14.10.2015

Anton verreist: Kreta als Urlaubsziel für Familien


Kaliméra! Wir sind wieder zurück von unserem Familienurlaub auf Kreta und ich bringe euch die griechische Sonne mit. Habt ihr Lust auf eine Verlängerung des Sommers? Brr... der deutsche Herbst ist ja wirklich ganz schön kalt.

Bei mir beginnt jede Reise mit einer guten Planung. Selbst wenn alles schief laufen sollte und man kurzfristig auf Plan B oder C ausweichen muss, bin ich jedes Mal froh, wenn ich mich vorher ein bisschen in das Thema eingefuchst habe. Deshalb habe ich kurz vor der Reise noch einmal in meinem Archiv gestöbert und geschaut, wie unsere letzte Flugreise verlaufen ist. Da Anton damals noch unter einem Jahr war, sind manche Tipps völlig hinfällig. Deshalb - und weil Kreta so wunderschön ist - werde ich in den nächsten Tagen einige Artikel veröffentlichen, die sich mit der Reise beschäftigen.


Die Suche nach dem Urlaubsort

Als wir nach unserem Urlaubsort suchten, fragten wir uns wie auch im letzten Jahr: wie lang soll die Anreise sein? Was können wir Anton (und uns) zumuten? Da wir erst in der ersten Oktoberwoche Urlaub machen konnten, schied für uns Mallorca aus. Mallorca ist schon lange ein Wunschziel von mir (kurze Flugzeit, interessante Städte, kinderfreundliche Strände), aber laut Wetterprognosen ist die Regenwahrscheinlichkeit dort Anfang Oktober etwas hoch. Wir entschieden uns daher, etwas länger und weiter zu fliegen und nach Kreta zu reisen. (Im Nachhinein stellte sich heraus, dass in diesen Tagen auf Mallorca das Wetter sogar besser war als bei uns. Meine Eltern machten dort Urlaub und erzählten von hohen Temperaturen.) Unsere Urlaubsziele, wenn man das so nennen möchte, waren Sonne und Entspannung.

Kreta war für uns definitiv die richtige Entscheidung. Der Flug dauert knapp drei Stunden und bei gutem Wetter hat man währenddessen eine spannende Aussicht auf die Gebirge, Seen und Inseln der überflogenen Länder.


Unser Must-Have: ein Mietwagen

Da der Transfer ins Hotel eineinhalb Stunden dauern sollte, wollte ich unbedingt eine weitere Stressquelle vermeiden. Mein Gedanke war: Anton über fünf Stunden unterwegs (Anreise zum Flughafen, Check-In, Flug, Gepäckausgabe) und ihn dann, völlig zappelig, mit dem Bus fahren lassen? Nein, das wollte ich nicht unbedingt riskieren. Glücklicherweise fanden wir ein tolles Angebot für einen Mietwagen und schlugen zu. Anton liebt Autofahren und er hat keine Probleme mit Kindersitzen. Da wir keinen eigenen Kindersitz mitnahmen, mussten wir uns darauf verlassen, dass der Mietservice uns einen passenden stellte. Grundsätzlich hat das auch geklappt, aber in Griechenland gelten doch ganz andere Standards. Anton schlief auf unserer Autofahrt ein und wachte erst wieder auf, als wir ihn in sein Reisebettchen im Hotelzimmer legten.

Und warum ein Mietwagen auch noch so sinnvoll ist: Egal, ob man im Hotel nächtigt oder sich ein Apartment gemietet hat, man ist mit dem Auto einfach gut unterwegs. An der Nordküste liegen die einzelnen Städte weit auseinander und die Busfahrten sind langwierig. Natürlich hätte man daraus auch kleine Abenteuer machen können, aber ich war wirklich froh um den Komfort und den Luxus mit dem eigenen Wagen. Wir konnten regelmäßig in die klitzekleinen Supermärkte fahren, uns an verlassenen Stränden absetzen oder ganz bewusst Ausflüge machen.


Kreta als Urlaubsziel für Familien

Warum Kreta für uns das richtige Ziel war? Nicht nur weil die Anreisezeiten für einen einwöchigen Urlaub ganz passabel und die Wetterprognosen gut waren, sondern auch, weil die Insel wunderschön ist. Die teilweise grün bebäumten Berge, das klare, blaue Wasser, die vielen Oliven-, Limetten- und Granatäpfelbäume, sehr viel Kahl- und Kargheit und überall verstreut schöne, kleine Häuser.

Die Strände sind breit und man kann sich gerade in der Nebensaison total austoben. Der Sand ist sehr, sehr fein und die Sandkuchen gelingen immer. Man kann hübsche schwarze und weiße bis orangefarbene Steine sammeln und manchmal auch kleine Muscheln finden.

Und es gibt viele Tiere zu entdecken. Allein schon in der Hotelanlage sahen wir Eidechsen, Schnecken, Schmetterlinge und Vögel. Sogar eine kleine Maus saß am Wegesrand und ließ sich von Anton bestaunen. Auf den Autofahrten und Ausflügen sahen wir natürlich Katzen und Hunde, aber auch Schildkröten, Enten, Schafe und Ziegen. Könnt ihr euch unsere Autofahrt vorstellen? Bäääähhh. Bäääääh.


Beim nächsten Reisebericht erzähle ich euch mehr von unserem großartigen Hotel. Alle Artikel zum Thema Reisen findet ihr hier!

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