28.02.2016

Die ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft: was ich anders machen möchte


Kaum hatte ich den ersten (von drei) Schwangerschaftstest in der Hand, ging auch schon das Googlen los. War dieser sehr, sehr zart hellrosa-farbene Strich denn wirklich ein "Du bist schwanger-Strich" oder nur eine Verdunstungslinie? (Ja, dieses Wort habe ich über die Suche gefunden.) Sind die Tests von diesem Hersteller überhaupt zuverlässig? Kurz darauf: Hat die Uniklinik eigentlich Beleghebammen? Arbeitet die tolle Hebamme, die bei Antons Geburt dabei war, immer noch in der Klinik? Und weiter: Wie waren nochmal die Sprechzeiten von der Frauenärztin? Oh, in der Gemeinschaftspraxis gibt es eine neue Ärztin!

Die Suchbegriffe und Antwortseiten der ersten Woche, in der ich wusste, dass ich schwanger war, waren beträchtlich. Dann musste ich mich daran erinnern, wie ich im Nachhinein über die Schwangerschaft mit Anton dachte. Soo viele Gedanken habe ich mir gemacht - was ja ganz selbstverständlich bei einer ersten Schwangerschaft ist. Alles ist unbekannt und ungewohnt. Jedes Ziepen wird misstrauisch beäugt und jede Information ausgewertet.

Aber was möchte ich denn nun in der zweiten Schwangerschaft und in der ersten Zeit mit Baby anders machen als beim letzten Mal? Was habe ich für mich gelernt und was ich mir wichtig?


1. Nicht mehr verzichten

Was habe ich den Ziegenkäse in den knapp eineinhalb Jahren Schwangerschaft und Stillzeit vermisst. Bei vielen Ziegenkäsesorten ist es nämlich nicht eindeutig deklariert, ob sie pasteurisiert sind oder nicht. Ich wollte auf Nummer sicher gehen und ließ es einfach direkt bleiben.

Der Ziegenkäse mit dem wundervoll klingenden Namen Bettine ist aber pasteurisiert und ich esse ihn nun so viel ich will. Pah.

Worauf ich aber immer verzichten werde sind Alkohol und der einzige Energy Drink, den ich manchmal trinke, die Schwarze Dose.


2. Gesünder essen

Ich liebe Schokolade, Cini Minis und Pizza (klingt nach einem Teenager). Und soweit ich Lust darauf habe, esse ich es auch. Aber im Gegensatz zur letzten Schwangerschaft, in der ich natürlich darauf geachtet habe, mich ausgewogen zu ernähren, möchte ich mich nun bewusst gesünder ernähren. Vielleicht einfach noch öfter Smoothies machen und etwas seltener Cornflakes kaufen.

Bisher klappte es schon ganz gut, weil wir viel kochen und ich momentan selten Lust auf Schokolade habe, mir sehr häufig Salat mache und unterwegs auch gesundere Sachen kaufe.


3. Bauchfotos machen

Meinen großen Anton-Bauch hatte ich privat jede Woche dokumentiert und auch hier oder auf Instagram zeigte ich regelmäßig Bilder, auf denen man die immer größer werdende Kugel deutlich erkennen konnte. Vielleicht schaffe ich es dieses Mal, etwas "professionellere" Bilder zu schießen und einen schönen Hintergrund zu finden. Auf Pinterest pinne ich schon fleißig Bilder. Aber ehrlich gesagt, ist es mir gar nicht so wichtig.


3. In Umstandsmode investieren

Ok, Umstandsmode ist ein komisches Wort. Schwangerschaftskleidung klingt etwas besser. Und auch investieren verspricht eigentlich schon zu viel. Was ich genau damit meine?

In der Schwangerschaft mit Anton habe ich Teile getragen, die mir auch vorher passten, die aber eben so weit oder passend geschnitten waren, dass ich auch mit großer Kugel noch hineinpasste. (Achtung aber bei den Oberteilen! Die Brüste werden ja auch größer.) Doch die Jeans zwackte sehr schnell und auch die Oberteile wurde schnell oben zu eng und unten zu kurz. Ich kaufte im zweiten Trimester vor allem Kleidungsstücke im Sale ein, meistens eine Größe größer.

Jetzt möchte ich gerne eine schöne Schwangeren-Ledderleggins kaufen. Auch gerne noch eine zweite Hose, damit ich nicht immer dieses komische Mittel-Blau meiner Jeans sehen muss. Ich werde auch in ein, oder zwei schöne und praktische Still-BH's investieren. Da man sie spätestens ab der Geburt Tag und Nacht trägt, sie ständig gewaschen werden müssen und sie einfach strapaziert werden, möchte ich mir mindestens einen sehr guten leisten.

Und weil der Bauch schon jetzt eher groß als klein ist, werde ich mir einfach ein paar neue Sachen leisten. Ohne schlechtes Gewissen. Gerne im Sale oder Second Hand. Ich möchte gerne eine Auswahl haben und zum Schluss nicht nur Leggins und Oberteil tragen müssen, weil sonst nichts mehr passt.

Die ersten Bestellungen sind übrigens schon raus :)


4. Praktischer werden

In der letzten Schwangerschaft hatte ich immer wieder drüber nachgedacht, aber es dann einfach nicht umgesetzt: ich wünsche mir ein Rucksack und Sneaker. Beides habe ich das letzte Mal vor vielen, vielen Jahren getragen. Ich bin einfach nicht der "sportliche" oder "praktische" Typ. Aber bei zwei Kindern stelle ich es mir einfach bequemer vor, wenn ich Sack und Pack auf dem Rücken trage. Und nachdem Antons Gewicht im Sommer vor zweieinhalb Jahren so stark auf meinen Körper drückte, dass ich plötzlich Plattfüße bekam, gehört für mich dieses Jahr ordentliches Schuhwerk an die Füße. Auch im Sommer.


5. Zusätzliche Trage

Vielleicht können sich manche noch daran erinnern, dass es nicht immer so leicht war, Anton zu tragen. Von Beginn an hasste er es und nur zum Schluss konnte ich ihn wenige Monate wirklich tragen. Doch dann wurde er mir zu schwer. Anton ist ein richtiges Kinderwagenkind (was aber sehr viele Vorteile hat!).

Um Baby Nr. 2 einen etwas entspannteren Start in die Tragezeit zu verschaffen, möchte ich zusätzlich zu unserer Manduca eine weiche Trage anschaffen. Das Suchen steht noch auf meiner Todo-Liste. Könnt ihr mir helfen? Mit welchen Tragesystemen habt ihr getragen? Wovon seid ihr überzeugt?


6. Kind auch im Liegen stillen

Anton ist in den ersten Wochen seines Lebens sehr häufig beim Stillen eingeschlafen. Das machte für mich das Stillen etwas anstrengend, weil ich ihn ständig wecken musste. Er hatte aber auch häufig keine Kraft, um richtig zu saugen.

Je nachdem, wie Baby Nr. 2 sein wird, möchte ich gerne auch im Liegen stillen. Ich habe mit Anton unzählige, ja wirklich unzählige Stunden mitten in der Nacht auf der Wohnzimmercouch verbracht. In der ersten Zeit war das definitiv notwendig, aber beim nächsten Mal möchte ich es gerne versuchen, auch im Bett liegend zu stillen.


7. Wippstuhl

Auch ein Punkt, der sich mit dem Stillen beschäftigt. Unzählige Stunden habe ich mit Stillen zugebracht (im Schnitt eine Stunde pro Mahlzeit). Bei den befreundeten Muttis habe ich auf genossen, auf einem wippenden Stuhl zu stillen. Das war für Anton und mich jedes Mal eine tolle Erfahrung. Mal schauen, ob wir uns diesen wirklich anschaffen werden.


8. Nützliche Tools

Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die mich immer wieder im Alltag stören. Zum Beispiel unser verblichenes Sonnenverdeck vom Kinderwagen. Aber mir fehlte oft Lust, Geduld, Energie oder Geld, um dieses oder jenes auszutauschen oder zu besorgen. Den Anfang hat nun mein Freund gemacht. Er schenkte mir zu Weihnachten einen Kaffeebecherhalter für unseren Bugaboo. Wie ich mich darüber gefreut habe. Nicht mehr einhändig Kinderwagen schieben müssen.

Oder eben besagtes Verdeck. Ein schönes Sonnensegel. Und hübsche Kinderkleidung.

Ich gehe immer wieder Kompromisse ein und möchte uns gerne mehr gönnen.


9. Weniger Stress und Sorgen

Der letzte Punkt ist der wichtigste. Wie anfangs schon geschrieben, habe ich mich direkt beim ersten positiven Schwangerschaftstest in die Weiten des Internets gestürzt. In der letzten Schwangerschaft habe ich jede Woche gegoogelt, wie groß das Kind ist, was gerade neu entwickelt ist und welche To Do's ich zu beachten hatte. Es war richtig und für mich persönlich auch sehr wichtig. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, was auf mich zukam. Und auch als Anton schon da war, gab (und gibt) es immer wieder Situationen, in denen man ratlos war. Warum trinkt er nicht? Warum habe ich kaum noch Milch? Wie bekomme ich den Schorf von seinem Köpfchen?

Jetzt möchte ich entspannter sein. Weil ich weiß, was eine Schwangerschaft und eine Geburt bedeutet. Ich möchte mir keine unnötigen und nicht zu viele Sorgen machen, mir weniger Stress bereiten, weniger googeln und noch mehr auf mein Bauchgefühl achten.

Natürlich heißt das nicht, dass dann alles besser und einfacher wird, aber ich merke schon jetzt, wie viel mehr entspannt ich in der zweiten Schwangerschaft bin. Und mit dem Googlen habe ich auch aufgehört.



Kennt ihr das auch? Was würdet ihr bei der zweiten oder nächsten Schwangerschaft anders machen? Welche Tools haben euch gefehlt?

26.02.2016

Die ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft: was ich genau gleich machen möchte


Es gibt einige Dinge aus der ersten Schwangerschaft, die sehr sehr gut liefen, die mich glücklich gemacht haben und die ich immer wieder genauso machen würde.


1. Kurse besuchen

Auch wenn ich eine Geburt schon erlebt habe und meinen Freundeskreis mit Müttern und Kindern erweitert habe, möchte ich auch dieses Mal einen Geburtsvorbereitungskurs belegen. In unserem Ort gibt es eine tolle Hebammenpraxis, die einen fortlaufenden Kurs anbietet, an dem man immer mal wieder teilnehmen kann. Die Themen sind ganz unterschiedlich. So geht es nicht nur um den Geburtsvorgang an sich, sondern auch um Fitness und Entspannungsübungen. Glücklicherweise liegen die Termine auch so, dass ich Anton bei meinem Freund lassen kann und dann mich tatsächlich nur auf das Baby konzentrieren kann. Mein Freund wird dann an zwei Abenden mit dabei sein.

Auch einen Rückbildungskurs werde ich unbedingt nochmal machen. Mir tat es damals sehr gut, unter Anleitung Übungen zu machen, die die Muskeln wieder aktivierten und auch meinen Post-Babybauch allmählich kleiner werden ließen. Da die wunderbare Hebamme, die ich vor zweieinhalb Jahren hatte, mit ihrer Familie weggezogen ist, werde ich den Kurs wohl auch in der oben geannten Praxis machen. (Die Termine stehen noch nicht fest.)


2. Hebamme suchen

Glücklicherweise habe ich noch den letzten August-Platz bei meiner gewünschten Hebamme für die Nachsorge bekommen! Ich war dieses Mal sehr früh mit der Anmeldung dran, in der 5. oder 6. Woche. Ich bin so gespannt, sie im März kennenzulernen (sie ist gerade selbst in Elternzeit) und hoffe, dass die Chemie stimmt. Aber davon gehe ich aus. Sie wurde mir außerdem auch wärmstens empfohlen.

Ob ich eine Beleghebamme für die Geburt im Krankenhaus möchte, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Ich finde des Gedanken sehr schön, dass uns jemand begleitet, der unsere Wünsche kennt und der sich Zeit für uns nimmt. Aber von den beiden in Frage kommenden Krankenhäusern bietet nur ein Krankenhaus Beleghebammen an. Und das ist nicht die Klinik, in der ich Anton entbunden habe. Mit dieser Entscheidung muss ich mir also noch Zeit lassen (auch wenn ich wahrscheinlich gar keine Zeit dafür habe).


3. Nestbautrieb

Ich bin ja ganz froh, dass mein Nestbautrieb noch nicht begonnen hat. Irgendwie ist ja auch schon alles da und wir müssen kaum Einkäufe tätigen. Das Baby wird anfangs sowieso bei uns im Zimmer sein und der Wickelplatz steht in Antons Zimmer auch immer noch. Und ich bin wirklich dankbar, dass ich mich nicht darum kümmern muss.

Ich freue mich aber gleichzeitig darauf, alle Kisten von Antons Spielsachen und Kleidungsstücken aus dem Keller zu holen und die Sachen durchzusehen. Vielleicht müssen wir manche Teile aussortieren oder neu kaufen, vieles muss gewaschen werden und dann kann ich einen neuen Platz in Anton Zimmer dafür finden.

Ich freue mich auch darauf, manche Spielsachen zu erneuern und ihnen ein zweites oder drittes Leben zu schenken. So werde ich beispielsweise den Spielebogen neu streichen und neue Rasselteile daran befestigen.

Und ich freue mich natürlich auch, neue Kleidungsstücke für unser Baby zu kaufen. Wir hatten in den ersten Monaten sehr viele Kisten mit geliehenen Klamotten, sodass nun für das Baby gar nicht mehr so viele Kleidungsstücke vorhanden sind. Jippie :) So ein guter Grund, um Babysachen zu kaufen oder sich schenken zu lassen.


4. Second Hand

Auch bei Baby Nr. 2 wird vieles wieder Second Hand gekauft. Ich freue mich auf die Kindersachenbasare in den nächsten Wochen.


5. Bauch einölen

Bei der ersten Schwangerschaft habe ich täglich den Bauch mit den besten Ölen eingerieben und das Ritual sehr genossen. Auch jetzt denke ich fast immer nach dem Duschen dran und mag diese Extra-Streichelheit für den Bauch. Aber es ist tatsächlich so, dass es bei einer zweiten Schwangerschaft etwas zu kurz kommt.


6. Essen einfrieren

Die Spaghetti Bolognese, die wir am Abend unserer Rückkehr vom Krankenhaus (5 Tage nach der Entbindung) aßen, wird für immer und ewig in meinem Gedächtnis bleiben. Ein besseres Nudelgericht habe ich noch nie gegessen. Es war einfach perfekt. Denn: vorher vom Mann gekocht und dann eingefroren und innerhalb kürzester Zeit aufgetaut und gegessen, war die Mahlzeit einfach perfekt für unseren ersten Abend zu Hause als Familie.


7. Zeit genießen

Die Zeit als Dreier-Familie ist so wichtig und kostbar. Und ich genieße sie so sehr. Auch wenn der Alltag oft dazwischen kommt. Ich möchte nochmal als Familie und als Paar in den Urlaub fahren und ganz ohne Alltagsstress die Ruhe genießen.

Und auch noch ausnutzen, dass Anton gerne für ein oder zwei Nächte betreut werden kann, dass wir ihn abends mit ins Restaurant nehmen können oder gemütlich durch die Stadt bummeln können. Wer weiß, wie sehr das Baby unseren Familienalltag auf den Kopf stellt? Ob es auch so gut schläft wie Anton? Oder auch kein Problem damit hat, bei Oma und Opa irgendwann zu übernachten?

Jetzt sind wir gut eingespielt und das möchte ich noch ausnutzen, bevor das Baby seinen eigenen Rhythmus fordert.


8. Ausnahmezustand genießen

Viele Frauen, die mit dem zweiten Kind schwanger sind, erzählen, dass die Schwangerschaft viel mehr "nebenbei herläuft" als beim ersten Kind. Das ist ja auch völlig normal. Man muss sich auf die Arbeit oder das Studium konzentrieren, verbringt die Nachmittage mit seinem Kind und hat ganz normale Verpflichtungen und einen Alltag. Aber während dieses "Nebenbei" bei den Sorgen ganz toll ist, möchte ich mir trotzdem nicht nur abends in Erinnerung rufen, dass ich schwanger bin und dass wir bald ein Familienzuwachs erwarten. Ich möchte diese Schwangerschaft feiern und den Ausnahmezustand genießen. Mit Fotos, mit Streicheleinheiten, mit besonderen Klamotten.


Im nächsten Blogpost erzähle ich euch, was ich dieses Mal anders machen werde.

23.02.2016

Über Intuition, Wünsche und Gesundheit: Mädchen oder Junge?


Dieser Artikel ist schon vor einigen Wochen entstanden. Und tihi, mittlerweile wissen wir sogar das Geschlecht des Babys. Das wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten :)


Wie oft wurden wir in den letzten Wochen gefragt, was wir uns lieber wünschten: einen Junge oder ein Mädchen?! Kennt ihr diese Frage nach der Präferenz des Geschlechts eures noch Ungeborenen? Es fing ja eigentlich schon bei der Schwangerschaft mit Anton an, hörte danach nicht wirklich auf und geht jetzt natürlich in die nächste Runde.

Und wie ist das nun jetzt? Wünschen wir uns einen Jungen oder ein Mädchen?

Die Antwort ist schnell gegeben: Mir ist es völlig egal, welches Geschlecht unser Kind haben wird und bin nur äußerst gespannt, was es wird. Ich möchte unserem Neugeborenen einen Namen geben und finde es etwas einfacher, für das Kleine einzukaufen. Auch, wenn letzteres doch ziemlich unwichtig, aber einfach schön ist. (Ja, ich habe auch nichts gegen etwas Rosa und Blau.)

Aber es gibt einen Grund, warum es mir trotzdem wichtig ist, meine Gedanken zu diesem Thema hier zu sortieren.


Was sagt eure Intuition?

Ich hoffe, ich trete hier niemandem zu nahe, wenn ich sage, dass ich die weibliche Intuition bezüglich des Geschlechtes für mächtigen Humbug halte.

Denn, was bedeutet denn diese Intuition? Es ist doch bereits von Anfang an festgelegt, welches Geschlecht das kommende Baby haben wird. Man hat mit seiner vorgeblichen Intuition also eine fünfzigprozentige Chance, dass man richtig liegt. Und von welchen Faktoren wird diese Intuition beeinflusst? Von vorangegangenen Situationen, von Erfahrungen, von eigenen Wünschen.

Als ich mit Anton schwanger war, hatte ich zunächst überhaupt kein Gefühl dafür, was das Baby werden würde. Dann sprach mein Freund aber immer wieder von einer "kleinen Betti", die er sich so gut vorstellen konnte und auch mein Vater "wünschte" sich ein Mädchen. Wir hatten auch sehr schnell einen sehr schönen Namen für ein Mädchen. Also sagte mir meine "Intuition", es werde bestimmt ein Mädchen. Aber schon in der 17. Woche zeigte uns der Ultraschall ziemlich eindeutig, dass unser Baby ein Junge und somit unser kleiner Mann Anton werden würde.

Dieses Mal ist es ganz ähnlich. Wir haben drei Mädchennamen, die uns ziemlich gut gefallen, aber sind uns sehr unschlüssig mit den Namen für einen Buben. Anton wünscht sich eine Schwester. Und mir war in den ersten Wochen häufig übel und ich hatte mit viel mehr Wehwehchen zu kämpfen, als in der ersten Schwangerschaft. Durch diese Faktoren denke ich häufiger an ein Mädchen. Aber diese "Intuition" ist eben sehr stark durch diese Kriterien beeinflusst.


Der Wunsch nach einem Jungen oder einem Mädchen

Und dann die Frage, warum man sich überhaupt ein bestimmtes Geschlecht beim Baby wünschen sollte.

Ändert der Wunsch irgendwas an dem tatsächlichen Geschlecht des Babys? Macht der Wunsch nicht für den ersten Moment unzufrieden, wenn das Baby dann doch nicht so ist, wie man es eigentlich erwartete?

Meine Cousine, die mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, sagte an einer Familienfeier etwas sehr Schlaues: Ich frage mich, was für J. das Beste ist. Ist es besser für ihn, wenn er einen Bruder hat oder lieber eine Schwester?


Hauptsache ein gesundes Kind

Ich sehe mich eigentlich als Bubenmama. Ich mag Jungs und denke, dass es grundsätzlich in vielen Situationen unkomplizierter mit ihnen ist. Das sind einfach meine Erfahrungswerte, die ich aus meiner Familie und meinem Bekanntenkreis entnehmen kann. Aber das können auch nur Klischees sein. Gleichzeitig sind Mädels doch auch ganz besonders.

Letzten Endes kommt es doch vor allem auf den Charakter der Kinder an. Es gibt Kinder, die gerne gemeinsam spielen und Kinder, die sich mit ihren Legosteinen stundenlang alleine beschäftigen können. Kinder, die laut, schnell frustriert und dickköpfig sind und Kinder, die sanftmütig und friedfertig sind. So viele Charakterzüge es in den Kindern geben kann, so unterschiedlich kann auch die Beziehung unter den Kindern sein. Sie können sich gut vorstehen und miteinander spielen, sie können aber auch so unterschiedlich sein, dass jeder sein eigenes Ding macht.

