim Basteln!

19.01.2015

Studieren mit Baby: Linkliste


In den letzten Wochen wurde im Netz wieder viel über Mütter, die arbeiten und vielleicht auch Karriere machen und von studierenden Müttern gesprochen. Für mich haben beide Themen einen ganz direkten Bezug zueinander, denn obwohl ich gerade "nur" den ersten Schritt in Richtung berufliche Selbstverwirklichung mache, stehe ich auch jetzt schon vor der Situation, Bewerbungen für Praktika oder Aushilfststellen schreiben zu müssen. Gibt es Teilzeitstellen für Praktika? Wird das Muttersein positiv oder negativ bewertet? Und es gibt noch so viele Fragen, die man sich stellt. Das kennen wir alle. Hier habe ich also wieder ein paar Links mit interessanten Aussagen für euch zusammengestellt.



Wie Unis das Studium mit Baby vereinfachen wollen

Es gibt an den Universitäten teilweise Regelungen, die studierende Eltern ziemlich unter Druck setzen können. Notfallbetreuungsmöglichkeiten, flexible Prüfungszeiten oder ein Bollerwagen für Kind und Kegel sind ein paar Ansätze, die in diesem Artikel genannt werden.



Das Label "Mutter im Job" - Makel oder Gütesiegel?

Warum die Autorin nur Mütter einstellen würde und warum sie in ihrem Lebenslauf immer angibt, dass sie Kinder hat.




Ach, das bisschen Kinder ist doch kein Problem!

Der Druck auf heutige Eltern scheint sich zu erhöhen - alles muss unter einen Hut gebracht werden.
Warum wir trotz Meckern unser Kind so besonders lieben.




Meine Kinder haben meine Karriere gekilled

Ein Artikel, der nicht so böse ist, wie der Titel klingt. Vielmehr wird gezeigt, dass Kinder auch neuen Perspektiven eröffnen können, und diese liegen manchmal jenseits von Karriere.

15.01.2015

CampusMum: Jasmin


In der Reihe CampusMum stelle ich euch Frauen vor, die neben Kind und Kegel noch ein Studium meistern. 
Ich frage sie nach ihrem wie, was und warum.


Und wieder ist der Fünfzehnte und wieder stelle ich euch heute eine tolle CampusMum vor. Jasmin, 25 Jahre alt, studiert an der Uni Erlangen-Nürnberg und kommt also aus dem fabelhaften Bayern :-) Neben ihrer Familie und dem Studium engagiert sie sich für Nachhaltigkeit und dem Umgang mit Umwelt und Ressourcen. Ihr ist ihr Glaube und die Frage danach, was er für sie konkret im Alltag bedeutet, wichtig. Und ihre kreative Ader entfaltet sie im Malen und Nähen. Sie arbeitet eigentlich ständig an einem „Mal-Bastel-Näh-Kreativ-Projekt“. Wie sich diese Interessen mit ihrem Dasein als Mutter, Ehefrau und Studentin vereinbaren lassen, davon berichtet Jasmin uns heute. Und so viel sei schon einmal verraten: die beiden haben ein ausgeklügeltes „Shared-Childcare-System“ entworfen.


Liebe Jasmin, ich freue mich sehr, dass du bei CampusMum mitmachst! Erzähl’ uns doch bitte zunächst, was und wo du studierst. 
Hallo Bettina, ich freue mich auch! Vielen Dank! Ich studiere Grundschullehramt an der Uni Erlangen-Nürnberg im inzwischen 9. Semester. In Bayern besteht das Studium für GrundschullehrerInnen aus verschiedenen Komponenten – ganz grob aus einem Hauptfach, das man vertiefter studiert (bei mir evangelische Religion), aus Didaktikfächern (das sind immer Mathematik und Deutsch (außer man hat eines davon schon als Hauptfach) und ein musisches Fach (bei mir Kunst), Grundschuldidaktik und Erziehungswissenschaften. Unser Sohn kam am Ende meines 5. Semesters zur Welt und feiert also bald seinen 2. Geburtstag.


