19.02.2016

Die ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft: Von guten Neuigkeiten


Als ich mit Anton schwanger war, war das nicht nur für uns eine Riesenüberraschung. Weil er im wahrsten Sinne des Wortes ein Überraschungsei war, schenkten wir also vielen Freunden als "Icebreaker" oder als Symbol ein Überraschungsei und erzählten dann von unseren Neuigkeiten.

Dieses Mal ist die Situation ein wenig anders. Viele warteten schon darauf, dass man endlich die verdächtige Wölbung am Bauch sehen würde, wir wurden immer wieder gefragt, wann wir uns denn ein Geschwisterchen für Anton wünschten und ich habe auch nie verhehlt, dass der Altersunterschied zwischen unseren beiden Kindern nicht zu groß sein sollte. Also weniger eine Überraschung für alle Mitmenschen als eher eine Bekundung mit Kenntnisnahme.

Trotzdem wollte ich dieses Mal, wenn möglich, unsere wundervollen Neuigkeiten auch irgendwie verpacken.

Meine Eltern erhielten eine kleine Kiste mit Mini-Socken und dem Ultraschallbild, die sie dann in meinem Beisein öffneten.


Nur wenige Freunde konnte ich in dieser Zeit tatsächlich treffen und ihnen direkt von den guten Neuigkeiten erzählen. Gerade diese Wochen waren so ereignisreich, dass ich tatsächlich auf andere Wege zurückgreifen musste.

Manche Freunde erhielten tatsächlich Post. Denn das Vögelchen hatte gezwitschert...
dass wir im August Nachwuchs bekommen sollten.
Ja, ein wenig kitschig ist das schon. Aber könnt ihr euch meine Vorfreude vorstellen, als ich an einem ruhigen Vormittag statt zu lernen die Umschläge bestempelte, die Ultraschallbilder ausdruckte, klebte, und kleine Briefe schrieb? Irgendwie wurde die Schwangerschaft dadurch ein wenig realer.

Und andere wiederum erhielten Post in elektronischer Form. Noch vor drei Jahren schaffte ich es, in wenigen Wochen alle Freunde zu sehen und ihnen face-to-face von der Schwangerschaft zu erzählen. In der Zwischenzeit hat sich jedoch viel verändert. Einige Freunde sind weggezogen, ich habe weniger Zeit und hatte gerade in den letzten Wochen besonders viel für die Uni zu tun. Teilweise war es also einfach nicht möglich, direkt vom Baby zu erzählen. Aber auch hier freute ich mich über jede Email, Whatsapp-Nachricht oder Telefonat, die zur Verbreitung der schönen Nachrichten beigetragen haben.


Kommentare:

  1. Es ist eine unheimlich schöne Geste, denn wer freut sich nicht über so wunderbare Überraschungspost? Hier war die Freude groß! ❤

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  2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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