Bestimmt spielen auch andere Faktoren mit rein: Erst- oder Zweitgeborene, Erziehung, Gene usw.

Deshalb komme ich für mich selbst immer wieder zu dem Schluss, dass es völlig egal ist, ob unser Baby ein Mädchen oder ein Junge sein wird. Ich wünsche mir noch viel mehr als in der ersten Schwangerschaft (weil ich nun wirklich weiß, was es bedeutet), dass unser Baby völlig gesund auf diese Welt kommt. Das ist das Allerallerwichtigste und das Einzige, das zählt.


So, und nun bin ich ganz gespannt, was ihr davon haltet. Glaubt ihr an Intuition bezüglich des Geschlechts? Habt ihr Wünsche? Oder lasst ihr es auch einfach auf euch zukommen?

22.02.2016

CampusMum: Farina



In der Reihe CampusMum stelle ich euch Frauen vor, die neben Kind und Kegel noch ein Studium meistern. Ich frage sie nach ihrem wie, was und warum.


Im heutigen CampusMum Interview stelle ich euch wieder ein Frau vor, die ein großes Organisationstalent besitzt und wohl einen riesigen Hut besitzen muss, so viel kann sie da unterbringen. Farina ist nämlich nicht nur Mutter einer zweijährigen Tochter, sondern auch Studentin, Bloggerin und Stoffwindelberaterin, hat einen Hiwi Job und engagiert sich ehrenamtlich. Als ich ihren Blog Auftuchfühlung, das sie gemeinsam mit einer Freundin schreibt, zum ersten Mal entdeckte, musste ich gleich ein paar ihrer Rezepte ausprobieren. Farina begeistert sich sehr für vegane Ernährung. Sie versucht mit ihren Rezepten zu zeigen, dass eine pflanzenbasierte Ernährung gut und lecker ist und dass es immer Alternativen gibt, auch wenn der Partner beispielsweise gerne Fleisch isst. Ich möchte sie nun aber zu Wort kommen lassen und von ihr wissen, wie sie ihren Alltag organisiert, welche Pläne sie für die Zeit nach dem Abschluss hat und welche Tipps sie an studierende Eltern weitergeben kann.


Liebe Farina, ich freue mich sehr, dass du beim CampusMum Interview mitmachst! Erzähl’ uns doch bitte zunächst, was und wo du studierst.

Danke, ich freue mich auch sehr, Teil der Reihe sein zu dürfen. Seit 2009 studiere ich im beschaulichen Tübingen. Angefangen hat es mit einem BA in Sprachen, Geschichte und Kulturen des Nahen Ostens (SGKNO) und Ethnologie, 2014 habe ich dann hier auch den Master in SGKNO angefangen.


Dein Studium neigt sich allmählich dem Ende und die große Abschlussarbeit steht noch an. Wie fühlt es sich für dich an, bald fertig zu sein?

Ganz ehrlich: Ich bin gerade in der "Hauptsache-ich-hab-es-bald-hinter-mir-Phase". Ich bin wirklich froh, wenn ich das MA Zeugnis in meinen Händen halte und erstmal keine Hausarbeiten mehr auf meinem Schreibtisch liegen und geschrieben werden wollen. 


Verrätst du uns, wie deine Pläne nach dem Abschluss aussehen?

Ich habe mir darüber natürlich schon viele Gedanken gemacht (wie sollte es auch anders sein, wenn man eines der "Und was kann man damit später machen?-Fächer" studiert) und zwei Möglichkeiten für mich gesehen: Entweder ich mache etwas, wo ich eher auf die Rahmenbedingungen (Arbeitszeiten, Familienfreundlichkeit etc.) schaue und nehme dafür in Kauf, dass der Arbeitsinhalt sekundär ist. Oder ich mache etwas, für das ich wirklich brenne und mein ganzes Herzblut stecke. 

Momentan möchte ich erstmal etwas ganz anderes machen, weg von der Theorie und dem Schreibtisch und mich in der Selbstständigkeit probieren. Bisher sind es ganz viele Ideen, die aber noch nach einer konkreten Ausarbeitung rufen. Das möchte ich in Angriff nehmen, sobald das Studium abgeschlossen ist. Wenn es nicht klappt, dann habe ich es zumindest versucht. Und wenn es klappt, dann umso besser. 


Das klingt interessant und ich bin gespannt, wie dein weiterer Weg aussehen wird.
Deine Tochter ist gerade zwei Jahre alt geworden. Das heißt, dass du während des Studiums schwanger geworden bist. Welche Erfahrungen hast du in diesen Monaten an der Uni gemacht? Hast du Elternzeit genommen?

Ja genau. Mein Bachelor ist ziemlich nahtlos in den Master übergegangen, da für mich kein Orts- und Institutswechsel anstand. Wir sind ein kleines Institut, man kennt sich und mit vielen Dozenten hat man schnell ein gutes Verhältnis. In der Schwangerschaft konnte ich ganz normal weiterstudieren. Ich habe nach der Geburt ein Jahr lang Pause gemacht und außer einer Hausarbeit in den ersten Lebensmonaten meiner Tochter nichts weiter für die Uni gemacht. Ich konnte allerdings direkt nach dem Mutterschutz meinen Hiwi-Job weitermachen, weil ich meine Tochter dorthin mitnehmen konnte, als sie noch den größten Teil des Tages geschlafen hat. Das hat mir sehr gut getan, einfach auch raus zu gehen und etwas anderes zu tun, mit anderen Menschen zu sprechen. 


Das klingt mal nach Vereinbarkeit! Wie sieht die Betreuungssituation für deine Tochter aus?

Mit 13 Monaten ist meine Tochter in die Uni Kita gekommen. Wir konnten uns viel Zeit für die Eingewöhnung lassen und sie hat sich dort von Anfang an sehr wohlgefühlt, was mir den Uni-Wiedereinstieg sehr erleichtert hat. Wir haben unsere Familien nicht in der Nähe und deswegen war diese Lösung für uns ideal. Auch da wir wenig andere Kinder in unserem Umfeld hatten, waren uns die sozialen Kontakte durch die Kita sehr wichtig und sind immer noch sehr glücklich mit dieser Entscheidung.


Dein Mann studiert ja auch. Wie finanziert ihr eure Familie, den Alltag und die Extras?

Richtig, wir wurden zum Teil noch von unseren Familien unterstützt, ich selbst habe eine Zeit lang noch Kindergeld bekommen, hatte und habe meinen Nebenjob und mein Mann bekommt BAföG. Das Elterngeld haben wir gespart, um in "schlechten Zeiten" etwas als Reserve zu haben. Generell lohnt es sich auch, sich zu informieren, auf welche Förderungen man Anspruch hat. Sei es Wohngeld (in einer teuren Stadt wie Tübingen sehr sinnvoll), Zuschüsse für Betreuungskosten, Stipendien oder auch einmalige Zuschüsse während der Schwangerschaft.