Hat sich dein Studium sehr verändert, seitdem du Mutter bist? Wo merkst du am stärksten die Abweichungen?
Insgesamt war mir mein Studium bzw. mein zukünftiger Beruf vor der Geburt unseres Sohnes immer so wichtig, mein Herz schlägt für die Schule und dafür, Kinder in ihrer Grundschulzeit begleiten zu dürfen. Aber seitdem ich Mama bin, haben sich die Prioritäten verschoben. Auch wenn mein Traumberuf noch derselbe ist und ich nach wie vor ziemlich perfektionistisch bin, steht unser Sohn jetzt an erster Stelle. Insofern bin ich etwas gelassener, was die Uni betrifft, und muss es auch sein, weil einfach viel weniger Zeit bzw. Kapazitäten für Studiendinge bleibt. Was mir wirklich oft schwer fällt, ist, mir meine Zeit nur selten selbst einteilen zu können. Wenn ich gerade wach und motiviert bin, kann ich mich nicht einfach an meinen Schreibtisch setzen und loslegen, sondern muss meine Arbeitsphasen immer an Anderen ausrichten. Das ist manchmal wirklich anstrengend.


Ihr betreut euren Sohn momentan selbst. Kannst du uns von eurem Betreuungssystem erzählen?
Mein Mann studiert auch noch und wir haben uns entschieden, uns die Betreuung von unserem Bub zu teilen, so lange das organisatorisch möglich ist. Zu Beginn jedes Semesters stimmen wir unsere Stundenpläne bestmöglich aufeinander ab, sodass immer einer in der Uni und einer zu Hause sein kann. Bisher gab es nur einmal eine Überschneidung von 2 Stunden, da hat mein Mann unseren Sohn dann mit in die Uni nehmen dürfen. Unsere Familien wohnen mehrere Fahrstunden entfernt, aber wir fühlen uns trotzdem nicht auf uns allein gestellt, sondern wissen, dass wir bei Engpässen auf die Hilfe von Freunden und Nachbarn zählen können. Zurzeit genießen wir noch die Unabhängigkeit von Krippenzeiten und die Abwechslung zwischen Uni und Daheim.


Ich finde das Betreuungssystem großartig! Toll, dass ihr etwas gefunden habt, dass zu euch als Familie sehr gut passt.
Wie finanziert ihr euch denn? Ich stelle mir das etwas kompliziert vor, wenn beide Elternteile studieren und gleichzeitig auch die Betreuung übernehmen. Arbeitet ihr nebenbei auch noch?
Wir finanzieren uns aus vielen verschiedenen Einnahmequellen wie Bafög, Stipendium, Betreuungsgeld, Kindergeld, Landeserziehungsgeld usw. Außerdem arbeitet mein Mann noch etwa 10 Stunden die Woche.


Wann nimmst du dir Zeit zum Lernen und für Recherche?
Hauptsächlich abends oder in der Mittagsschlafzeit vom Sohn. Wochenends oder in den Ferien wechseln wir uns oft ab, sodass immer einer blockweise arbeiten kann. Außerdem versuche ich, Zeiten effektiv zu nutzen und z.B. beim Spazierengehen oder bei den Fahrten zur Uni ein bisschen zu lernen.


Und hast du auch manchmal Zeit für dich?
Allgemein empfinde ich meine Unitage schon sehr als „Zeit für mich“, weil ich da nur Jasmin sein kann, Dinge tue, die mich (größtenteils) interessieren und keiner „Maaaama!“ ruft. Insofern ist das schon viel Auszeit und Freiheit für mich. Ansonsten nehmen wir uns jeder regelmäßig Zeit für uns, wenn wir das Bedürfnis haben und das klappt oft gut.


Wie war es für dich, schwanger zu studieren? Gab es irgendwelche interessanten Situationen? Wie lange hast du Elternzeit genommen und wie war die Rückkehr an die Universität?
Der errechnete Geburtstermin lag am Ende des Semesters, sodass ich schwanger dann noch einige Kurse machen konnte. Ich habe aber keine Veranstaltungen besucht, in denen ich eine Klausur hätte schreiben müssen, sondern bin auf Hausarbeiten ausgewichen. Unsere Uni ist wirklich familienfreundlich und die meisten Dozenten waren sehr entgegenkommend!
Wir haben die Semesterferien, also die ersten Wochen mit Baby, gemeinsam zu Hause verbracht. Im darauffolgenden Semester hatte ich ein Seminar pro Woche in der Uni (mit Sohn im Tragetuch) und habe zuhause eine Hausarbeit geschrieben und mit meiner Zulassungsarbeit angefangen. Ab dem 2. Semester mit Kind hatte ich dann wieder mehr Präsenztage an der Uni und es ist mir anfangs schwer gefallen, so lange von zu Hause weg zu sein. Aber der Papa hat das Kind prima geschaukelt!


