25.04.2015

Studieren mit Kind: Linkliste


Auch diese Woche gibt es wieder einige Links zum Thema Studieren mit Kind. Im weitesten Sinne. Neben Organisation des Alltags beschäftigen vor allem zwei Themen die Bloggerwelt: Vereinbarkeit und #regrettingmotherhood. Da ich auch im Studium mit der (un-?)möglichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium (Warum spricht man so schnell von Karriere?! Ist Erfüllung nicht viel wichtiger?) konfrontiert bin, gehören die Artikel einfach mit hier rein. Und auch die vielen Gedankenanstöße bezüglich des Bedauerns der eigenen Mutterschaft können mit dem aktuellen (Rollen-)Bild der Mutter in unserer Gesellschaft zusammenhängen.

Aber zunächst das Thema Studienorganisation. Das Sommersemester hat nun an den Universitäten begonnen und mit Kind ist die Planung noch wichtiger als sonst.


Arbeit & Studium. Wie man beides hinkriegt.
Antonia hat vor Kurzem ihre Abschlussarbeit geschrieben. Nebenbei ist sie aber auch noch selbstständig und schreibt im amazed-Team mit. Sie hat fünf Tipps parat, wie man beides meistert.


Lisa Harmann ist so eine Powerfrau: drei Kinder, Blog, Studium und arbeitet auch noch. Im Interview mit Silvia Follmann sagt sie über ihre Organisation:
"Tja, da lebe ich manchmal wirklich von der Hand in den Mund. Ich muss jeden Tag aufs Neue Prioritäten setzen. Und die liegen bei mir ganz klar bei der nächsten Klausur oder dem nächsten Reportage-Abgabetermin - weniger beim Fensterputzen. Das muss dann halt auch mal länger warten. Ich muss akzeptieren, dass manches geht und manches eben nicht. Manches kann ich gut und manches nicht so gut. Konzentrier Dich auf Deine Stärken. Und mach eins nach dem nächsten. Das Studium ist jetzt nach vier Jahren beendet. Und natürlich ist da eine Erleichterung dass die Lernerei wegfällt. Andererseits vermisse ich jetzt diese Herausforderung, diesen Input, der mal nichts mit Kindern zu tun ha und den Kontakt zu erwachsenen Menschen, den ich im Home Office nicht täglich habe. Ich könnte natürlich jetzt die Fenster putzen. Aber... nun ja."


Isabel hat genug von der Debatte um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie beschreibt zunächst die Ausgangssituation und hat dann vier Lösungsvorschläge. Das dürfen gerne auch Politikmachende Menschen lesen. Letzten Endes ist ein ganz großes Umdenken bei allen gefragt. Ich kann euch den Artikel nur wärmstens empfehlen. (Und zwischen den Zeilen gibt es viele andere wichtige Punkte, die Isabel erwähnt...)


Im Interview mit der Autorin Annika Joeres werden die Unterschiede von französischen Müttern und deutschen Müttern vorgestellt. Die klassischen Probleme, wie geeignete Betreuungsplätze werden erwähnt.


In diesem Text wird ein etwas anderer Fokus auf die aktuelle Debatte gelegt. Ist es nicht ganz normal, dass es Momente im Leben gibt, die man bereut? Der Artikel bietet auf jeden Fall einen Denkanstoß und ist zu durchdenken.


Dieser sehr persönliche Text von Johanna hat mich berührt. Sie wirft unter anderem die Frage auf, wie es denn für die Kinder sein mag, deren Mütter sich öffentlich dazu bekennen, ihre Mutterschaft zu bedauern.


In diesem Blogpost geht es um die Rolle der Mütter in der Gesellschaft und um das Vergleichen untereinander. Wann fühlt man sich als eine gute Mutter? Hinterfragt man seine Mutterschaft? Mit wenigen Ausnahmen habe ich seit einiger Zeit das Gefühl, mit meiner persönlichen Mutterrolle im Reinen zu sein, angekommen zu sein und bin zufrieden. Trotzdem gibt es auch hier wieder interessante Denkanstöße.

1 Kommentar:

  1. zum Thema Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Studium habe ich noch folgenden Artikel gefunden.
    https://www.textundwissenschaft.de/2017/01/30/1053/

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