Wie sieht ein typischer Unitag für dich aus?

Meine Tochter ist Montag bis Freitag sechs Stunden am Tag in der Kita. Das ist die Zeit, in der ich meine Sachen erledigen muss. Ich bringe sie also zur Kita und fahre dann entweder in die Bibliothek, um an meinen Hausarbeiten zu schreiben oder zu arbeiten. Veranstaltungen habe ich keine mehr, es liegt also nur noch an mir, wie schnell ich fertig werde...achja, und an meiner Tochter ;) Wenn ich sie nachmittags abhole, gehört die Zeit voll und ganz ihr, wir gehen spazieren, auf den Spielplatz, oder machen etwas zu Hause. Abends, wenn sie schläft, mache ich nichts mehr für die Uni, da erledige ich dann Sachen für den Blog oder meine ehrenamtliche Arbeit.


Du hast ja auch noch neben dem Studium und der Familie allerhand zu tun: du hast einen Hiwi-Job, engagierst dich ehrenamtlich, bist als Stoffwindelberaterin tätig und bloggst auch noch. Wie schaffst du das alles? Wie organisierst du dir deine freie Zeit, damit du allem gerecht wirst?

Gute Frage. Einige der Tätigkeiten, wie den Hiwi Job, das Bloggen und die ehrenamtliche Arbeit habe ich schon gemacht, als meine Tochter noch nicht da war. Sie haben sich natürlich insofern verändert, als dass meine Kleine jetzt oberste Priorität hat und wenn z.B. die Kita Schließtage hat, kann ich nicht arbeiten gehen. Wenn es wieder mal länger dauert, dass sie einschläft, stoße ich später zu einem skype Gespräch hinzu. 

Ich war schon immer ein Mensch, der viele Dinge auf einmal gemacht hat. Mit der Geburt meiner Tochter musste ich schauen, dass ich die Dinge weitermache, die sich gut mit dem Familienleben vereinbaren lassen. Manche habe ich aufgegeben, andere weitergemacht. Meinen Hiwi Job in der Bibliothek habe ich schon seit 2012, er lässt sich dank flexibler Arbeitszeiten auch sehr gut mit Studium, Familie und Nebentätigkeiten vereinbaren. Im Zahnräder Netzwerk, einer Organisation, die muslimisches Sozialunternehmertum fördert, leite ich die Bereiche Recruiting und Personalmanagement. Wir arbeiten online und über skype, unsere Termine sind meist abends. Da kann ich vieles auch bearbeiten, wenn es mir in meinem persönlichen Alltag passt. Ich bin sehr froh, dass ich weiterhin auch ehrenamtlich aktiv sein kann, da es mir viel Freude bereitet und ich dort sehr viel lernen kann. 

Das wichtigste, wenn man mehrere unterschiedliche Aufgabenfelder hat, ist eine gute und vor allem realistische Organisation. Ich weiß, wie viel Zeit ich zur Verfügung habe und versuche, dementsprechend zu planen. Und man muss immer damit rechnen, dass etwas dazwischen kommen kann. Wenn das Kind oder man selbst krank ist, ein Umzug ansteht oder etwas anderes Außerplanmäßiges, dann braucht man genug Puffer in seiner Planung, dass so etwas auch abgefangen werden kann, vor allem, wenn man auch weiterhin professionell auftreten möchte. 

Das macht sich vor allem in der Selbstständigkeit bemerkbar, denn seit Anfang des Jahres bin ich nun auch Stoffwindelberaterin. Das ist ein Herzensthema von mir, auf das ich natürlich durch meine Tochter gestoßen bin. Als Beraterin helfe ich (werdenden) Eltern und Interessierten, das richtige Wickelsystem für sie zu finden, beantworte Fragen und gebe einen Überblick über die wichtigsten Informationen zum Thema Stoffwindeln. Das macht mir viel Spaß und ich freue mich immer über die freudig erstaunten und auch erleichterten Gesichter, wenn erkannt wird, dass Stoffwickeln heute nicht mehr das ist, was es vor 20 Jahren bedeutet hat.

Ann Cathrin und Farina

Du schreibst mit Ann Cathrin gemeinsam das Blog Auftuchfühlung. Wie kam es dazu, dass ihr es online gestellt habt und wo liegen eure Schwerpunkte?

Wir haben uns während des Bachelors kennengelernt und irgendwann gemerkt, dass wir beide mit dem Gedanken spielen, zu bloggen. Das war 2012 und wir haben die Ideen, die wir hatten, einfach in die Tat umgesetzt. Mit der Zeit hat sich der Themenschwerpunkt auf unserem Blog einerseits auf Rezepte, aber andererseits auch auf Mamithemen (ich) und Tipps und Erfahrungsberichte aus dem Leben als Selbstständige (Ann Cathrin) gelegt. Denn genau wie wir, so entwickelt sich auch unser Blog mit uns. 


Und zu guter Letzt: kannst du uns wertvolle Erfahrungen und Tips mitgeben, die studierenden Eltern das Leben leichter machen können?!

Sich einerseits gut zu informieren, welche Angebote und Hilfen es gibt, finde ich sehr wichtig. Viele Unis haben spezielle Regelungen für Eltern und man sollte sich nicht scheuen, diese in Anspruch zu nehmen. Und auch mal "Nein" sagen, wenn ein Dozent fragt, ob man nicht zwei Monate nach der Geburt wieder in den Vorlesungen sitzt und man sich nicht danach fühlt, sondern sich lieber erst noch in die neue Situation einfinden möchte. Mir persönlich ist es etwas schwer gefallen, nach der langen Pause wieder einen Anschluss zu finden und mich wieder in die Materie zu finden. Deswegen würde ich raten, vieles auch noch vor der Geburt zu erledigen, vor allem Hausarbeiten. Andrerseits würde ich generell raten, sich und seinem Kind auch ruhig etwas zuzutrauen, es mitzunehmen, dabei zu haben. Natürlich ist jedes Kind anders, aber ich bin der Meinung, meiner Tochter hat es gut getan, dass ich sie von Anfang an zu Veranstaltungen mitgenommen habe. 

Und natürlich - das muss ich jetzt als sentimentale Mama sagen , deren Tochter gerade zwei Jahre alt geworden ist - genießt jede Minute mit euren Kindern, sie werden so schnell groß.


Liebe Farina, ich danke dir von Herzen, dass du dir die Zeit genommen und hier mitgemacht hast. Ich wünsche dir eine nicht allzu stressige Endphase im Studium, viel Erfolg bei all deinen Tätigkeiten rund um das Studium und deiner Familie für die Zukunft alles Gute.


Farina findet ihr auf Instagram unter dem Namen auftuchfuehlung und auf dem gleichnamigen Blog.






Alle bisherigen Interviews der Reihe CampusMum findet ihr hier. Und hier kommt ihr zu allen Artikeln, die sich mit dem Thema Studieren mit Kind beschäftigen.


21.02.2016

Die ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft: die kleinen Wehwehchen


Diesen Artikel habe ich bereits vor einigen Wochen geschrieben - glücklicherweise ist jetzt "alles" anders als "damals", in den ersten Wochen.


