13.04.2015

Studieren mit Kind: Linkliste


Nachdem wir letzte Woche eine kleine Auszeit in Hamburg hatten, bin ich nun wieder mit den Gedanken halb im Studium. Heute klärt sich nämlich mein Stundenplan für das nächste Semester. Die letzte vorlesungsfreie Woche versuche ich also noch so richtig zu genießen, vor allem die freien Vormittage. Zeit für Lektüre!

Die Artikel sind eine Auswahl von interessanten Texten zu berufstätigen Müttern, spannenden Konzepten und Gedankenanstößen.


Ein Artikel von Barbara Sichtermann mit zwei Lösungsansätzen, die zum Ziel der "Vereinbarkeit" von Familie und Beruf führen könnten: der Lohn der ErzieherInnen und das Zeitmanagement am Arbeitsplatz. Der gedankliche Wandel sei zwar in der Gesellschaft langsam angekommen, aber die Arbeitgeber hätten noch Arbeitsbedarf.



Projekt Rockzipfel
Meiner Meinung nach sensationell ist der Ansatz von Johanna Gundermann. Sie hat in Leipzig eine kostengünstige Wohnung gefunden, die sie als Shared Workspace vermietet. Das Besondere daran sind die integrierten Betreuungsplätze für ein paar Kinder. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Konzept deutlich dazu beitragen könnte, dass Mütter, die gerne arbeiten möchten, aber keine geeignete Fremdbetreuung für ihre Kinder finden, wieder ins Berufsleben einsteigen. Kann ich mir auch gut an Universitäten vorstellen!



Schrecklich perfekte Frauen
Ein Artikel über (den Zwang der) Selbstkontrolle - vor allem die Schattenseiten. Müssen Frauen alles schaffen? Beziehungsweise die Aufforderung darüber nachzudenken, ob man denn alles schaffen möchte; ein Appell, sich und seine Ziele zu hinterfragen.




EinZweiDrei "Schrecklich perfekte Frauen"
Camilla und Madeleine von MummyMag nehmen den oben genannten Artikel der SZ zum Anlass, sich über die perfekten Power-Mums Gedanken zu machen.



Ein Artikel, der vielleicht aus dem üblichen Rahmen fällt. Meines Erachtens betrifft er jedoch auch arbeitende/studierende Mütter, weil an diesem Punkt oft sehr deutlich die Unterschiede zu Kinderlosen deutlich werden. Dass es Mütter gibt, für die das Muttersein nicht die Erfüllung des Lebens ist und sich außerdem den Pre-Muttersein-Status zurückwünschen, ist total offensichtlich und verständlich. Ich finde es sehr gut, dass dieses Thema auch diskutiert wird. 

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