Natürlich! Die Väter machen das wunderbar. 
Wie sehen deine Zukunftspläne aus? Wie viele Semester liegen noch vor dir?
Wie unsere Zukunftspläne konkret aussehen, wird sich wohl dieses Jahr entscheiden. Mein Mann wird im Sommer mit seinem Studium fertig und vieles ist noch unklar und wird sicher aufregend werden. Ich habe mich für die etwas weniger stressige Variante entschieden und werde in einem Jahr, im Frühjahr 2016, mein Examen machen, wenn alles so klappt, wie ich es mir vorstelle. Auf diese Weise habe ich mehr Zeitpuffer zum Lernen.


Kannst du, nach deinen Erfahrungen, die du bisher machtest, empfehlen, ein Kind im Studium zu bekommen?
Aus meiner Perspektive auf jeden Fall. Es ist zeitlich oft ziemlich herausfordernd und dessen sollte man sich wahrscheinlich im Idealfall vorher bewusst sein. Aber es ist auch wunderschön und unser Sohn bereichert unser Leben jeden Tag. Ich glaube auch, dass er die Rahmenbedingungen eigentlich ganz lustig findet – zumindest genießt er es, Mama und Papa beide abwechselnd zuhause zu haben und hat sich in seinem Schlafrhythmus und Feiergewohnheiten studentischen Maßstäben angepasst. ;-) Und auch wir lernen durch ihn, setzen Prioritäten und werden effektiver.
Für viele Dinge gibt es Lösungen, auf die man vielleicht nicht direkt kommen würde. Bei uns gibt es einen Familienservice von der Uni, der einem bei finanziellen, emotionalen oder organisatorischen Problemen weiterhelfen kann.


Hast du Kontakt zu anderen studierenden Eltern an deiner Uni?
Die Krabbelgruppe, in der wir einmal pro Woche sind, gehört nicht zur Uni und soweit ich weiß, gibt es da auch keine offiziellen Eltern-Kind-Gruppen außerhalb der Uni-Kitas. Aber zwei Freundinnen von mir sind ebenfalls letztes Jahr Mama geworden und die sehen wir regelmäßig.


Hast du Tips für unsere Leser, die das Studieren mit Kindern betreffen?
Mh. Das ist schwer. Ich glaube, mir fallen drei Sachen ein:
  • Der Zeitpunkt für ein Kind ist wahrscheinlich nur selten optimal und jede Lebensphase hat für die Familiengründung Vor- und Nachteile. Aber das Studium hat auch viele Vorteile. Mehr, als man auf den ersten Blick denken würde :)
  • Es ist okay, zu fragen. Oftmals traut man sich nicht, um Hilfe zu bitten oder diese anzunehmen. Aber nur wer fragt, dem kann geholfen werden. Meine Dozenten haben bisher immer sehr kulant reagiert, was Kind-in-die-Uni-mitnehmen und den Abgabeschluss von Hausarbeiten usw. betraf.
  • Seid nicht so kritisch mit euch selbst – ihr müsst euch nicht mit Vollzeit-Studenten oder Vollzeit-Mamas vergleichen, vergleicht euch überhaupt nicht! Seid gnädig mit euch selbst, ihr macht das großartig, liebe Studenteneltern.

Jasmin, ich danke dir für diesen interessanten Einblick in euer Familien Studentenleben. Deine Tips kann ich nur selbst beherzigen und ich bin mir sicher, da geht es einigen Lesern sehr ähnlich. Ich wünsche euch sehr gute Abschlüsse und eine erfolgreiche (wenn auch bestimmt sehr stressige) Lernphase. 