Ja, bei einer zweiten Schwangerschaft ist alles anders. Bei mir zumindest. Manche Frauen haben ja das Glück, dass die Schwangerschaft ziemlich entspannt und ohne Komplikationen verläuft. Auch bei Anton gab es relativ wenige Wehwehchen, die mich belasteten (mal ganz abgesehen von einem schmerzenden Fuß), wofür ich sehr dankbar war.

Dieses mal ist vieles alles anders. Zumindest in den ersten drei Monaten.


Ich bin tagsüber häufig müde. Mit Anton war es deutlich heftiger: ich bin beim Lernen eingeschlafen. Jetzt fallen mir gegen 21 Uhr bereits die Augen zu und ich quäle mich bis 22 Uhr, um dann endlich ins Bett zu gehen. Nach Woche 10: nur noch an vereinzelten Tagen bin ich ständig müde. Leider träume ich sehr viel, was mir einen unruhigen Schlaf verschafft.

Morgens packt mich doch tatsächlich alle zwei Tage eine Art Morgenübelkeit. Ich hänge glücklicherweise nicht über der Toilette und leere meinen Mageninhalt, aber mir ist den ganzen Vormittag flau im Magen. Ich kann morgens häufig nichts essen. Im Bus kann ich nicht mehr lesen und sobald ein Raucher neben mir sitzt, muss ich mich wegsetzen. Sogar der Geschmack von Zahnpasta widert mich ziemlich an und ich musste mich ein Mal übergeben. Mir ist im Normalfall nie übel und deshalb ist es für mich morgens sehr unangenehm. Nach Woche 10: Zahnpasta und Wickeln sind immer noch schwierig (auch wenn man da durch muss), ansonsten nur noch selten Übelkeit.

Am meisten belasten mich lang anhaltende Magen- und Darmschmerzen. Es gibt eigentlich kaum zwei Stunden, in denen ich nicht Schmerzen habe und mir den Bauch massieren muss. Auch trotz Ernährungsumstellung bzw. bewusster Wahl der Nahrungsmittel änderte sich nichts. Flohsamen und viel Flüssigkeit sollten Abhilfe schaffen, doch auch das schaffte nur einen mittelmäßigen Erfolg. Diese Schmerzen, die einfach nicht weggehen wollen, belasten mich sehr und dämpfen meine Stimmung etwas. Witzigerweise spannte deshalb schon in SSW7 mein Mantel, wenn ich ihn zumachen wollte. Nach Woche 10: Es ist etwas besser geworden. Ich habe nicht mehr ständig Schmerzen, aber immer mal wieder.

Als Auswirkungen der Übelkeit und der Magenschmerzen habe ich auch keine Lust mehr auf Kaffee. Ich ohne Kaffee. Meine Güte. Aber ich bestelle momentan wirklich lieber Tee als einen Cappuccino. Nach Woche 10: leider immer noch keine Lust. Ich habe seit Weihnachten vier Kaffees getrunken und sie haben mir nicht geschmeckt.

Und esse doch tatsächlich fast keine Schokolade mehr. Ich. Ohne. Schokolade. Nach Woche 10: Allmählich kommt die Lust wieder. Kuchen ist aber besser als Schokolade.

Andererseits habe ich den ganzen Tag Hunger. Ich versuche, eher kleine Portionen zu essen, damit ich nicht so schnell wieder Magenschmerzen bekomme. Häufig knurrt dann aber auch schon nach zwei Stunden wieder der Magen. Nicht selten gibt es also gegen 24 Uhr (wenn ich da noch wach sein sollte) einen Mitternachtssnack. Käsebrot ist so etwas Tolles! Nach Woche 10: Meine Portionen sind leider etwas größer geworden, die Häufigkeit bleibt. Nach zwei Stunden habe ich einfach Hunger und der Magen knurrt.

Kennt ihr die Jutebeutel mit dem Aufdruck "Pipi, müde, kalt"? So fühle ich mich, seit ich schwanger bin, ziemlich häufig. Wie blöd es ist, wenn man aufwacht, weil die Blase voll ist, kenne ich aus der ersten Schwangerschaft. Aber ich hätte niemals gedacht, dass es dieses Mal so schnell geht. Nach Woche 10: Genauso blöd wie vorher.

Abends stehen immer wieder Kopfschmerzen an. Muss auch nicht sein. Nach Woche 10: Keine Kopfschmerzen mehr.

Und ich bin an manchen Tagen SEHR emotional.


Es haben sich also schon in den ersten Wochen wirklich viele Wehwehchen eingeschlichen, auf die ich gerne verzichten könnte. Ich bin gespannt, was spätestens im letzten Trimester noch auf mich zukommen wird. Unruhige Beine, Bänder, die ziehen, Rückenschmerzen? Ohje... Der Preis des Kinderkriegens. Ich hoffe auf ein paar Monate, die gesundheitlich etwas entspannter sind. Kennt ihr diese Probleme auch? Was hat euch dabei geholfen?

Und der Grund, warum ihr auf den Fotos nur Orangen seht: Was würde ich nur ohne Orangen machen?! Ich muss jeden Tag Orangensaft trinken (war auch bei der ersten Schwangerschaft so) und ich verputze innerhalb von zwei Minuten eine ganze Orange, weil ich so eine Lust darauf verspüre. Glücklicherweise schmecken sie gerade auch so köstlich. Gelüste und so.

19.02.2016

Die ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft: Von guten Neuigkeiten


Als ich mit Anton schwanger war, war das nicht nur für uns eine Riesenüberraschung. Weil er im wahrsten Sinne des Wortes ein Überraschungsei war, schenkten wir also vielen Freunden als "Icebreaker" oder als Symbol ein Überraschungsei und erzählten dann von unseren Neuigkeiten.

Dieses Mal ist die Situation ein wenig anders. Viele warteten schon darauf, dass man endlich die verdächtige Wölbung am Bauch sehen würde, wir wurden immer wieder gefragt, wann wir uns denn ein Geschwisterchen für Anton wünschten und ich habe auch nie verhehlt, dass der Altersunterschied zwischen unseren beiden Kindern nicht zu groß sein sollte. Also weniger eine Überraschung für alle Mitmenschen als eher eine Bekundung mit Kenntnisnahme.

Trotzdem wollte ich dieses Mal, wenn möglich, unsere wundervollen Neuigkeiten auch irgendwie verpacken.

Meine Eltern erhielten eine kleine Kiste mit Mini-Socken und dem Ultraschallbild, die sie dann in meinem Beisein öffneten.


Nur wenige Freunde konnte ich in dieser Zeit tatsächlich treffen und ihnen direkt von den guten Neuigkeiten erzählen. Gerade diese Wochen waren so ereignisreich, dass ich tatsächlich auf andere Wege zurückgreifen musste.

Manche Freunde erhielten tatsächlich Post. Denn das Vögelchen hatte gezwitschert...
dass wir im August Nachwuchs bekommen sollten.
Ja, ein wenig kitschig ist das schon. Aber könnt ihr euch meine Vorfreude vorstellen, als ich an einem ruhigen Vormittag statt zu lernen die Umschläge bestempelte, die Ultraschallbilder ausdruckte, klebte, und kleine Briefe schrieb? Irgendwie wurde die Schwangerschaft dadurch ein wenig realer.

Und andere wiederum erhielten Post in elektronischer Form. Noch vor drei Jahren schaffte ich es, in wenigen Wochen alle Freunde zu sehen und ihnen face-to-face von der Schwangerschaft zu erzählen. In der Zwischenzeit hat sich jedoch viel verändert. Einige Freunde sind weggezogen, ich habe weniger Zeit und hatte gerade in den letzten Wochen besonders viel für die Uni zu tun. Teilweise war es also einfach nicht möglich, direkt vom Baby zu erzählen. Aber auch hier freute ich mich über jede Email, Whatsapp-Nachricht oder Telefonat, die zur Verbreitung der schönen Nachrichten beigetragen haben.


17.02.2016

Die ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft: Vom Geheimhalten


Ich muss ja schon sagen, dass es gar nicht so einfach war, während der Feiertage am Ende des Jahres die Schwangerschaft geheim zu halten. Weihnachten bot zwar eine gute Gelegenheit, um die Familie in unser Geheimnis einzuweihen, doch war ich erst am Beginn der Schwangerschaft und wir wollten deshalb noch etwas abwarten. Für mich war es eine große Herausforderung, denn ich wollte eigentlich schon sehr früh, meine Freude mit allen teilen. Es gab zum Beispiel folgende Situationen, die perfekter nicht hätten sein können...

Heilig Abend. Familie meines Freundes.
Da ist zum Beispiel die Sache mit dem Alkohol. Gutes Essen und ein oder zwei Gläser mit leckerem Wein gehören einfach dazu. Ein Glas Sekt zur Begrüßung auch. Wie kriegt man das also hin, unbemerkt nichts davon anzurühren?
"Glücklicherweise" diente mir eine Ausrede, die der Wahrheit entsprach: Ich hatte Bauchschmerzen. Was mich natürlich nicht davon abhielt, genüsslich das Weihnachtsessen zu vertilgen. Naja, so richtig glückte dieses Spiel also nicht und wir waren uns am Ende des Tages sicher, zumindest die Frauen hatten verstanden, warum ich den leckeren Wein ablehnte, das Glas Sekt gegen Apfelsaft eintauschte und beim Dessert die in Schnaps eingelegten Pflaumen nicht mitaß.

Erster Weihnachtsfeiertag. Ortswechsel. Meine Familie.
Mein Bruder bereitete für alle einen lecker aussehenden Aperitif vor. Ich bat ihn "heimlich", ob er mir etwas ohne Alkohol zubereiten konnte.
Am Esstisch, nach dem leckeren Gelage, fing Anton an aufzuzählen (er kann ja bis zwanzig zählen und versucht dann immer mit seinen Fingern abzuzählen): Falilie J. (Familie J.) Papa Anton Mama Baby Mama Baby. Stop Anton! Ich versuchte, ihn zu ignorieren und mich am Gespräch zu beteiligen. Aus den Augenwinkeln sah ich, dass meine Mutter Anton beobachtete.

Und die Kleiderwahl. An Weihnachten sieht man einfach alle. Familie plus Verwandtschaft. Und mein Bauch war groß, so als ob ich wirklich zugenommen hatte. Meine Wahl fiel also auf ein schwarzes (macht ja schlanker) Ensemble von schwingendem Rock und Bluse, die ich so gekonnt in den Rock reinsteckte, dass die "Wölbung" eher nach Stoff als nach Bauch aussah. Mein zweites Outfit entpuppte sich bei näherer Betrachtung als ein Fehlgriff. Ich trug einen ausgestellten Rock, der bis zum Bauchnabel ging (ich hoffte, er würde meinen Bauch kaschieren), trug aber einen etwas zu kurzen Pullover dazu, sodass der Blick eigentlich direkt auf meine "Problemzone" fiel. Die spätere Ansicht der Fotos zeigte mir, dass ich definitiv nichts versteckt hatte....

Ein weitere Situation: Anton macht für zwei Tage Urlaub bei Oma und Opa.
Als wir Anton abholten und meine Mutter und ich kurz nur zu zweit waren, sagte sie: "Anton hat ein paar Mal ein Baby erwähnt". Verlegenes Lachen meinerseits. "Hihi, ja er sagt momentan oft Mama Baby Mama Baby hehe. Er wünscht sich wahrscheinlich ein Geschwisterchen hihi."
Oh man, wer's glaubt! Meine Mutter war so freundlich, es auf sich beruhen zu lassen und ich wechselte schnell das Thema.


Es gab tatsächlich noch ein paar weitere Situationen, in denen ich unser kleines großes Geheimnis noch bewahren musste, obwohl es passende Gelegenheiten zum Erzählen gab.

Aber wisst ihr, ich finde es überhaupt nicht schlimm, dass Anton uns verraten hat. Wir haben ihm ja bewusst schon früh von dem Baby erzählt und ihn sogar beim ersten Ultraschall mitgenommen, damit er gleich dem Baby hallo sagen kann und die baby höhle sieht. Und ich finde es auch eher amüsant, dass sich "alle" etwas dachten, aber noch nicht die Wahrheit wussten.

Gleichzeitig konnte ich es kaum abwarten, bis die ersten Wochen rum waren. Ich wollte allen erzählen: "Hallo! Wir bekommen ein Baby! Ein Baaaaby! Ich freue mich sooo so so sehr darüber und will meine Freude so gerne mit euch teilen! Ein Baby!"

Und auf welche Weise es dann letzten Endes unsere Familien und Freunde erfahren haben, davon erzähle ich beim nächsten Mal.

15.02.2016

Hip Hip Hurra!

Bei wichtigen und schönen Ereignissen möchte man möglichst die passenden Worte finden, um einen Text zu beginnen. Aber das ist gar nicht so einfach. Denn gerade diese Texte bleiben vielleicht in Erinnerung, werden geteilt und besonders häufig gelesen. Glücklicherweise habe ich heute etwas Schönes zu berichten.

Und vielleicht kann ich genau deshalb einfach rausschreiben, was mich seit Wochen bewegt und so unglaublich glücklich macht:

In mir wächst ein kleines Menschlein heran, 
das wir im August auf dieser wunderbaren Welt begrüßen dürfen.



Seit Wochen kann ich dieses Glück kaum fassen und ich sage mir immer wieder:
Betti, du bist schwanger. Du kannst noch ein weiteres Mal dieses Wunder erleben.

Für mich ist diese Schwangerschaft ein großes Wunder und ich freue mich jeden Tag über dieses Wesen. Ich habe nicht gedacht, dass eine zweite Schwangerschaft so besonders für mich sein würde, immerhin hat man ja "alles" schon ein Mal erlebt und weiß, was auf einen zukommt. Aber das war ein Trugschluss. Diese Schwangerschaft ist bereits seit dem ersten Schwangerschaftstest anders. Gleichzeitig genieße ich wieder jeden einzelnen Moment.


Verzeiht mir, dass es in den letzten Wochen hier so viel ruhiger wurde. Ich bin ja ständig am Prioritätensetzen und die Uni hatte immer Vorrang. Es kam deshalb hier zu wenig Input, doch habe ich im Stillen schon einige Blogposts zur Schwangerschaft vorbereitet, die ihr nach und nach lesen könnt.


Ach, ich freue mich so sehr auf dieses Abenteuer!

10.02.2016

Studieren mit Kind: Linkliste


Hallo zusammen,

ich bin so froh, endlich wieder die Ruhe zu finden - vom Lern- und Trotzkopfalltag - um mich bei euch zu melden. Der Alltag, der gerade eigentlich ganz schön und manchmal eben doch auch stressig ist, nimmt mich seit Wochen ganz schön ein. Ab nächster Woche wird es hier aber sicher wieder ein wenig artikelreicher werden. Ich habe schon einiges vorbereitet, das nur noch darauf wartet, veröffentlicht zu werden.

Heute habe ich eine Zusammenstellung von interessanten Artikeln für euch. Wie immer drehen sie sich im weitesten Sinn um das Thema Studieren mit Kind und einen Artikel habe ich jetzt auch einfach mit reingenommen, weil er so schön ist und von Familie handelt.

Habt viel Spaß beim Lesen!




Sophie, die Bloggerin hinter Kinder haben… und trotzdem leben! beantwortet auf dem Chapter One Mag Fragen zum Berufseinstieg mit Kind. Warum sie sich für ein Volontariat beworben hat, obwohl sie für die Stelle überqualifiziert war und was sie davon hält, das Kind im Lebenslauf zu erwähnen, davon lest ihr hier.

„Freunde, die im Personalbereich arbeiten, raten mir tatsächlich davon ab, mein Kind im Lebenslauf zu erwähnen […] Mittlerweile tendiere ich eher dazu, mein Kind nicht zu erwähnen, weil ich finde, dass es für den Job keine Rolle spielen sollte, ob ich Mutter bin oder nicht. Männer werden schließlich auch nicht danach ausgesucht ob sie Kinder haben oder sich welche wünschen. In meinen Bewerbungsgesprächen war mein Kind immer Thema, allerdings kann man das als Befragte gut steuern, indem man kurz und bündig antwortet, z.B. wenn es ums Thema Kinderbetreuung geht. Ja, Betreuung vorhanden, Punkt.“




Auf dem bereits genannten Blog von Sophie erzählt Caro ihre Geschichte vom Berufseinstieg. Nicht nur, dass sie eine liebe Freundin und wunderbare Person ist, ihre Erlebnisse haben mich wirklich überrascht. Auch sie beschäftigt sich mit der Frage, wie sie beim Lebenslauf und Vorstellungsgespräch damit umgehen soll, dass sie ein Kind hat.

„Welcher Weg ist denn nun der Richtige? Soll ich meine Familie verschweigen und so tun, als sei ich der flexibelste und belastbarste Mensch der Welt? Oder soll ich von Anfang an alle Karten auf den Tisch packen, in der Hoffnung, so nur die wirklich familienfreundlichen Arbeitgeber anzulocken? Und gibt es die überhaupt?“




Ein weiterer Artikel, der mich persönlich sehr beschäftigt hat. Frida ist Mutter von drei Kindern und Galeristin in Hamburg. (Ich finde es total spannend, wie sich jemand mit Familie in der Branche etabliert.) Sie erzählt im Interview mit den Femtastics Mädels, dass sie im Studium schon viel gearbeitet und sich ein Netzwerk aufgebaut hat, wie sie ihren Alltag organisiert und welchen Blick sie auf den Kunstmarkt hat. Und obwohl ich gerade sehr zufrieden mit dem Studium bin, macht es mir richtig Lust, auch endlich loszulegen!

„Ich bin viel unterwegs, soweit mein Leben als Mama von drei Kindern es zulässt. Das komplette Arbeitsumfeld macht total viel Spaß, weil man in so einer verrückten Welt unterwegs ist. Es ist unfassbar inspirierend, mit Künstlern zusammenzuarbeiten und mit ihnen Zeit zu verbringen. Die Vorbereitungszeit einer Ausstellung ist sehr intensiv und aufregend.“




Und noch ein Interview mit dem Femtastics Ladies. Der Blumen- und Interior Laden Mariano in Berlin wird von drei Frauen betrieben, von denen Katrin und Annett die Fragen beantworten. Ich bin ganz fasziniert von diesen bodenständigen Frauen, die glücklich mit ihrer Arbeit sind, wenn sie gut geworden ist, die Wert auf Qualität und echte Kollegialität legen und die zufrieden mit der Größe ihres Unternehmens sind.

„Die meisten Mitarbeiter haben eine Vier-Tage-Woche. Wir selber auch. Wir gehen auf die Bedürfnisse ein, jeder wie er möchte.“

„Das ist mir wichtig, dass die Mitarbeiter nicht immer nur die Blumen sehen, sondern auch Zeit haben, raus zu kommen, etwas zu erleben. Sie können mit EasyJet für ein langes Wochenende wegfliegen, ihre Bude vermieten und kommen mit ganz neuer Inspiration zurück. Wenn man immer nur in der Mühle ist, geht sie verloren.“



Jule schreibt auf tinyjane, wie sie es mit ihren drei Kindern schafft. Den Alltag, die Stressmomente und die Glücksgefühle. Ich bin ganz angetan von diesem Text und möchte euch mit zwei längeren Zitaten dazu locken, ihn sich ganz zu Gemüte zu führen.

„Und das ist dann der Moment, in dem ich vor Glück und Stolz platze und denke:Verrückt, Jule. Das sind wirklich deine Drei. Plötzlich schaue ich voller Achtung auf das, was mein Partner und ich hier meistern, ich begreife, was für ein scheiß Segen es ist, dass wir ein Team sind. Hand in Hand, meist ohne viel Tamtam darum zu machen. Als Paar verlieren wir uns trotzdem immer wieder, bloß finden wir uns auch jedes Mal zueinander zurück. Ab und zu muss man sich laut daran erinnern, dass man als Eltern nicht von ganz allein auch ein Liebespaar ist.“

„Dieses “Drei” hat uns gelehrt, in vielem entspannter zu sein, weniger zu planen, nämlich immer nur von morgens bis mittags und dann erst geht es in kleinen Schritten vom Mittag in den Abend hinein. Dieses “Drei” bedeutet für alle auch viel Warten. Aber auf Momente, die kostbarer sind sind als jedes stressfreie Leben der Welt.“



Zu guter Letzt noch einmal fünf Tipps auf Studieren+, wie man seine Konzentration steigern kann. Kann für alle interessant sein, die gerade wie ich an einer Hausarbeit sitzen, einen Artikel fertig stellen müssen oder eine unliebsame Arbeit vor sich liegen haben.
Diese Tipps überschneiden sich auch mit meinen Tipps für das Home Office - wenn man zu Hause lernen oder arbeiten muss.

„Fang früh genug mit dem Lernen an. Schiebe nicht auf. Plane deine Zeit richtig ein. Denn unter Druck lernen funktioniert, aber wenn es zu viel wird, dann schwächt es nur deine Konzentration und das wäre unproduktiv.“