06.06.2016

Das zweite Trimester: Was ziehe ich bloß an?


Während ich im ersten Trimester noch versuchte, meinen wachsenden Bauch unter Schichten schwarzer Stoffe zu verbergen, sieht das im zweiten Trimester natürlich ganz anders aus. Nun darf man doch gerne den immer runder werdenden Bauch sehen und irgendwann findet man es auch nicht mehr komisch, dass man einen Platz im Bus angeboten bekommt.

Was sich im zweiten Trimester geändert hat? Achtung! Jetzt kommt ein Begriff, den ich eigentlich total blöd finde, der wohl aber am einfachsten beschreibt, was ich meine: die Mama-Uniform.
Diesen Begriff gebrauchen manche Modebloggerinnen, um auszudrücken, dass sie eine gewisse Outfit-Kombination zu jeder Tag- und Nachtzeit tragen können, weil sie sich darin einfach wohl fühlen. Ich habe mir doch tatsächlich so etwas wie eine Uniform zugelegt, bei der ich zwar das Oberteil wechsle, sie aber doch ansonsten ziemlich gleich bleibt.

Alles begann mit dem Kauf von einem Paar Sneaker. Ich und Sneaker. Das ist schon ein kleines Wunder für sich. Aber als wir unseren Paris-Urlaub gebucht hatten, wurde mir klar, dass ich eigentlich kaum bequeme Schuhe für sehr lange Fußmärsche habe. Die letzte Schwangerschaft hat mich gelehrt, besser auf mein Schuhwerk zu achten, da das zusätzliche Gewicht des Kindes gerne auch mal humpelnde Plattfüße machen kann. Zwei Tage vor Paris kaufte ich dann in einer sieben Minuten Timebox meine Schuhe und laufe seitdem wie auf Wolken. Ich hätte nie gedacht, dass ich so einen Gefallen an meinen Schuhen finden werde. Nun etablierten sich also Sneaker für zumindest alle Uni- und Spielplatztage.

Genau in diesem Paris-Urlaub kaufte ich den bereits lang gesuchten und nie gefundenen, schwarzen, schlichten Trenchcoat. Ein Allrounder, der beim aktuellen Wetter immer der passende Begleiter ist.

Da ja schon am Ende des ersten Trimesters meine Hosen langsam zu eng wurden, musste mir eine Großbestellung bei H&M Abhilfe schaffen. (Für mich ist es einfach unvorstellbar, für die begrenzte Zeit von maximal sechs Monaten eine Maternity Jeans für über 60 Euro zu kaufen...) Ich probierte mich durch das ganze Sortiment an dunklen und schwarzen Jeans bzw. Treggins und fand letztlich drei Hosen, die mir gut gefielen und sehr gut saßen. Eine schwarze behielt ich und trage sie nun fast.jeden.Tag. So bequem ist sie. Nachdem ich nach der Schwangerschaft mit Anton Leggins satt hatte, ist diese Hose einfach perfekt und macht alles mit.

Weil es in den letzten Monaten eher frühlingshaft und weniger sommerlich war, hatte ich am liebsten Lust auf die unkomplizierte, sehr bequeme und doch ganz hübsche Kombination aus Sneakern, schwarzer Jeans und Trench. Doch dann blieb noch das Problem mit den Oberteilen.

Tatsächlich passten mir noch viele Tshirts und Pullover sehr lange. Doch zum Ende des 2. Trimesters merkte ich dann "plötzlich", dass so manches Oberteil, das ich gedanklich als sehr weit und luftig beschrieb, bauchfrei war. So bleiben mir ein paar wenige Schwangerschaftsshirts aus der ersten Schwangerschaft und ein paar sehr dehnbare Jerseyshirts. Sehr gerne mit Streifen.

Aber in den letzten beiden Wochen des zweiten Trimesters wuchs der Bauch noch einmal so richtig an, sodass ich im dritten Trimester vielleicht neue Lösungen finden muss. Zum Glück können wir uns in den nächsten Monaten ja auf warme Temperaturen einstellen.

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