20.01.2015

DIY: Gockel im Glitter-Glas



Als ich Mitte Dezember überlegte, was ich Anton nur zu Weihnachten schenken könnte, war ich zunächst etwas ratlos. So kurz nach dem Geburtstag und nach sehr großzügigen Geschenken schien es uns, als habe Anton schon alles.

Ich finde eigentlich dass Kinder grundsätzlich nicht zu viele Spielsachen haben sollten, aber selbst war ich meinem Vorsatz nicht treu. Hier sammeln sich Kisten mit Spielsachen, Duplosteinen und Holzklötzchen und neuerdings zog noch die alte Holzeisenbahn meines Freundes bei uns ein. Trotz der Menge fallen uns aber immer wieder Dinge ein, mit denen Anton gerne spielen würde oder die ihn zum Reden und Lernen animieren könnten. Dass Anton an Weihnachten wieder überhäuft wurde, davon soll hier nicht die Rede sein. Es ist jedoch immer wieder schön zu sehen, wie sehr er sich über Geschenke freut. Er packt sie richtig freudig aus, sagt oooh und spielt damit. Vor allem wenn es rund und ein Ball ist :)


Zu den Kleinigkeiten, die er von uns bekam, wollte ich noch etwas Selbstgemachtes schenken. Bei der Geschenkerecherche bin ich auf das Brigitte Blog und einem bestimmten Artikel gestoßen: selbstgemachte Schneekugeln.
Daraus habe ich ein Glitter-Glas mit Hahn gemacht. Warum ein Hahn? Ich habe nach einem Tier gesucht, dass Anton schon aus Büchern und vom Bauernhof kennt, das schön bunt ist und dessen Geräusch er noch nicht macht. Denn so oft ich kikerikiii rufe, Anton zeigt nur ein bedingtes Interesse an diesem schönen Tier.

Weihnachten ist nun schon lange vorbei, aber wenn man die Anleitung etwas für sich optimiert, dann ist diese "Schneekugel" auch ein gutes Geschenk für alle anderen Anlässe. Das Basteln schien mir in der Brigitte-Anleitung ganz leicht zu sein, aber als ich mich dann an einem Abend kurz vor Weihnachten an das kleine Werk machte, merkte ich, dass es immer wieder kleine Schwierigkeiten gab. Deshalb zeige ich euch, wo man noch etwas aufpassen könnte, damit man mehr Spaß an diesem kleinen DIY-Projekt hat.


(Ich hatte natürlich Fotos von den einzelnen Utensilien und den unterschiedlichen Schritten gemacht, aber wie das so in der vorweihnachtlichen Zeit ist, waren die Lichtbedingungen unheimlich schlecht. Deshalb seht ihr nur das Endergebnis.)


Was man braucht? 
eine Figur, am liebsten aus Plastik und mit einem ordentlichen Sockel, Glitter, destilliertes Wasser, Spülmittel, Heißkleber, Schraubglas, Bänder


Anleitung:

Schritt 1. 
Ich habe den Gockel mit Heißkleber auf die Deckelinnenseite geklebt. Hier sollte man darauf achten, dass die Standfläche breit genug ist und dass der Deckel eben ist. Ich musste den Gockel zwei Mal mit ordentlich Heißkleber festkleben, da er beim Schütteln später abgefallen war. Deshalb, unbedingt darauf achten, dass der Deckel komplett eben ist.

Schritt 2. 
Destilliertes Wasser in das Glas einfüllen und so viel Glitter reinschütten, wie man haben möchte. Einmal etwas unaufmerksam gewesen und der Gockel atmet Gitter.

Schritt 3. 
Ich habe das Glas zugeschraubt und geschaut, wie schnell das Gitter runtersackt. Doch da gab es gar keine Bewegung, weil sich alle Teilchen am Gockel festklebten. Also habe ich den Brigitte-Tip zu Herzen genommen und etwas Spülmittel mit Wasser vermischt und dann diese Flüssigkeit in das Glas gegossen. Jetzt fallen die Gitterstückchen langsamer, doch schäumt das Wasser ein bisschen.

Schritt 4. 
Mit sehr, sehr viel Heißkleber das Glas verschließen und verdichten. Weil das so unschön aussieht, habe ich mit einem flachen Band diese Stellen überklebt. Die gold-farbene Kordel habe ich noch eimal drüber gebunden und geklebt, damit auch alle Klebestreifen bedeckt waren.


Viel Spaß beim Basteln!

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