30.03.2016

Schwangerschaftöle


Als ich mit Anton schwanger war, hatte ich jeden Tag ein festes Ritual: morgens nach dem Duschen ölte ich meinen Babybauch ein und massierte das Öl mit kreisenden Bewegungen in die noch feuchte Haus ein. An Tagen, an denen ich nur zu Hause war, überkam mich sogar manchmal die Lust, den Bauch ein weiteres Mal einzuölen und ihm ganz besonders viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Was ein schönes Ritual zwischen mir und dem Ungeborenen war hatte auch einen zweiten Grund: Ich hatte Angst vor Schwangerschaftsstreifen und wollte alles mir Mögliche tun, um diese zu verhindern. Mittlerweile sehe ich alles ein wenig entspannter. Nicht nur, weil sich gezeigt hat, dass sich meine Haut ganz wunderbar ohne Streifen dehnen kann, sondern auch, weil sich mein Denken verändert hat. So sehr ich auch niemandem Schwangerschaftsstreifen wünsche, finde ich sie gar nicht mehr so wild. Sie sind ein Zeichen des Körpers, der so unglaublich viel leistet und trägt. Muttersein ist so ein Geschenk und diese Streifen im Verhältnis dazu doch ein sehr unwichtiger "Makel".

Während ich also in der ersten Schwangerschaft sehr unterschiedliche Öle testete, bin ich in dieses Mal etwas gelassener. Ich öle fast jeden Morgen, aber nehme mir kaum Zeit dafür. Wenn ich keine Lust habe, dann ist es auch in Ordnung. Mir geht es vor allem darum, der strapazierten Haut etwas Gutes zu tun. Und ich liebe das Gefühl, wenn das Öl eingezogen ist und die Haut dadurch so unglaublich weich ist.

Im Vergleich zum letzten Mal kaufe ich mich auch nicht durch das Sortiment, sondern nutze vor allem drei Öle, die einfach hochwertig sind und die mich begeistern. Ich möchte sie euch gerne vorstellen, weil ich sie ausnahmslos liebe und richtig gerne verwende.


Da ist zum einen das Huile Relax von Clarins. Ich muss hier einfach mit dem Duft anfangen, denn er ist soo gut. Kennt ihr diesen ganz typischen Clarins-Geruch? Wenn nicht, müsst ihr ihn unbedingt mal erschnuppern. Mir gefällt die Glasflasche und das Design. Es fällt mir auch leicht, das Öl zu dosieren, obwohl es keinen Pumpspender hat. Inhaltlich kann das Relax Öl auch viel: Natürliche, ätherische Öle aus Kamille, Bitterorange, Basilikum und Pelargonie bringen Entspannung und machen die Haut ganz zart.


Das Label Sophie la Girafe kannte ich nur bisher nur von den tollen Greiflingen und natürlich von der Kautschuk Giraffe zum Draufrumknabbern. Die Giraffe war eines der ersten Dinge, die ich damals für Anton gekauft hatte (der Bezug zu Frankreich ist ja offensichtlich.) Nun gibt es ein Baby Öl, das mir auch sehr gut gefällt.

Das 100 % vegane Öl kommt ohne Parabene, synthethische Düfte oder Farbstoffe aus und versorgt die Haut durch Lavendelextrakt, Weißen Tee, Sonnenblumen-, Oliven-, Jojoba- und Aprikosenkernöl mit viel Feuchtigkeit. Auch wenn es Baby Öl heißt, benutze ich es jetzt schon für meinen Bauch und finde es so toll, dass ich es später auch für unseren Jungen nutzen kann. Ein Baby braucht eigentlich nicht viele Produkte, aber ein paar Tropfen Öl ins Badewasser schenken auch der zarten Babyhaut ein wenig Extrafeuchtigkeit. Oder auf einem Wattepad geträufelt zur Babypflege oder als Massageöl für die Babymassage werde ich es einsetzen. Für meine Gesichtsreinigung habe ich das Baby Öl noch nicht verwendet, da ich mit meinem Mizellenwasser so zufrieden bin, aber das ist natürlich noch eine weitere Möglichkeit, wie man die Öle anwenden kann.


Und zu guter Letzt ein weiteres Öl, von dem ich sehr begeistert bin. Das Süßmandelöl von Melvita wird aus Mandeln, die in Spanien, Sizilien und Italien geerntet wurden, hergestellt. Mich macht schon dieser Punkt sehr zufrieden - gut für die Ökobilanz. Zu 99 % aus kontrolliert biologischem Anbau und zu 100 % aus natürlichen Inhaltsstoffen begeistert mich das Öl noch mehr. Es gibt dem Körper viel Geschmeidigkeit, es beruhigt und pflegt. Mir gefällt auch, dass in der Flasche nur 50 ml drin sind, denn dann gibt es eine reale Chance für mich, das Öl auch aufzubrauchen. Der Pumpspender ist außerdem sehr praktisch und das Öl ist so handlich, dass ich es auf Reisen mitnehme.


Alle drei Öle ziehen schnell bis sehr schnell ein und ich muss mir keine Gedanken machen, ob ich meine Kleidung damit einfette. Ich nutze Öle sowieso schon sehr gerne, für die Haare, beim Baden, im Gesicht als Tagsespflege oder als Nachtpflege und freue mich, nun auch wieder meinen Bauch regelmäßig einzuölen. Auch nach der Entbindung werde ich weiter ölen, damit ich die Rückbildung ein wenig unterstütze und meiner Haut auch in dieser Phase etwas Gutes tue.

So und nun bin ich sehr gespannt, welche Öle ihr in der Schwangerschaft nutzt? Oder hält ihr das für unsinnig?

Vor drei Jahren habe ich übrigens schon einmal über meine damaligen Öl-Favoriten geschrieben. Schaut doch dort auch nochmal rein.

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