21.07.2015

Studieren mit Kind: Linkliste


Es haben sich in meinem Reader einige Artikel angesammelt, die ich gerne mit euch teilen möchte. Ich habe einige interessante Links zusammengestellt, die im weitesten Sinn etwas mit dem Thema Studieren mit Kind zu tun haben, die aber auch von den Problemen und schönen Seiten in der Arbeitswelt handeln. Denn nicht nur arbeitende Mütter müssen sich ständig positionieren, auch studierende Eltern werden irgendwann im Arbeitsleben stehen oder haben bereits im Studium Kontakt zu Praktika und Arbeitnehmer- oder zu selbstständigen Tätigkeiten.




"Bis die Chefin mich rief. Klar, kleines Willkommens-Schwätzchen unter 4 Augen. Falsch."
Unfassbar! Wenn man seinen Arbeitsplatz gekündigt bekommt, weil man Mutter ist. Zurück aus der der Elternzeit mit dem zweiten Kind, mit vielen Verpflichtungen im Hintergrund steht Lari nun vor einer doofen Situation. 
Ein Bericht, der traurig stimmt und eine Ausgangsposition, die nicht ganz so leicht ist. Ich wünsche dir sehr, dass du bald einen neuen, adäquaten Arbeitsplatz findest!



Drei Tage Paris - wenn Arbeit zum Vergnügen wird

"Es war ein einziges Fest, eine Inspirations- und Energiequelle, diese drei Tage Paris."
Isa und Claudia hatten das Vergnügen, für ihren Blog Hauptstadtmutti in die wunderschöne Stadt Paris zur Messe Playtime Paris zu fahren. Die beiden haben doch richtiges Glück, weil sie einen Weg gefunden haben, wie sie Familie und Arbeit miteinander verbinden können. Ich glaube, jeder sollte seinen Weg suchen und hoffentlich etwas finden, das in gewisser Weise "Vereinbarkeit" bietet.
Danke, für den schönen Paris-Bericht.



Vereinbarkeit? Fehlanzeige!

"Als Mutter ist man nicht mehr die Arbeitnehmerin, die man vor der Reproduktion war."
Miriam schreibt darüber, dass sie in der Arbeitswelt anders wahrgenommen wird, seitdem sie aus der Elternzeit zurück ist. Sie wehrt sich dagegen, dass ihr von außen ein Mama-Label aufgedrückt wird und sie somit scheinbar weniger gut ihre Arbeitsleistung erbringen kann. Und auch an der Uni machte sie nicht die besten Erfahrungen. Die Lösung für das große Problem der Vereinbarkeit sieht sie darin, dass auch der Arbeitgeber Teil des "Dorfes" wird. Was sie damit meint, könnt ihr im Artikel erfahren. 

 

Ab 6.30 Uhr fremdgesteuert

"Und plötzlich habe ich das Gefühl, es gibt zwei Zeitzonen und ich bin von halb sieben morgens bis halb neun abends fremdgesteuert."
Die Autorin ist Studentin und erzählt von ihrem Alltag. Immer Wiederholungen und erst dann Zeit zum Lernen, wenn das Kind im Bett ist. Das kenne ich nur zu gut, doch geht dieser Artikel in eine Richtung, die mich auch traurig stimmt. Sie fühlt sich so fremdbestimmt und ihrer Situation ausgeliefert. Sie ist fertig, weil sie mit ihrem Essay nicht vorankommt, obwohl doch Ferien sind (sie aber gleichzeitig schon damit gerechnet hatte, dass sie nicht voran kommen wird). Ihr bleibt die Hoffnung auf das Ende der Semesterferien und den geregelten Semesterablauf.
Ich kenne ihre Situation wirklich sehr gut, kann jedoch ihre Pessimismus nicht teilen. Wenn sich Nicht-Eltern gar nicht vorstellen können, wie ein Studium mit Kind manchmal aussieht, kann durch den Artikel garantiert Empathie entwickeln :)




Warum du auf die Bühne musst

"Je mehr Zuhörer oder Zuschauer du hast, umso mehr Menschen kannst du mit deiner Botschaft (auf einen Schlag) erreichen."
In diesem Semester musste ich sechs Referate halten. Das waren sechs Tage, an denen ich mich fühlte, als ob ich auf einer "Bühne" standt. Deshalb gefiel mir der Artikel auf der Webseite von Mompreneurs sehr gut. Esther schreibt ganz allgemein darüber, warum es gut ist, wenn Mompreneurs auf die Bühne gehen bzw. vor Menschen sprechen und gibt auch Tipps für den Vortrag. Besonders behalten habe ich, dass ich einen "Expertenstatus" habe. Die Zuhörer wissen über das Thema viel weniger als man selbst, allein deshalb braucht man nicht so viel Angst haben.


Viel Spaß beim Lesen!

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