Alle bisherigen Interviews der Reihe CampusMum findet ihr hier. Und hier kommt ihr zu allen Artikeln, die sich mit dem Thema Studieren mit Kind beschäftigen.

14.01.2015

one tiny little story


Eine Frage, die man einer Mutter eines vierzehnmonatigen Buben, der die Gegend robbend auf dem Hintern erkundet, nicht fragen sollte?! Genau: "Läuft er schon?!"

Denn ehrlich, so sehr ich es gelernt habe, mich und uns nicht mit anderen Müttern und anderen Kindern zu vergleichen, so eine Frage stellt manche Vorstellungen auf den Kopf. Denn selten wird doch so eine Frage rein aus Interesse gestellt und meistens kommt eine Vergleichsintention zu Tage; vielleicht von den eigenen Vorstellungen, vielleicht auch von den Erfahrungen, die man mit seinen Kindern gemacht hat.

Wie dem auch sei, Anton läuft NICHT. Dieser kleiner Mann hat für sich eine tolle Bewegungsmöglichkeit gefunden und ist damit ziemlich flink unterwegs. Ich bin recht gelassen und genieße es manchmal, dass ich seinen begrenzten Radius einschätzen kann und damit manchmal sogar entspannter bin. Er wird nicht in den nächsten zwei Minuten den Schrank ausräumen und auch nicht die Klospülung betätigen. Ich muss ihm nicht ständig hinterherrennen.

Zu Weihnachten hat er einen Lauflernwagen geschenkt bekommen (auf unseren Wunsch hin) und er läuft nun ständig damit durch die Wohnung. Barfuß, hin und wieder sogar mit Schuhen, weil er Schuhe so gerne mag, meistens mit seinen Socken. Und dann schreit und jubelt er, weil es ihm so Spaß macht. Letztens wurde sogar die Spielzeugkiste mit den Rollen umfunktioniert und er lief damit. Ein paar Schritte ganz ohne Hilfe machte er auch.

Ich glaube, ihm wird es richtig Spaß machen, wenn er alleine läuft. Und bis dahin beobachte ich ihn bei seinem ulkigen Robben und gebe ihm Hilfestellungen für seine ersten Schritte. 

13.01.2015

Buchtipp: Wo mag nur meine Katze sein?


Manchmal machen Freunde genau das Richtige, ohne es wahrscheinlich zu wissen. Zum Beispiel wenn sie ein Päckchen schicken und dieses genau dann ankommt, wenn es die Laune beim Beschenkten deutlich anhebt (zum Beispiel bei zu langen Lerneinheiten und krankem Kind). Und in diesem Päckchen an diesem besagten Tag war ein Buch, das ich euch heute vorstelle.

Eric Carle, Autor und Illustrator, ist wohl am bekanntesten durch sein Buch "Die kleine Raupe Nimmersatt". Wer kennt sie nicht? Die kleine Raupe, die sich ganz vollfrisst, um dann, nachdem sie sich einpuppt, ein wunderschöner Schmetterling zu werden. Einfach ein Dauerbrenner.

Und Eric Carle hat auch weitere Bücher mit netten Geschichten und wunderschönen Bildern erstellt. In diesem Buch hier sucht ein kleiner Junge seine Katze. Auf seinem Weg durch die halbe Welt fragt er jeden, den er trifft, nach seiner Katze. Es gibt Tiger und Leoparden, aber nicht seine Katze. Wo mag nur seine Katze sein? Macht euch auf den Weg mit dem kleinen Jungen und findet seine Katze.

Ich finde das Buch ganz entzückend und mag es wegen folgenden Eigenschaften besonders gerne: 
Katzen sind Tiere, die die kleinsten Kinder kennen und vielleicht schon selbst gesehen haben. Sie wissen, dass die Hauskatze Miau macht und sich streicheln lässt. So können Kinder schnell eine Beziehung zu der Geschichte aufbauen. Gleichzeitig lernen sie andere, meist gefährliche Tiere kennen und bekommen einen Einblick in ihnen unbekannte Kulturen. Die Illustrationen sind bunt, aber nicht kitschig, man kann die Details benennen und wenn man die Seiten ein paar Mal durchgelesen hat, können sich die Kinder auch an den kurzen Reim erinnern. Und aufgrund der perfekten Größe passt das kleine Buch auch in jede Wickel- oder Handtasche.

