10.02.2016

Studieren mit Kind: Linkliste


Hallo zusammen,

ich bin so froh, endlich wieder die Ruhe zu finden - vom Lern- und Trotzkopfalltag - um mich bei euch zu melden. Der Alltag, der gerade eigentlich ganz schön und manchmal eben doch auch stressig ist, nimmt mich seit Wochen ganz schön ein. Ab nächster Woche wird es hier aber sicher wieder ein wenig artikelreicher werden. Ich habe schon einiges vorbereitet, das nur noch darauf wartet, veröffentlicht zu werden.

Heute habe ich eine Zusammenstellung von interessanten Artikeln für euch. Wie immer drehen sie sich im weitesten Sinn um das Thema Studieren mit Kind und einen Artikel habe ich jetzt auch einfach mit reingenommen, weil er so schön ist und von Familie handelt.

Habt viel Spaß beim Lesen!




Sophie, die Bloggerin hinter Kinder haben… und trotzdem leben! beantwortet auf dem Chapter One Mag Fragen zum Berufseinstieg mit Kind. Warum sie sich für ein Volontariat beworben hat, obwohl sie für die Stelle überqualifiziert war und was sie davon hält, das Kind im Lebenslauf zu erwähnen, davon lest ihr hier.

„Freunde, die im Personalbereich arbeiten, raten mir tatsächlich davon ab, mein Kind im Lebenslauf zu erwähnen […] Mittlerweile tendiere ich eher dazu, mein Kind nicht zu erwähnen, weil ich finde, dass es für den Job keine Rolle spielen sollte, ob ich Mutter bin oder nicht. Männer werden schließlich auch nicht danach ausgesucht ob sie Kinder haben oder sich welche wünschen. In meinen Bewerbungsgesprächen war mein Kind immer Thema, allerdings kann man das als Befragte gut steuern, indem man kurz und bündig antwortet, z.B. wenn es ums Thema Kinderbetreuung geht. Ja, Betreuung vorhanden, Punkt.“




Auf dem bereits genannten Blog von Sophie erzählt Caro ihre Geschichte vom Berufseinstieg. Nicht nur, dass sie eine liebe Freundin und wunderbare Person ist, ihre Erlebnisse haben mich wirklich überrascht. Auch sie beschäftigt sich mit der Frage, wie sie beim Lebenslauf und Vorstellungsgespräch damit umgehen soll, dass sie ein Kind hat.

„Welcher Weg ist denn nun der Richtige? Soll ich meine Familie verschweigen und so tun, als sei ich der flexibelste und belastbarste Mensch der Welt? Oder soll ich von Anfang an alle Karten auf den Tisch packen, in der Hoffnung, so nur die wirklich familienfreundlichen Arbeitgeber anzulocken? Und gibt es die überhaupt?“




Ein weiterer Artikel, der mich persönlich sehr beschäftigt hat. Frida ist Mutter von drei Kindern und Galeristin in Hamburg. (Ich finde es total spannend, wie sich jemand mit Familie in der Branche etabliert.) Sie erzählt im Interview mit den Femtastics Mädels, dass sie im Studium schon viel gearbeitet und sich ein Netzwerk aufgebaut hat, wie sie ihren Alltag organisiert und welchen Blick sie auf den Kunstmarkt hat. Und obwohl ich gerade sehr zufrieden mit dem Studium bin, macht es mir richtig Lust, auch endlich loszulegen!

„Ich bin viel unterwegs, soweit mein Leben als Mama von drei Kindern es zulässt. Das komplette Arbeitsumfeld macht total viel Spaß, weil man in so einer verrückten Welt unterwegs ist. Es ist unfassbar inspirierend, mit Künstlern zusammenzuarbeiten und mit ihnen Zeit zu verbringen. Die Vorbereitungszeit einer Ausstellung ist sehr intensiv und aufregend.“




Und noch ein Interview mit dem Femtastics Ladies. Der Blumen- und Interior Laden Mariano in Berlin wird von drei Frauen betrieben, von denen Katrin und Annett die Fragen beantworten. Ich bin ganz fasziniert von diesen bodenständigen Frauen, die glücklich mit ihrer Arbeit sind, wenn sie gut geworden ist, die Wert auf Qualität und echte Kollegialität legen und die zufrieden mit der Größe ihres Unternehmens sind.

„Die meisten Mitarbeiter haben eine Vier-Tage-Woche. Wir selber auch. Wir gehen auf die Bedürfnisse ein, jeder wie er möchte.“

„Das ist mir wichtig, dass die Mitarbeiter nicht immer nur die Blumen sehen, sondern auch Zeit haben, raus zu kommen, etwas zu erleben. Sie können mit EasyJet für ein langes Wochenende wegfliegen, ihre Bude vermieten und kommen mit ganz neuer Inspiration zurück. Wenn man immer nur in der Mühle ist, geht sie verloren.“



Jule schreibt auf tinyjane, wie sie es mit ihren drei Kindern schafft. Den Alltag, die Stressmomente und die Glücksgefühle. Ich bin ganz angetan von diesem Text und möchte euch mit zwei längeren Zitaten dazu locken, ihn sich ganz zu Gemüte zu führen.

„Und das ist dann der Moment, in dem ich vor Glück und Stolz platze und denke:Verrückt, Jule. Das sind wirklich deine Drei. Plötzlich schaue ich voller Achtung auf das, was mein Partner und ich hier meistern, ich begreife, was für ein scheiß Segen es ist, dass wir ein Team sind. Hand in Hand, meist ohne viel Tamtam darum zu machen. Als Paar verlieren wir uns trotzdem immer wieder, bloß finden wir uns auch jedes Mal zueinander zurück. Ab und zu muss man sich laut daran erinnern, dass man als Eltern nicht von ganz allein auch ein Liebespaar ist.“

„Dieses “Drei” hat uns gelehrt, in vielem entspannter zu sein, weniger zu planen, nämlich immer nur von morgens bis mittags und dann erst geht es in kleinen Schritten vom Mittag in den Abend hinein. Dieses “Drei” bedeutet für alle auch viel Warten. Aber auf Momente, die kostbarer sind sind als jedes stressfreie Leben der Welt.“



Zu guter Letzt noch einmal fünf Tipps auf Studieren+, wie man seine Konzentration steigern kann. Kann für alle interessant sein, die gerade wie ich an einer Hausarbeit sitzen, einen Artikel fertig stellen müssen oder eine unliebsame Arbeit vor sich liegen haben.
Diese Tipps überschneiden sich auch mit meinen Tipps für das Home Office - wenn man zu Hause lernen oder arbeiten muss.

„Fang früh genug mit dem Lernen an. Schiebe nicht auf. Plane deine Zeit richtig ein. Denn unter Druck lernen funktioniert, aber wenn es zu viel wird, dann schwächt es nur deine Konzentration und das wäre unproduktiv.“


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen