20.05.2015

one tiny little story


Sonntag Nachmittag. Wir freuen uns über ein wenig Schlaf. Am Abend zuvor hatten wir mit Freunden gemeinsam gekocht und leckeren Wein dazu getrunken. Wie das immer so ist, wurde es ziemlich spät. Da Anton um 7 Uhr aufwacht - wenn wir Glück haben wird es am Wochenende auch einmal 8 Uhr - liegt also eine kurze Nacht hinter uns. Und obwohl ich für den Lateintest lernen muss, lege ich mich zu meinen Männern ins Bett und wir schlafen. Endlich ein wenig Erholung. Irgendwann klingelt es an der Tür. Mein Freund und ich überlegen im Halbschlaf, wer das denn sein mag und ob wir überhaupt die Tür öffnen sollen. Ich bin zu platt, bleibe im Bett liegen und höre, wie mein Freund zur Tür geht. Da steht unsere zehnjährige Nachbarin A, ein liebes, leicht penetrantes Mädchen, und fragt, ob Anton auch in den Garten kommen wolle, sie möchte mit ihm spielen.
Was soll man denn darauf antworten? Nein, er kommt nicht raus. Wir sind müde, wir wollen schlafen, wir freuen uns über ein bisschen Ruhe?! Hehe nein, natürlich nicht. Auch wenn sie unsere Mittagspause verkürzt hat, habe ich mich trotzdem sehr darüber gefreut, dass Anton Freunde hat und jemand mit ihm spielen möchte.

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