Ich danke der wunderbaren Schenkerin! 

P.S. Als nächstes hätte ich Anton gerne dieses Buch :)





09.01.2015

Einkaufstüte: Garderobe



Die Leser mit Kindern kennen das sicher alle: die Räume der Wohnung werden okkupiert mit Bausteinen, Büchern, einzelnen Socken, Kisten voller Spielzeug und Essenskrümeln. Die beste Möglichkeit, alles zu verstauen (und das höchstens am Abend, denn tagsüber wäre es nur vergebliche Müh), sind wohl Kisten, denn da darf dann Chaos herrschen.

Eines neues "Problem" stellt uns seit dem Herbst/Winter die Außenbekleidung dar. Da gibt es Mützen und Schuhe, Handschuhe in verschiedenen Stärken, ein Schal und ein paar dickere und dünnere Winterjacken. Bei uns macht es keinen Sinn, diese Sachen immer in Antons Zimmer zu verstauen, weil wir ihn mindestens zwei Mal am Tag wetterfest machen müssen. Und unsere Garderobe ist schon so voll, dass sie einmal umgekippt ist.

Ich bin also gerade auf der Suche nach einer Kindergarderobe, einem "Ehrenplatz" für Antons Klamotten. Und ich habe ein paar ganz schöne und witzige Ideen gefunden.



Wie werdet ihr Herr über das Chaos?!

04.01.2015

mit Kindern im Museum: die Mini Schirn



Es gibt eine tolle Nachricht, die im ganzen Trubel fast untergegangen wäre:
Die Schirn Kunsthalle hat ihr Angebot für Kinder ausgebaut und nun einen Spiel- und Lernparcours für Drei- bis Achtjährige aufgebaut. Wie in einem großen Baumhaus können sich die Kinder auf über 100 Quadratmetern mit spannenden Elementen beschäftigen, während die Eltern in Ruhe durch das Museum schlendern und die Kunstwerke bewundern. Die Mini Schirn ist ein ganz wunderbarer Ort für Kinder, denn sie haben schon früh die Möglichkeit, ihre sensuellen, motorischen und kognitiven Fähigkeiten zu erfahren. Und und ich freue mich darauf, wenn Anton in zwei Jahren mit dabei sein kann. Ich glaube ja fast, er hätte jetzt schon seinen Spaß an den vielen Spiegeln, Bällen und Farben. Das Video der Schirn Kunsthalle zeigt einen tollen Blick in die Räume der Mini Schirn und macht Spaß darauf! Was für ein großartiges Konzept, ich bin begeistert.

Die Ausstellungen Helene Schjerfbeck (endet am 11.01.2015) und German Pop laden doch gerade dazu ein, bald in der Schirn Kunsthalle vorbeizuschauen.


02.01.2015

one tiny little story


Mit dem neuen Jahr haben wir unseren Vorsatz erneuert, regelmäßig gemeinsam Sport zu machen. Im Dezember waren wir zu krank und zu platt und haben unser Programm etwas schleifen lassen.
Gestern Abend war es also endlich wieder so weit und wir ziemlich motiviert. Ich hatte schon einmal erzählt, wie sehr Anton seinen Spaß daran hatte. Und auch gestern war es so. Er fand es ultrawitzig, uns beim Sporteln zuzusehen, kam zu uns angerobbt, biss uns in die Zehen und saß wippend neben uns. Als ich Situps machte, merkte ich, wie ein kleines Wesen mich als Spielplatz nutzte und über mich rüberkletterte. Er k l e t t e r t e. Weil Anton immer überallhin mit seiner Spezialrobbtechnik hinkommt, krabbelt er nicht. Und weil er nicht krabbelt, fehlt ihm eine gewisse Muskulatur am Bein. Es verbessert sich gerade deutlich, Anton hat viele kleine Schübe gemacht. Ich habe mich gestern so sehr darüber gefreut, dass er das Klettern für sich entdeckt hat!

01.01.2015

happy new year!


Anton und ich wünschen allen Lesern und Freunden, allen Müttern und Kindern ein frohes neues Jahr mit wunderbaren Momenten und viel, viel Freude.